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Unterarten von Aconitum lycoctonum

Blütenstand locker, Äste meist waagrecht abstehend
Blattabschnitte meist 5, breit lanzettlich, höchstens zu 80 % eingeschnitten
Spitze der Blattzipfel stumpf
> 1

Blütenstand dicht, Äste meist aufrecht abstehend
Blattabschnitte 7 - 9,  schmal lanzettlich, zu mehr als 80 % eingeschnitten
Spitze der Blattzipfel spitz
> 6

 

1     Blattabschnitte meist 5, breit lanzettlich, höchstens zu 80 % eingeschnitten, Spitze der Blattzipfel stumpf

Blütenstiele und Außenseite der Blüten kahl
Endemit in Niederösterreich
> 2


Photo und copyright Rolf Marschner

Blütenstiele und Außenseite der Blüten behaart

> 3

 

2     Blütenstiele und Außenseite der Blüten kahl


Wenigblütiger Wolfs- Eisenhut
(Aconitum lycoctonum ssp. pauciflorum
(Host) Graebn.)


Photo und copyright Rolf Marschner

VI - VIII, Wälder
                  Wien

Synonyme:
In fast allen Florenwerken (z.B. Catalogue of Life) als Synonym von Aconitum lycoctonum ssp. vulparia. Wird jedoch explizit in der Exkursionsflora von Österreich als Endemit aufgeführt.

English name:
Small- flowered Wolfsbane

Verbreitung in Deutschland:
Kein Vorkommen

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Endemit in Niederösterreich südwestlich von Wien

 

 

 

 

 

Pflanze 25 - 150 cm groß


Photo und copyright Rolf Marschner

Außenseite der Blüten auf der Fläche kahl, höchstens am Rand bewimpert
Blütenstiele und Stängel kahl


Photo und copyright Rolf Marschner

Blattabschnitte meist 5, breit lanzettlich, höchstens zu 80 % eingeschnitten
Spitze der Blattzipfel stumpf


Photo und copyright Rolf Marschner

 

 

3    Blütenstiele und Außenseite der Blüten behaart

Blütenstiele und Außenseite der Blüten
anliegend flaumhaarig
> 4

Blütenstiele und Außenseite der Blüten
abstehend behaart und kurzdrüsig
> 5


Photo und copyright Walter Obermayer

 

4     Blütenstiele und Außenseite der Blüten anliegend flaumhaarig


Gewöhnlicher Wolfs- Eisenhut
(Aconitum lycoctonum ssp. lycoctonum
L.)

VI - VIII, Wälder
                  Nauwald Günzburg
                  Emausheim Waldlichtung

                  Bernstadt
                  Rofenhöfe, Österreich
                  Lonetal

Synonyme:
Gelber Eisenhut
Aconitum septentrionale Koelle, Aconitum excelsum Rchb.

English name:
Yellow Wolfsbane, Northern Wolfsbane

Verbreitung in Deutschland:
Alpen, Voralpenland und höhere Mittelgebirge; selten Münsterland und Weserbergland, Süderbergland; nur Einzelfunde in tieferen Lagen und im Erzgebirge 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Hessen: 3 (gefährdet), Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
Spain, France, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece
Belgium, Netherlands, Bulgaria, Tchecj Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Russia, Baltic States, Finland, Norway, Sweden

Diese Unterart wird in einigen Florenwerken nicht anerkannt und als Synonym von Aconitum lycoctonum ssp vulparia gesehen.

 

 

 

 

 

 

Pflanze 25 - 150 cm groß

Blütenstände vielblütig, +/- locker

Blüten blassgelb, Helm 3 mal so lang wie breit
Außenseite der Blüten anliegend flaumhaarig

Blütenstiele und Stängel krummhaarig

Blattabschnitte meist 5, höchstens zu 80 % eingeschnitten
Spitze der Blattzipfel +/- stumpf

 

 

5    Blütenstiele und Außenseite der Blüten abstehend behaart


Fuchs- Eisenhut
(Aconitum lycoctonum ssp. vulparia
(Rchb.) Nyman)


Photo und copyright Walter Obermayer

VI - VIII, Wälder
                 Berchtesgaden
                 Illertissen, Staudengärtnerei Gaißmayer

Synonyme:
Aconitum vulparia Rchb.
Aconitum arctophonum Reichb., Aconitum luparia Reichb.

English name:
Yellow Monkshood

Verbreitung in Deutschland:
Berchtesgadener Alpen. Auch Zierpflanze.

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Spain, France, Italy, Bosnia & Hercegovina, Slovenia, Croatia, Serbia & Kosovo, Albania,
Greece (N- East)
Belgium, ?Bulgaria, Czech Republic, Slovakia, Netherlands, Hungary, Poland, Romania, 

Eingebürgert in:
*Canada

 

 

 

Pflanze 25 - 150 cm groß


Photo und copyright Harald Geier

Blüten in traubigen bis rispigen Blütenständen


Photo und copyright Harald Geier

Außenseite der Blüten abstehend behaart und kurzdrüsig


Photo und copyright Walter Obermayer

Blütenstiele gerade abstehend behaart, dazwischen oft kurz drüsenhaarig


Photo und copyright Walter Obermayer

Stängelblatt mit breit am Grund miteinander verbundenen Abschnitten

 

 

6     Blattabschnitte 7 - 9,  schmal lanzettlich, zu mehr als 80 % eingeschnitten, Spitze der Blattzipfel spitz


Lamarcks Eisenhut
(Aconitum lycoctonum ssp. neapolitanum
(Ten.) Nyman)

VII - VIII, Hochstaudenfluren
                    Belluno, Nevigal (Italien)

Synonyme:
Südalpen- Hahnenfuß, Platanenblättriger Hahnenfuß
Aconitum lycoctonum ssp. ranunculifolium (Rchb.) Schinz & R.Keller (Name in der Österreich- Flora)
Aconitum lamarckii Reichb. ex Spreng. (Name in plantlist)
Aconitum ranunculifolium Rchb.;
Aconitum atlanticum Coss.; Aconitum dasytrichum (Degen & G. Gayer) G. Grintescu; Aconitum fallax (Gren. & Godron) Gayer; Aconitum hispanicum Gayer; Aconitum lamarckii f. scardicolum K. Micevski; Aconitum lamarckii Rchb.; ; Aconitum lamarckii ssp. pantocsekianum (Degen & Bald.) V.N. Voroshilov; Aconitum lamarckii var. macedonicum K. Micevski; Aconitum lamarckii var. pantocsekianum (Degen & Bald.) M. Niketic; Aconitum lycoctonum ssp. platanifolium (Degen & Gáyer) J. Holub; Aconitum lycoctonum var. atlanticum (Coss.) Batt.; Aconitum lycoctonum var. rerayense Litard. & Maire; Aconitum neapolitanum Ten.; Aconitum pantocsekianum Degen & Baldacci; Aconitum platanifolium Degen & Gayer; Aconitum pyrenaicum ssp. lamarckii (Rchb.) O. Bolos & Vigo, Aconitum pyrenaicum ssp. lamarckii (Rchb.) O. Bolös & Vigo; Aconitum pyrenaicum var. fallax (Gren. & Godr.) O. Bolos & Vigo;  Aconitum ranunculifolium ssp. platanifolium (Degen & Gayer) Hayek; Aconitum ranunculifolium ssp. stenotomum (Borbás) Hayek; Aconitum stenotomum Borb.; Aconitum vulparia ssp. neapolitanum (Ten.) Munoz Garmendia; Aconitum vulparia ssp. neapolitanum (Ten.) Muñoz Garmendia ex J. Molero & C. Blanché; Aconitum vulparia ssp. pantocsekianum (Degen & Bald.) Hayek; Aconitum vulparia ssp. ranunculifolium (Rchb.) Lainz; Aconitum wagneri Degen

English name:
Lamarcks Wolfsbane

Kein Vorkommen in Deutschland!

Weltweite Verbreitung:
Austria (Südtirol), Switzerland, 
Spain, Andorra, France, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Macedonia,, Albania, Greece (N- East), 
Morocco
, Bulgaria

In der Exkursionsflora von Österreich wird diese Unterart in 2 Arten (Aconitum ranunculifolium und Aconitum lupicida) unterschieden, die sich in der Form der Blätter und in der Behaarung von Stempel bzw. Nektarblätter unterscheiden sollen.

 

 

 

Pflanze 50 - 200 cm groß
Blütenstand dicht, Äste meist aufrecht abstehend

Stängel, Blattstiele und Blüten behaart

Blattabschnitte 7 - 9,  schmal lanzettlich, zu mehr als 80 % eingeschnitten
Spitze der Blattzipfel spitz