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Unterarten von Alyssum montanum

Die beiden Unterarten unterscheiden sich genetisch und werden deswegen in vielen Florenwerken (World Plants, Kew) als Arten betrachtet.
Die morphologischen Unterschiede sind der Publikation
"Infraspecific classification of Alyssum diffusum (Brassicaceae) in Italy" (2012) von Stanislav Spaniel et al. entnommen

Kronblätter 2,4 - 3,5 mm breit
Blätter dicht sternhaarig, unterseits weißfilzig, Blattoberfläche nicht sichtbar
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Kronblätter 1,4 - 2,6 mm breit, 
Blätter sternhaarig, unterseits graugrün, Blattoberfläche teilweise sichtbar
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1    Blätter dicht sternhaarig, unterseits weißfilzig, Blattoberfläche nicht sichtbar


Gewöhnliches Berg- Steinkraut
(Alyssum montanum ssp. montanum L.)

III - V, Felsen
             Singen, Burg Hohentwiel, Baden Württemberg, ca. 640 m ü.M. (16.08.2009, vegetativ)

Synonyme:
Alyssum brevifolium Jord. & Forr.

English name:
Common Mountain Madwort

Verbreitung in Deutschland:
Nur im Süden von Baden- Württemberg

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste)

Weltweite Verbreitung:
SW- Germany, W- Switzerland, 
E-France (Burgund)

 

 

 

 

Pflanze 10 - 20 cm groß

 

Kronblätter 2,4 - 3,5 mm breit

 

Blätter dicht sternhaarig

Blätter unterseits weißfilzig, Blattoberfläche nicht sichtbar

 

 

2    Blätter sternhaarig, unterseits graugrün, Blattoberfläche teilweise sichtbar


Sand- Steinkraut
(Alyssum montanum ssp. gmelinii
(Jord. & Fourr.) Thell.)

III - V, Sand-Magerrasen, Schwermetallhalden, Kalksanddünen 
             Sandhausen, Baden- Württemberg, 110 m ü.M. (10.08.2008)

Synonyme:
Dünen- Sandkraut
Alyssum gmelinii Jord. & Fourr. (Name bei World Plants und Kew)

English name:
Gmelin's Madwort

Nom francais:
Alysson des collines

Verbreitung in Deutschland:
Lokal und selten N-Oberrheinebene, Rheinhessen, Mainfranken und Nahe; 
selten mitteldeutsche Trockengebiete auf Schwermetallböden

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: 3 (gefährdet), Brandenburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hamburg: unbeständig, Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Nordrhein-Westfalen: R (sehr selten), Rheinland-Pfalz: 4 (potentiell gefährdet), Sachsen: 2 (stark gefährdet), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany,
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia, Kosovo, Macedonia, Albania,
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Crimea, Baltic States, Russia, Ukraine

Diploid oder tetraploid.

Etymologie:
- Alyssum: gegen Tollwut
- montanum: Berg
- gmelinii: benannt nach Johann Georg Gmelin (1709–1755), deutscher Forscher und Botaniker

Die in Italien vorkommende Sippe, die früher zu Alyssum montanum gezählt wurde, wurde als Alyssum diffusum Ten. ausgegliedert. 
Siehe: "Infraspecific classification of Alyssum diffusum (Brassicaceae) in Italy" (2012) von Stanislav Spaniel et al.

 

 

 

 

 

 

Pflanze 10 - 20 cm groß
Stängel aufsteigend bis aufrecht

Kronblätter 1,4 - 2,6 mm breit

Frucht breit- elliptisch, Griffel 2 - 3,5 mm lang

Blätter sternhaarig

Blätter unterseits graugrün, Blattoberfläche sichtbar


Photo und copyright Stefan Lefnaer