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Gattung:  Pestwurz (Petasites)

               Hüllblätter und Stängelblätter grün                               Hüllblätter und Stängelblätter rötlich
                                         > 1                                                                                            > 2

                              

 

1     Blüten weiß


Weiße Pestwurz 
(Petasites albus)

IV - V, Wälder
             Hellengerst bei Kempten
             Pfänder (27.04.2008)

 

 

Pflanze 10 - 40 cm groß (fruchtend bis 80 cm)

Kronblätter weiß

Stängel mit grünen Schuppen

Traube später verlängert

Blätter gleichzeitig mit den Blüten erscheinend, 
rundlich, stachelspitzig gezähnt

 

 

2     Blüten rötlich

                       Blattunterseite schneeweiß                                   Blattunterseite graufilzig
                      Blätter meist länger als breit                                  Blätter meist breiter als lang
                                     > 2.1.                                                                          > 2.2.

                                            

 

2.1.     Blattunterseite schneeweiß


Alpen- Pestwurz 
(Petasites paradoxus)

IV - V, Geröllfluren
             Lechheide bei Staustufe 18 (Hurlach)
             Ofterschwanger Horn
             Lechstaustufe bei Prittriching

Gefährdungsgrad in Baden- Württemberg: 2
Stark gefährdet

 

Pflanze 15 - 60 cm groß

Krone rötlich, im Frühjahr erscheinend
Stängelblätter rötlich

Hüllblätter fast bis zur Spitze behaart
spitz

Blattunterseite schneeweiß
 (Blatt während der Blüte im Frühjahr)

Blätter im Sommer erscheinend

Blätter bis 0,5 m groß, meist länger als breit
buchtig gezähnt

Oberseite glänzend, gezähnt

Blattunterseite schneeweiß
(Blatt im Sommer)

Stängel nicht gerillt, filzig behaart
im Querschnitt abgeflacht

Früchte

 

 

2.2.     Blattunterseite graufilzig


Rote Pestwurz 
(Petasites hybridus)

IV - V, Ufer, nasse Wiesen, Wegränder
             verbreitet z.B.
             Auwald Günzburg

 

 

Pflanze 10 - 40 cm groß

Blüten eingeschlechtlich und meist zweihäusig
Es sind zwar Griffel und Staubbeutel vorhanden, aber es ist nur entweder Griffel oder Staubgefäße funktionsfähig (hier: weibliche Blüte)

Die kurz gestielten männlichen Blüten sind fast doppelt so lang wie die langgestielten weiblichen
hier: männliche Blüten, in der Mitte eine weibliche

Hüllblätter nur am Grund behaart, stumpf

Traube nach der Blüte stark verlängert

aus den weiblichen entwickeln sich kleine Pusteblumen

Stängel mit rötlichen Schuppenblättern

Stängel im Querschnitt rund

Blätter im Sommer erscheinend, oft breiter als lang
rhabarberähnlich, bis 1 m groß

Blattunterseite graufilzig

Blattstängel behaart