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Arten der Artengruppe Centaurea phrygia agg.

Keine vollständige Perücke ausgebildet
Anhängsel schwarz, die Hülle nicht völlig verdeckend
Vorkommen: Ostdeutschland, Polen, Finnland, Russland
> 1


Photo und copyright
Michael Hassler

Perücke umgibt vollständig das Köpfchen
Anhängsel braun, die Hülle darunter nur undeutlich zu sehen
> 2

 

1      Keine vollständige Perücke ausgebildet


 Phrygische Flockenblume
(Centaurea phrygia)


Photo und copyright Michael Hassler

VIII - IX, Wiesen, Säume
                  Botanischer Garten Stuttgart

Verbreitung in Deutschland:
nur Adventivvorkommen

Synonyme:
Österreichische Flockenblume
Centaurea austriaca
Centaurea phrygia ssp phrygia
Jacea phrygia (L.) Sojak 

English name:
Wig knapweed

Weltweite Verbreitung:
Croatia, Bosnia-Hercegovina,Serbia & Kosovo, Albania, Macedonia, Greece
Germany, 
*Norway, *Sweden, Finland, Denmark, Poland, Czech Republic, Slovakia,  Romania, Bulgaria, Estonia, Latvia, Lithuania, Belarus, Ukraine, Crimea, NEuropean Russia, W-Siberia, *USA

Phrygien = Bezeichnung einer Region im westlichen Kleinasien in der heutigen Türkei

          

 

Pflanze 20 bis 80 cm groß
verzweigt

Strahlblüten stark vergrößert

Hülle maximal 15 mm im Durchmesser

Anhängsel meist schwarz, die grün- schwatze Hülle darunter nicht vollständig verdeckend

Obere Blätter lanzettlich, 
sitzend aber nicht stängelumfassend

Untere Blätter mit keiligem Grund oder gestielt,

 

 

2     Perücke umgibt vollständig das Köpfchen

Hülle +/- zylindrisch, zweifarbig, grün/schwarz gescheckt
Obere und mittlere Stängelblätter mit verschmälertem Grund
> 3


Photo und copyright Dr. Alexandru Badarau

Hülle breiter als lang, grüne Hüllblätter +/- verdeckt,
Obere und mittlere Stängelblätter  mit verbreitertem Grund
> 4

 

3      Obere und mittlere Stängelblätter mit verschmälertem Grund


 Schmalschuppige Flockenblume
(Centaurea stenolepis)


Photo und copyright Dr. Alexandru Badarau

VIII - IX, Waldsäume
                 Günzburg
                 Illertissen
                 Augsburg

Synonyme:
Centaurea phrygia ssp stenolepis
Centaurea cetia (G. Beck) H. Wagner; Centaurea stenolepis A. Kerner; Jacea stenolepis (A. Kerner) Sojak; Centaurea stenolepis ssp. bansagensis (H. Wagner) Soó; Centaurea bansagensis H. Wagner; Centaurea stenolepis ssp. joannis Kárpáti

Weltweite Verbreitung:
Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece,
Germany, Austria,  
Czech Republic, Slovakia, Hungary,  Romania, Bulgaria,  European Turkey, Moldova, Ukraine, Turkey

          

 

Pflanze 50 - 120 cm groß
verzweigt, mehrköpfig


Photo und copyright Dr. Alexandru Badarau

Strahlblüten stark vergrößert


Photo und copyright Dr. Alexandru Badarau

Hülle zylindrisch, 10 - 14 mm breit, zweifarbig, grün/schwarz gescheckt


Photo und copyright Dr. Alexandru Badarau

Perücke im unteren Teil hellbraun


Photo und copyright Dr. Alexandru Badarau

Früchte ca. 3,5 mm lang, Pappus bis 0,5 mm


Photo und copyright Dr. Alexandru Badarau

Obere Blätter lanzettlich,
mit verschmälertem Grund sitzend


Photo und copyright Dr. Alexandru Badarau

 Blattunterseite dünn graufilzig behaart


Photo und copyright Dr. Alexandru Badarau

Untere Blätter mit keiligem Grund oder gestielt


Photo und copyright Dr. Alexandru Badarau

 

 

4       Obere und mittlere Stängelblätter  mit verbreitertem Grund

Pflanze 10 - 40 cm, immer einkörbig
mittlere und obere Stängelblätter eilanzettlich,
4 - 8 mal so lang wie breit
> 5

Pflanze 30 - 120 cm groß, verzweigt, mehrkörbig
mittlere und obere Stängelblätter eiförmig, 
2 - 4 mal so lang wie breit
> 6

 

5      Pflanze meist einkörbig


Federige Flockenblume
 (Centaurea nervosa)

VIII - IX, Alpine Weiden, Latschengebüsche
                 Monte Baldo
                 Orto Botanico Nevegal

Synonyme:
Centaurea uniflora ssp. nervosa
Centaurea ambigua Thom. ex DC.; Centaurea austriaca Rochel; Centaurea berini Sieber ex Steud.; Centaurea flocculosa Balb. ex Nym.; Centaurea pseudouniflora Schur; Centaurea sublanuginosa Schur; Jacea nervosa (Willd.) A. & D. Love; Centaurea nervosa f. sessilifolia M.R. Gajic; Centaurea nervosa f. kojicii Gajic; Centaurea nervosa ssp. josifovicii M.R. Gajic

Weltweite Verbreitung:
Switzerland, Austria,
France, Italy, Slovenia, Serbia & Kosovo, Montenegro, Albania, Greece
Romania, Bulgaria

                        

 

Pflanze 10 bis 40 cm groß
Stängel immer einkörbig

Strahlblüten stark vergrößert, 22 - 25 mm lang

Hülle kugelig, 18 - 25 mm im Durchmesser
Perücke meist hellbraun

 Stängel dicht langhaarig

Obere und mittlere Stängelblätter lanzettlich
(4 - 8 mal so lang wie breit), mit gestutztem oder leicht stängelumfassenden Grund

Blätter behaart

 

 

6      Pflanze verzweigt, mehrköpfig


Perücken- Flockenblume
 (Centaurea pseudophrygia)

VIII - IX, Trockenrasen, trockene Waldsäume
                 Taufachmoos
                 Schwenningen bei Albstadt
                 Botanischer Garten München

Verbreitung in Deutschland:
Mäßig häufig NO-Hessen, Harz, Thüringen, Sachsen; zerstreut SO-Niedersachsen, Schleswig-Holstein, südlich Donau, Baar, Oberschwaben; Franken weitgehend verschwunden; selten restliches Hessen, Süderbergland, Neckarbecken

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: unbeständig, Hamburg: R (sehr selten) [Neophyt], Hessen: 3 (gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 1 (vom Aussterben bedroht), Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen: 3 (gefährdet), Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht) [Neophyt], Thüringen: nicht gefährdet 

Synonyme:
Centaurea phrygia ssp pseudophrygia
Jacea pseudophrygia (C. A. Mey.) Holub

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, 
Norway, Denmark, Poland, Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Estonia, Moldova, Ukraine, European Russia, W-Siberia

Phrygien = Bezeichnung einer Region im westlichen Kleinasien in der heutigen Türkei
          

 

Pflanze 30 - 100 cm groß
verzweigt

Hülle kugelig, 15 - 20 mm breit

Strahlblüten stark vergrößert

Perücke im unteren Teil oft dunkelbraun

Anhängsel mit fiedrig gefranster Spitze, 
die Hülle ganz verdeckend

Obere Blätter eiförmig (2 - 4 mal so lang wie breit),
mit abgerundetem oder herzförmigem Grund sitzend

 Blattunterseite nicht spinnwebig behaart

Untere Blätter mit keiligem Grund oder gestielt, Stängel rau