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Pestwurz - Hüllblätter und Stängelblätter rötlich

Hüllblätter fast bis zur Spitze behaart, spitz
Blätter meist länger als breit, Blattunterseite schneeweiß
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Hüllblätter nur am Grund behaart, stumpf
Blätter meist breiter als lang, Blattunterseite graufilzig
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1     Blätter meist länger als breit, Blattunterseite schneeweiß


Alpen- Pestwurz 
(Petasites paradoxus
(Retz.) Baumg.)

IV - V, Geröllfluren
             Lechheide bei Staustufe 18 (Hurlach)
             Ofterschwanger Horn
             Lechstaustufe bei Prittriching

Synonyme:
Petasites niveus (Vill.) Baumgarten, Tussilago paradoxus Retz

English name:
Alpine Butterbur

Nom francais:
Pétasite paradoxal

Nome italiano:
Farfaraccio niveo

Verbreitung in Deutschland:
Alpen und Alpenvorland mäßig häufig
Einzelfunde Passau und S-Frankenalb 

Gefährdungsgrad in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet), 
Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Switzerland, Austria, 
Spain, France, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina
Liechtenstein

 

Pflanze 15 - 60 cm groß

Blüten in vielblütigen Trauben, eingeschlechtlich und meist zweihäusig, 
hier: weiblicher Blütenstand

Weibliche Blüten mit fädlichen Griffeln, Narbe gespalten
Hüllblätter fast bis zur Spitze behaart, spitz

Männliche Blüten mit 5 weißlichen Kronblattzipfeln und 1 Staubblatt


Photo und copyright Julia Kruse

Früchte mit Pappus

Stängelblätter rötlich


Photo und copyright Julia Kruse

Junge Blätter oberseits filzig, später verkahlend

Blattunterseite schneeweiß (Blatt während der Blüte im Frühjahr)

Blätter bis 0,5 m groß, im Sommer oberseits glänzend

Blätter meist länger als breit

Blattrand scharf gezähnt

Blattunterseite schneeweiß (Blatt im Sommer)

Blattstiel filzig behaart

 

 

2     Blätter meist breiter als lang, Blattunterseite graufilzig


Rote Pestwurz 
(Petasites hybridus
(L.) P. Gaertner, B. Meyer & Scherb.)

IV - V, Ufer, nasse Wiesen, Wegränder
             Auwald Günzburg

Synonyme:
Gewöhnliche Pestwurz
Petasites officinalis Moench, Tussilago hybrida L., Tussilago petasites L. 

English name:
Common Butterbur

Nom francais:
Pétasite hybride

Nome italiano:
Farfaraccio maggiore

Verbreitung in Deutschland:
In allen Bundesländern weit verbreitet

Gefährdung in Deutschland:
Ungefährdet in allen Bundesländern

Weltweite Verbreitung:
Germany, Switzerland, Austria, 
Spain, France, Corsica, Italy,  Sicily, Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece (Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, N- Central, N- East) Ionian Isl, 
Romania, Bulgaria, Poland, Czech Republic, Slovakia, Hungary, England, Channel Isl., Ireland, Northern Ireland, Norway, Sweden, Finland,  Denmark, Netherlands, Belgium, Luxembourg, Liechtenstein, European Turkey, Estonia, Latvia, Lithuania, Kaliningrad region, 

 

Pflanze 10 - 40 cm groß

Blüten in vielblütigen Trauben, eingeschlechtlich und meist zweihäusig, 
hier: weiblicher Blütenstand

Männlicher Blütenstand

In den Blüten sind zwar Griffel und Staubbeutel vorhanden, aber es ist nur entweder Griffel oder Staubgefäße funktionsfähig (hier: männliche Blüte mit 1 Staubblatt, Staubbbeutel verwachsen, Kronblattzipfel gut erkennbar)

Kronröhre weißlich, schlank, viel länger als die Kronzipfel

hier: weibliche Blüten, in der Mitte eine männliche
Griffel fädlich, Narbe gespalten

Hüllblätter nur am Grund behaart, stumpf

Traube nach der Blüte stark verlängert

Weibliche Blüten bilden Früchte mit Pappus

Fruchtende Körbchen lang gestielt, kugelig

Stängel mit rötlichen Schuppenblättern

Stängel im Querschnitt rund

Blätter im Sommer erscheinend, rhabarberähnlich, bis 1 m groß, oft breiter als lang

Blattunterseite graufilzig

Blattstiel behaart