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Braunwurz - Blüten bräunlich oder rötlich, Blätter ungeteilt
Stängel vierkantig, nicht geflügelt, kahl oder schwach drüsig, Blätter kahl

Vorkommen: Wälder, Gebüsche
Staminodium hammerförmig, Oberteil mindestens 2 x so breit wie lang,
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Photo und copyright Stefan Lefnaer

Vorkommen: Ufer, Bachröhrichte, Gräben
Oberteil des Staminodiums eiförmig, wenig breiter als lang
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Photo und copyright Andreas Schmid

 

1     Staminodium hammerförmig, Oberteil mindestens 2 x so breit wie lang


Knotige Braunwurz 
(Scrophularia nodosa
L.)

VI - IX, Wälder, Gärten, Gebüsche (0 - 1900 m)
              Offingen, Auwald, ca. 450 m ü.M. (19.06.2014)

Synonyme:
Scrophularia chamaeneriifolia Schustler

English name:
Woodland Figwort

Nom francais:
Scrophulaire noueuse

Nom italiano:
Scrofularia nodosa

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und häufig

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain (Barcelona, Gerona, Lleida, Burgos, Navarra, Baskenland, Asturien, Kantabrien), 
France, Italy, 
Slovenia, Croatia, Serbia & Kosovo, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Macedonia, Albania, 
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, N- Aegean Isl.), 

England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Norway, Sweden, Finland, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey,Baltic States, Russia, Ukraine, Crimea,  
USA, Canada

Etymologie:
- Scrophularia: die Pflanzen wurden als Heilmittel gegen Skrofulose und Halsgeschwüre eingesetzt
- nodosa: knotig

 

 

 

Pflanze 50 - 140 cm groß

Blütenstand 10 - 40 cm lang, mit zahlreichen Zymen


Photo und copyright Michael Hassler

Zymen mit  5 - 10 Blüten, Blütenstiel drüsig
Tragblätter von Blüten und Zymen linealisch


Photo und copyright Michael Hassler

Kronoberlippe braunrot, Staubblätter nicht aus der Krone ragend, 

Staminodium hammerförmig deutlich breiter als lang


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kronröhre bauchig, gelblich oder grünlichbraun

Kelchzipfel oval, nur schmal häutig berandet, ohne Mittelrippe


Photo und copyright Julia Kruse

Frucht kegelförmig, kurz bespitzt

Stängel im unteren Teil scharf vierkantig, ungeflügelt, kahl oder schwach drüsig

Blätter ei- herzförmig, gegenständig, gestielt, 5 - 13 cm lang, 3 - 8 cm breit
unregelmäßig gezähnt, kahl

Blätter unterseits kahl, glänzend

Rhizom mit Knötchen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

 

 

2      Oberteil des Staminodiums eiförmig, ca. so breit oder wenig breiter als lang


  Wasser- Braunwurz 
(Scrophularia auriculata
L.)

VI - VIII, Bachröhrichte, Ufer, Gräben (0 - 1400 m)
                  Mertola, Flussufer, Portugal, 7 m ü.M. (11.06.2017)

Synonyme:
Scrophularia balbisii Hornem.

English- name:
Shoreline Figwort

Nom francais:
Scrophulaire auriculée

Nome italiano:
Scrofularia acquatica

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut Kölner Bucht, selten Niederrhein, NW-Saarland; 
extrem selten Rheinebene, Altfunde Z-Pfalz 

Gefährdung in Deutschland: 
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: 0 (ausgestorben), Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: 2 (stark gefährdet), Saarland: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Switzerland,
Portugal, Spain, Baleares, 
France, Corsica, Italy,  Sardinia, Sicily
Azores, Canary Isl., Belgium, England, Ireland,  Netherlands, 
Algeria, Morocco

Eingebürgert in:
*USA

Etymologie:
- Scrophularia: die Pflanzen wurden als Heilmittel gegen Skrofulose und Halsgeschwüre eingesetzt
- auriculata: geöhrt

 

 

 

 

Pflanze 30 - 70 cm groß, wenigästig


Photo und copyright Paul Busselen

Krone rötlich, am Grund gelblich

Kelchzipfel rund, mit breitem, oft ausgefranstem Hautrand

Staminodium breiter als lang, kaum ausgerandet


Photo und copyright Andreas Schmid

Tragblätter der Zymen und Blüten spitz, mit oder ohne Hautrand


Photo und copyright Michael Hassler

Kapseln kugelig

Stängel im oberen Teil 4- kantig

im unteren Teil schmal geflügelt

Blätter gestielt, gekerbt oder gesägt, 2 - 25 cm lang, 2 - 12 cm breit

einfach oder leierförmig, mit 1 - 2 Paar kleiner Fiederblättchen