Home Nach oben Systematik Bestimmung Familien Fundorte Fachbegriffe Artenverzeichnis Hilfe Saatblumen

Zwergmispeln mit 3 - 5 cm großen Blättern und aufrechten Kronblättern

Blätter spitz oder zugespitzt
Blattunterseite locker behaart, +/- verkahlend
> 1

Blätter stumpf, seltener z.T. auch spitz
Blattunterseite filzig behaart
> 4

 

1     Blätter spitz oder zugespitzt, Blattunterseite locker behaart, +/- verkahlend

Reife Früchte schwarz
> 2

Reife Früchte rot
3

 

2     Früchte schwarz


 Artengruppe Peking Zwergmispel
(Cotoneaster acutifolius agg.)

V - VI, Zierpflanze
             Günzburg, Feuerbachstr (cult.)

Zu den Arten der Artengruppe

 

 

 

Aufrechter, bis 3 m hoher sommergrüner Strauch

Blüten zu 3 - 30 in Schirmrispen

Blüten weiß, Kronblätter aufrecht oder nach innen gebogen
Griffel 2 - 5, Blütenbecher und Kelch schwach behaart

Früchte kugelig oder birnförmig, 8 - 10 mm im Durchmesser, reif schwarz, mit 2 - 5 Steinkernen

Blätter eiförmig 2 - 5 cm lang, spitz, oberseits glänzend, 
wenig runzlig

Blätter unterseits auf den Nerven behaart, verkahlend

 

 

3    Früchte rot


 Zugespitzte Zwergmispel
(Cotoneaster acuminatus Lindl.)

 

V, Zierpflanze
     

Synonyme:
Spitzblättrige Zwergmispel
Cotoneaster nepalensis

English name:
Acuminate Cotoneaster

Verbreitung in Deutschland:
Selten kultiviert, Verwilderungen zweifelhaft

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar (Zierpflanze) 

Weltweite Verbreitung:
China (Sichuan, Yunnan), Tibet, Bhutan, N-India, Nepal, Sikkim, Pakistan (Hazara), Jammu & Kashmir (Ladakh, Kashmir), 

Eingebürgert in:
*Germany, 
*France

 

 

Aufrechter, bis 4 m hoher sommergrüner Strauch

Blüten zu 2 - 10 in Schirmrispen

Blüten weiß, Kronblätter aufrecht oder nach innen gebogen
Griffel 2 - 3, Fruchtstiel behaart

Früchte elliptisch, 8 - 10 mm im Durchmesser, hellrot, 
mit 2  Steinkernen

Blätter eiförmig 3 - 5 cm lang, zugespitzt, oberseits früh verkahlend, wenig runzlig, unterseits locker behaart, verkahlend

Herbstfärbung braunrot

 

4     Blätter stumpf, seltener z.T. auch spitz, Blattunterseite filzig behaart

Früchte schwarz, mit 2 (-3) Steinkernen
> 5

 

Früchte rot, mit 4 - 5 Steinkernen
> 6


Photo und copyright Andrea Moro

 

5     Früchte schwarz, mit 2 (-3) Steinkernen


 Schwarzfrüchtige Zwergmispel
(Cotoneaster laxiflorus J. Jacq. ex Lindl.)

V - VI, Zierpflanze
             Botanischer Garten Hamburg
             Botanischer Garten München

Synonyme:
Schwarze Zwergmispel
Cotoneaster melanocarpus Lodd. & al. (nom. nud.); Cotoneaster niger (Wahlb.) Fr.; Cotoneaster orientalis A. Kern, Mespilus cotoneaster var. nigra Wahlb.; 

English name:
Black Cotoneaster

Verbreitung in Deutschland:
Selten kultiviert, Verwilderungen zweifelhaft

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar (Zierpflanze) 

Weltweite Verbreitung:
Macedonia, 
Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Hungary, Norway, Poland, Romania, Baltic States, European Russia, Ukraine, European Russia, Crimea, Sweden, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, C-Asia, Mongolia, Turkey, Iran, China

Eingebürgert in:
*Canada

 

 

 

Aufrechter, bis 2 m hoher sommergrüner Strauch

Blüten zu 3 - 15 in Schirmrispen

Blüten hellrosa, Kronblätter aufrecht oder nach innen gebogen, 
Griffel 2 - 3

Fruchtstiel wenig behaart

Früchte kugelig, 6 - 7 mm im Durchmesser, schwarz, 
oft blau bereift, mit 2 (-3)  Steinkernen

Blätter eiförmig 3 - 5 cm lang, stumpf oder spitz, oberseits stumpf dunkelgrün, 

unterseits filzig behaart

 

 

6     Früchte rot, mit 4 - 5 Steinkernen

Kelch und Früchte kahl, 
junge Blätter oberseits wenig behaart 

> 7

Kelch und Früchte dichtfilzig,
junge Blätter oberseits filzig
> 8


Photo und copyright Robert Flogaus-Faust

              

7       Kelch kahl, Früchte kahl


 Gewöhnliche Zwergmispel
(Cotoneaster integerrimus Medik.)

IV - V, Felsgebüsche, Wälder
             Kyffhäuser, Barbarossahöhle
             Thüngersheim

             Rochers de Naye, Schweiz
             Botanischer Garten Tübingen

Synonyme:
Cotoneaster vulgaris Lindl.; Cotoneaster juranus Gand.; Cotoneaster pyrenaicus Gand.; Cotoneaster suboblongus Gand.; Cotoneaster canescens Vestergren ex B. Hylmö 1993; Cotoneaster kullensis B. Hylmö; Cotoneaster scandinavicus B. Hylmö; Cotoneaster cambricus J. Fryer & B. Hylmö, Cotoneaster cotoneaster Degen; Crataegus cotoneaster Borck.; Gymnopyrenium vulgare Dulac; Mespilus cotoneaster L.; Mespilus eriocarpa Desf.; Mespilus melanocarpa Fisch. ex Fisch. & Mey.; Ostinia cotoneaster (Linnaeus) Clairville; 

English name:
Common Cotoneaster

Verbreitung in Deutschland:
Mittelgebirge zerstreut (vor allem Schwäbische Alb, Fränkische Alb, Eifel, Hunsrück, Thüringen; sehr zerstreut Süderbergland, Weserbergland, Harz, Odenwald, Rhön, SW-Sachsen-Anhalt, Sachsen), Alpen selten

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: unbeständig, Hessen: nicht gefährdet, Niedersachsen: 4 (potentiell gefährdet), Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Sachsen: 3 (gefährdet), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Hungary, Norway, Poland, Romania, Baltic States, Ukraine, Crimea, Sweden, Caucasus / Transcaucasus, Korea, Turkey, Iran, China, Pakistan, Pakistani Kashmir, Jammu & Kashmir

 

 

 

 

 

Aufrechter, verzweigter, bis 2 m hoher, 
dornenloser Strauch

Blüten kegelig, zu 1 - 4, rosa, Blüten klein (0,5 - 1 cm)
Kelch kahl, Blütenstiele etwas weichhaarig, später verkahlend

Früchte kugelig, rot, 6 - 8 mm im Durchmesser, kahl

Blätter eiförmig 1 - 4 cm lang

Blätter stumpf oder ausgerandet

oberseits kahl

Blattunterseite graufilzig

 

 

8       Kelch und Früchte weißfilzig


 Filz- Zwergmispel
(Cotoneaster tomentosus Lindl.)


Photo und copyright Michael Hassler

IV - V, Felsgebüsche, Wälder
             Wurmlingen
             Pfronten, Oberstdorf
             Botanischer Garten Mainz
             Botanischer Garten Carsiana (Italien)

Synonyme:
Cotoneaster tomentosa, Cotoneaster nebrodensis
Cotoneaster coccinea Steud.; Cotoneaster eriocarpa Hort.; Cotoneaster spicata Hort. ex C. Koch; Gymnopyrenium tomentosum Dulac; Mespilus coccinea Waldst. & Kit.; Mespilus eriocarpa DC.; Mespilus nebrodensis Bertol.; Mespilus orientalis Mill.; Mespilus tomentosa "Mill."; Mespilus tomentosa Ait.; Pyrus nebrodensis Guss.

English name:
Hairy Cotoneaster

Nom francais:
Cotonéaster laineux

Verbreitung in Deutschland:
SW-Schwäbische Alb, Hegau und Bodensee selten; Alpen zerstreut, Voralpenland selten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), 
Bayern: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy,
Sicily, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Bulgaria, former Czechoslovakia, Hungary, Poland, Romania,  *Denmark, *Norway, *Sweden

 

 

 

 

Aufrechter, verzweigter, bis 2 m hoher, 
dornenloser Strauch


Photo und copyright Robert Flogaus-Faust

Blüten kegelig, zu 3 - 12, hellrosa bis weiß, Blüten klein (Blütendurchmesser 0,5 - 1 cm)
Kelch und Blütenstiele weißfilzig


Photo und copyright Franck Le Driant

Früchte kugelig, rot, 6 - 8 mm im Durchmesser, 


Photo und copyright Andrea Moro

Früchte +/- dichtfilzig


Photo und copyright Robert Flogaus-Faust

Blätter eiförmig 2 - 7 cm lang, ganzrandig, 


Photo und copyright Franck Le Driant

Blätter oberseits behaart, 


Photo und copyright Franck Le Driant

unterseits graufilzig


Photo und copyright Michael Hassler