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Sinapis - Fruchtschnabel schwertförmig, länger als der fertile Teil 

Verbreitung im Gebiet: Südspanien
Schoten kurzhaarig
> 1


Photo und copyright Jesús Vílchez

Weit verbreitete Art
Schoten borstig behaart
> 2

 

1       Schoten kurzhaarig


Sinapis flexuosa L.
(Geschlängelter Senf)


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

III - V, Brachland, Böschungen, Ruderalstellen (20 - 800 m)           
            
Enix, Almeria (Franck Le Driant 16.03.2024)
             Enix, Almeria, ca. 700 m ü.M. (Jean- Luc Tasset 17.04.2018)

Synonyme:
Sinapis hispida Schousboe, Sinapis alba var. flexuosa (Poir.) Pers.

English name:
Spanish Mustard

Nom francais:
Moutarde flexueuse

Weltweite Verbreitung:
Spain (Almeria, Jaen, Malaga, Cadiz, Murcia)
Canary Isl.
Morocco, Algeria

2n = 24

Etymologie:
- Sinapis: von griech. sinapi = Senf
- flexuosa: gewunden, geschlängelt

 

 

 

Pflanze 40 - 80 cm groß, wenig verzweigt
Blütenstand anfangs dicht, schirmtraubig, später locker


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Blütenstand mit 25 - 40 Blüten,
Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel


Photo und copyright Jesús Vílchez

Kronblätter gelb, 6 mm lang, 
Kelchblätter 4 mm lang, abstehend, grün oder gelbgrün, behaart


Photo und copyright Jesús Vílchez

Schoten 25 - 50 mm lang, 3 - 4 mm breit, kurzhaarig, mit 3 - 4 Samen pro Fruchtfach,
Schnabel 15 - 30 mm lang, abgeflacht, schwertförmig, länger als die restliche Schote, 


Photo und copyright Jesús Vílchez

Schnabel mit 1 - 2 Samen, Fruchtstiele 4 - 5 mm lang, Samen kugelig, 1 - 1,8 mm im Durchmesser


Photo und copyright Franck Le Driant

Stängel kantig, rauhaarig, Haare nach unten gerichtet

Stängelblätter wechselständig, gestielt, fiederschnittig


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Blätter gestielt, 
Blattspreite mit 1 - 3 Paar Fiederabschnitten, am Rand gekerbt- gezähnt


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Blätter oberseits mit auf kleinen Höckern stehenden Trichomen, 
unterseits vor allem auf den Adern behaart


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

 Pflanze ohne Grundblattrosette


Photo und copyright Franck Le Driant

 

 

2       Schoten borstig behaart


Sinapis alba L.
(Weißer Senf)

VI - X, Äcker, Ruderalfluren, Wegränder, Böschungen, Flussufer (0 - 800 m)
               Günzburg, Feld beim Naturfreundehaus, ca. 50 m ü.M. (18.10.2022)
               Günzburg, Knabenrealschule, c. 450 m ü.M. (23.09.2011)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Brassica alba (L.) Rabenh., Brassica foliosa (Willd.) Samp.

English name:
White Mustard

Nom francais:
Moutarde blanche

Nome italiano: 
Senape bianca

Verbreitung in Deutschland:
Häufig angebaute Kulturpflanze, regelmäßig verwildert 

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar (Kulturpflanze)

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, 
France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, Malta, 
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., E-Aegean Isl., Kiklades, Crete)
 
England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Norway, Sweden, Finland, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania,  Bulgaria, Turkey, Cyprus, Iran, Iraq, Israel, Jordania, Lebanon, Syria, Saudi Arabia, Crimea, Baltic States, Russia, Ukraine, Tajikistan, Turkestan, China
Egypt

Eingebürgert in:
*Azores, *Madeira, *Canary Isl., *Faroer Isl., *Iceland, 
*Australia, *Tasmania,  *Puerto Rico, *Falkland Isl., *Marianas, *India, *Burma, *Pakistan, *Greenland, *Canada, *USA, *Mexico, *Argentina

Etymologie:
- Sinapis: von griech. sinapi = Senf
- alba: weiß

Häufige Kulturpflanze (Gründünger)!

Kulturpflanze:
- die Samen werden zusammen mit dem des schwarzen und braunen Senfs zu Tafelsenf verarbeitet
- Wenn im Spätsommer oder Herbst Felder noch einmal gelb erblühen, handelt es sich oft um Schwarzen oder Weißen Senf, der den Boden als Zwischenfrucht bedecken, die Auswaschung von Nährstoffen verhindern oder reduzieren soll und später zur Humusanreicherung untergepflügt wird (Gründünger)

 

 

 

Pflanze 40 - 120 cm groß

Blütenstand verzweigt, mit mehreren traubig- doldige Teilblütenständen
Teilblütenstände anfangs dicht, später locker

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter gelb, 7 - 12 mm lang, Kelchblätter 4 - 7 mm lang, weit abstehend, behaart

Kronblätter lang genagelt, Narbe kopfig

Stängel kantig, Fruchtstiele 5 - 8 mm lang
Schoten 2 - 4 cm lang, borstig behaart, Schnabel abgeflacht, 20 - 40 mm, 3 - 5 mm breit, schwertförmig, +/- gekrümmt, länger als der restliche Teil der Schote

Reife Schoten enthalten 2 - 5 Samen pro Fruchtfach
Samen kugelig, 2- 3,5 mm im Durchmesser, nicht glänzend


Photo und copyright Jesús Vílchez

Stängel kahl oder mit einigen langen Haaren
Stängelblätter wechselständig, gestielt, behaart, verkahlend

Mittlere Stängelblätter fiederschnittig, mit gebuchtetem oder gezähntem Rand

oder Blätter leierförmig gefiedert, Endabschnitt buchtig gelappt

Pflanze ohne Grundblattrosette


Photo und copyright Stefan Lefnaer