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Gänsefußarten mit ganzrandigen Blättern und keiligem Blattgrund

Reife Frucht im Perigon sichtbar
> 3

Reife Frucht im Perigon nicht sichtbar
> 4

 

3        Reife Frucht im Perigon sichtbar


Vielsamiger Gänsefuß
(Chenopodium polyspermum
L.)

VII - IX, Ruderalstellen, Äcker, Gärten
               Kieswall Fetzerwerk beim Emausheim (30.07.2008)         
               Günzburg, Muna beim Legoland (30.07.2017)

Synonyme:
Lipandra polysperma
Chenopodium acutifolium Sm., Chenopodium polyspermum ssp. cymosum (Chev.) Arcang., Chenopodium polyspermum ssp. spicatum (Moq.) Arcang., Chenopodium polyspermum var. acutifolium (Sm.) Gaud. 

English name:
Manyseed Goosefoot

Nom francais:
Chénopode polysperme

Nome italiano:
Farinello polisporo

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Malta, Norway, Poland, Romania, Sweden, Baltic States, European Russia, Crimea, European Russia, Ukraine, Talysh, Turkey, European Turkey, Israel, 

Eingebürgert in:
*trop. Africa, *Transvaal, *Philippines, *USA

 

 

 

Pflanze 15 - 60 cm groß
mit langen, weit ausladenden Zweigen

Reife Frucht im offenen Perigon sichtbar

Blätter ganzrandig, +/- oval, 

Stängel 4- kantig, oft rot überlaufen

Blätter von Jungpflanzen oft mit rotem Blattrand

Blätter beiderseits kahl

 

 

4       Reife Frucht im Perigon nicht sichtbar

Zumindest die unteren Blätter elliptisch, mehrnervig
> 5

Alle Blätter schmal- lanzettlich, 3- nervig
> 6

 

 

5      Blätter elliptisch


Gestreifter Gänsefuß
(Chenopodium strictum)

VIII - X, Bahnanlagen, Schutt, Ruderalstellen
                Bobingen, Wertachbiotop

Gehört zur Artengruppe Chenopodium album agg

Synonyme:
Chenopodium album ssp strictum
Chenopodium striatum (Krasan) Murr 

English name:
Lateflowering Goosefoot

Verbreitung in Deutschland:
Stabil eingebürgerter Neophyt
Osten zerstreut, Saar und Rheinland-Pfalz sowie nördliche Oberrheinebene und Mainfranken zerstreut, ziemlich selten im restlichen Gebiet 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: unbeständig, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: unbeständig, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: unbeständig, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: unbeständig, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
*Spain, France, ?Sardinia, Italy, former Yugoslavia, Greece, 
Bulgaria, Turkestan, Afghanistan, India, Pakistan, former Czechoslovakia, Hungary, Russia, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, C-Asia, trop. Africa, Hebei, Shanxi, Shaanxi, Gansu, Xinjiang, Turkey, Iran, *Malta, *Canada, *USA

 

 

Pflanze 20 - 100 cm groß
Untere und mittlere Äste waagrecht abstehend und bogig aufsteigend, Blütenstand schmal pyramidal

Reife Frucht im Perigon nicht sichtbar

Perigon dunkel olivgrün, schwach bemehlt
schwach blasenhaarig

Unterscheidung von Chenopodium album: 
Fruchtstand in der Hand zerreiben, so dass die Nüsse zum Vorschein kommen. Nüsse von Chenopodium album sind fast kugelig und größer (ca. 1,3 mm) als die breit eiförmigen, kleineren (ca. 1 mm) Nüsse von Chenopodium strictum

Obere Blätter ganzrandig, lanzettlich

Blätter meist ganzrandig, ohne größere Zähne und Lappen, elliptisch, fast parallelrandig, oft rotrandig, nicht bemehlt

Stängel meist rot gestreift

 

 

6        Blätter schmal- lanzettlich


Schmalblättriger Gänsefuß
(Chenopodium pratericola)

 

VIII - X, Bahnanlagen, Schutt, Ruderalstellen
                

Synonyme:
Chenopodium
desiccatum
Botrys pratericola (Rydb.) Lunell, Chenopodium leptophyllum pratericola (Rydb.) F.C. Gates und Chenopodium leptophyllum var. pratericola (Rydb.) F.C. Gates. Als weitere Synonyme gelten Chenopodium desiccatum var. leptophylloides (Murr) Wahl, Chenopodium leptophyllum var. leptophylloides (Murr) Thell. & Aellen, Chenopodium petiolare var. leptophylloides Murr

English name:
Desert Goosefoot
Narrow Leaf Goosefoot

Verbreitung in Deutschland:
Unbeständig eingebürgerter Neophyt

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
USA

Eingebürgert in:
*Austria, *Germany, *Switzerland
*France, 

 

 

 

Pflanze 50 - 100 cm groß
weiß bestäubt, aufrecht, unverzweigt oder verzweigt

 

Reife Frucht im Perigon nicht sichtbar

 

Blätter schmal- lanzettlich, 1,5 - 4 cm lang, 0,4 - 1 cm breit, zugespitzt
 obere ganzrandig, untere mit einem Paar Seitenzähnen, meist 3-nervig d.h. mit einem Hauptnerv und 2 bogig verlaufenden Seitennerven, kurz gestielt (Blattstiel 0,4 - 1 cm lang)