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Scutellaria - Blätter gekerbt

Seltener, stellenweise eingebürgerter Neophyt
Blätter grob gesägt, lang gestielt
Blüten in bis zu 30 cm langen einseitswendiger Scheinähren, Unterlippe oft fast weiß
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Häufige heimische Pflanze
Blätter gekerbt, kurz gestielt
Blüten in wenigen blattachselständigen Paaren, Unterlippe hellviolett, mit weißen Flecken
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1        Blüten in bis zu 30 cm langen  einseitswendiger Scheinähren


Hohes Helmkraut
 (Scutellaria altissima
L.)

VI - VII, Wärmeliebende Laubwälder (0 - 2000 m)
                Botanischer Garten Tübingen, cult. (20.05.2012)

Synonyme:
Scutellaria commutata Guss.

English name:
Tall Skullcap

Nome italiano: 
Scutellaria maggiore

Verbreitung in Deutschland:
Etabliert in BW und NW; 
in zahlreichen weiteren Bundesländern mit Einbürgerungstendenz

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Italy, 
Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Albania, Greece (S- Pindos, E- Central, N- Central, N- East), 
former Czechoslovakia, Hungary, Romania, Bulgaria, Turkey, Russia, Ukraine, Crimea

Eingebürgert in:
*Austria, *Germany, *Switzerland
*France, 
*Belgium, *England,  *USA

Etymologie:
- Scutellaria: Verkleinerungsform von lat scutulum = Schild (Kelchoberlippe trägt einen horn- oder schildförmiger Fortsatz (= Höcker, Scutellum)
- altissima: Superlativ von altus = hoch

 

 

Pflanze 40 - 100 cm groß

verzweigt oder unverzweigt


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten in bis zu 30 cm langen einseitswendiger Scheinähren


Photo und copyright Ernst Horak

Blüten in Paaren in den Achseln der Tragblätter


Photo und copyright Michael Hassler

Tragblätter der oberen Blütenpaare ganzrandig, kleiner als die Blüten


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten blauviolett, ca. 1,5 cm groß, Unterlippe und vorderer Teil der Kronröhre weiß

Kelch auf der Oberseite mit ca. 4 mm langem Höcker, Tragblätter breit eiförmig, ganzrandig
Stängel, Kelch und Blüten drüsig, aber ohne oder mit wenigen weißen, langen drüsenlosen Haaren

Blätter 5 - 15 cm lang, 2 - 5 cm breit, grob gesägt, lang gestielt

 

                                                                                          

2        Blüten in wenigen blattachselständigen Paaren


Sumpf- Helmkraut
 (Scutellaria galericulata
L.)

VI - IX, Nasswiesen, Gräben, Ufer
              Burgau, Silbersee, Deutschland (05.08.2014)

Synonyme:
Cassida galericulata (L.) Scop.; Cassida major Gilib.; Scutellaria adamsii Spreng.; Scutellaria epilobiifolia A.Ham.; Scutellaria galericulata ssp. pubescens (Benth.) Á.Löve & D.Löve; Scutellaria galericulata var. epilobiifolia (A.Ham.) Jordal; Scutellaria galericulata var. glaberrima Benth.; Scutellaria galericulata var. humilis Tinant; Scutellaria galericulata var. pauciflora (Pant.) Nyman; Scutellaria galericulata var. pubens Crép.; Scutellaria galericulata var. pubescens Benth.; Scutellaria galericulata var. vulgaris Benth.; Scutellaria pauciflora Pantoc.; Scutellaria pubescens (Benth.) Martrin-Donos

English name:
Marsh Skullcap

Nom francais:
Scutellaire à casque, Grande toque

Nome italiano:
Scutellaria palustre

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: V (Vorwarnliste), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, 
France, Corsica, Italy, Sardinia, Malta, 
Slovenia, Croatia, Serbia & Kosovo, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Macedonia,  Albania, 
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Central, N- East), Ionian Isl., 
England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Norway, Sweden, Finland, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Baltic States, Russia, Belarus, Ukraine, China, Kazakstan, Kyrgysztan, Mongolia, Tajikistan, Turkmenistan, Uzbekistan, Iran, Israel, Pakistan, 
Alaska, USA, Canada

Etymologie:
- Scutellaria: Verkleinerungsform von lat scutulum = Schild (Kelchoberlippe trägt einen horn- oder schildförmiger Fortsatz (= Höcker, Scutellum)
- galericulata: Verkleinerungsform von galea = Helm/Kappe 

 

 

 

Pflanze 10 -40 cm hoch,
einfach oder verzweigt

Blüten in blattachselständigen Paaren, seltener zu 3 oder 4 zusammenstehend

Hochblätter laubblattähnlich, im mittleren Blütenstand fast so groß wie die Blüten

Blüten 12 - 18 mm, blau - violett, 
Kronröhre nach oben gebogen, kurz flaumig behaart, aber nicht drüsig
Kelch nicht drüsig, mit 1 mm langer Schuppe

Unterlippe hellviolett, in der Mitte mit weißlichem Fleck und violetten Strichen

Stängel gerillt, Kanten rau behaart

Blätter gegenständig, lanzettlich, gekerbt, mit 4 - 8 flachen Kerbzähnen, kurz gestielt