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Braunwurz - Blüten bräunlich oder rötlich, Blätter ungeteilt
Stängel breit geflügelt, kahl oder schwach drüsig, Blätter kahl

In einigen Florenwerken (z.B. Flora Helvetica, Vascular Plants of Greece) werden die Arten nicht unterschieden, weswegen die Verbreitungsangaben für die Unterarten identisch ist.
In anderen Florenwerken (z.B. Exkursionsflora von Österreich) sind es Unterarten von Scrophularia umbrosa.

Untere Blätter gekerbt, stumpf
Krone innen lebhaft rotbraun, nur am Grund grünlich, 
oberer Teil des Staminodiums mindestens 3 x so breit wie lang, schwach ausgerandet
> 1


Photo und copyright Harald Geier

Alle Blätter scharf gesägt, spitz
Krone innen grünlich, Rücken purpurbraun, 
oberer Teil des Staminodiums höchstens 2 x so breit wie lang, stark ausgerandet
> 2


Photo und copyright Harald Geier

 

1      Oberer Teil des Staminodiums mindestens 3 x so lang wie breit, schwach ausgerandet


Gekerbte Braunwurz
(Scrophularia neesii
Wirtg.)

VI - IX, Bachröhrichte, Ufer, Gräben, Wälder
              Burgau, Mindel, ca. 450 m ü.M. (08.07.2007)

Synonyme:
Scrophularia umbrosa ssp. neesii (Wirtg.) B. Bock (Name in der Flora Gallica)
Scrophularia umbrosa ssp neesii (Wirtg.) E. Mayer

English name:
Nees's Water Figwort

Verbreitung in Deutschland:
Selten Kölner Bucht, Niederrhein, Oberrheinebene; Einzelfunde Z- und O-Nordrhein-Westfalen

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Hessen: evtl. zu erwarten [Neophyt], Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet
In Bayern sind die Daten mangelhaft, die Verbreitungsangaben in floraweb und dem Informationknoten Bayern unterscheiden sich erheblich

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
France, Italy, Sardinia, Sicily, 
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, 
Greece
(Peloponnes, Sterea Ellas, E- central, N- Pindos, N- Central, N- East),
England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Iran, Lebanon, Syria, Latvia, Lithuania, Russia, Belarus, Ukraine, Crimea, Armenia, Georgia, Azerbaijan, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Tajikistan, Uzbekistan, China, Mongolia, 

Eingebürgert in:
*Australia, *Tasmania, *USA

2n = 52 (tetraploid)

Etymologie:
- Scrophularia: die Pflanzen wurden als Heilmittel gegen Skrofulose und Halsgeschwüre eingesetzt
- neesii: benannt nach Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck (1776–1858), deutscher Botaniker, Arzt und Naturphilosoph


              

 

 

 

Pflanze 40 - 120 cm groß

Krone lebhaft rotbraun, nur am Grund günlich
Kelchblätter stumpf, hautrandig

Oberer Teil des Staminodiums mindestens 3 x so breit wie lang
schwach ausgerandet


Photo und copyright Harald Geier

Stängel geflügelt, kahl


Photo und copyright Harald Geier

Blätter länglich eiförmig, gestielt, am Grund keilförmig, 
die oberen +/- scharf gesägt

Untere Blätter gekerbt, +/- stumpf, kahl


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

2     Oberer Teil des Staminodiums höchstens 2 x so lang wie breit, stark ausgerandet


Flügel- Braunwurz
(Scrophularia umbrosa
Dum.)


Photo und copyright Harald Geier

VI - IX, Bachröhrichte, Ufer, Gräben, Wälder
              
Traiskirchen, Niederösterreich, 190 m ü.M. (Norbert Sauberer 24.07.2025)

Synonyme:
Scrophularia oblongifolia Loisel (Name in der Flora Gallica)
Scrophularia oblongifolia ssp. umbrosa (Dumort.) J. Gamisans

English name:
Water Figwort

Nom francais:
Scrophulaire ailée

Nome italiano:
Scrofularia alata

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber nur selten in Sachsen, O- und Z-Niedersachsen, N-Sachsen-Anhalt; fehlt hohen Lagen in Mittelgebirgen und Alpen

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 2 (stark gefährdet), Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 2 (stark gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: V (Vorwarnliste), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
France, Italy, Sardinia, Sicily, 
Slovenia, Croatia, Serbia & Kosovo, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece
(Peloponnes, Sterea Ellas, E- Central, N- Pindos, N- Central, N- East),  , 
England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Latvia, Lithuania, Russia, Belarus, Ukraine, Crimea, 
Iran, Lebanon, Syria, Armenia, Georgia, Azerbaijan, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Tajikistan, Uzbekistan, China, Mongolia

Eingebürgert in:
*Australia, *Tasmania, *USA

2n = 26

Etymologie:
- Scrophularia: die Pflanzen wurden als Heilmittel gegen Skrofulose und Halsgeschwüre eingesetzt
- umbrosa: Schatten

 

 

 

Pflanze 40 - 120 cm groß


Photo und copyright Harald Geier

Blütenstiele nicht oder nur schwach drüsig


Photo und copyright Harald Geier

Blüten 6 - 8 mm lang, +/- grünlich


Photo und copyright Norbert Sauberer

Rücken der Blüten purpurbraun, Kelch stumpf, grün


Photo und copyright Harald Geier

Oberer Teil des Staminodiums höchstens 2 x so breit wie lang, 


Photo und copyright Peter Emrich

stark ausgerandet


Photo und copyright Harald Geier

Früchte  kugelig, Samen ca. 0,8 mm lang, warzig


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel geflügelt, kahl


Photo und copyright Harald Geier

Alle Blätter scharf gesägt, vorne spitz


Photo und copyright Harald Geier