Home Nach oben Systematik Bestimmung Familien Fundorte Fachbegriffe Artenverzeichnis Hilfe Saatblumen

Sumpfkresse - Blüten gelb, Kronblätter länger als die Kelchblätter, mit Schötchen, 
obere Stängelblätter meist ungeteilt, ganzrandig oder gezähnt

Früchte fast kugelig
Alle Stängelblätter ungeteilt, mit 2 Zipfeln den Stängel umfassend
> 1


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Früchte elliptisch
Untere Stängelblätter fiederteilig, ohne Öhrchen
> 2


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

 

1      Stängelblätter mit 2 Zipfeln den Stängel umfassend


Österreichische Sumpfkresse
(Rorippa austriaca
(Crantz) Besser)


Photo und copyright Stefan Lefnaer

VI - VIII,  Ufer, Gräben, Ruderalstellen (0 - 700 m)
                  Mannheim, Müllverbrennungsanlage, 91 m ü.M. (04.06.2011)
                 
Wien Donaustadt, ca. 160 m ü.M. (Stefan Lefnaer 02.06.2017)

Synonyme:
Nasturtium austriacum Cr. 

English name:
Austrian Yellowcress

Nom francais:
Roripe d'Autriche

Nome italiano: 
Crescione austriaco

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut (aber in Ausbreitung) Oberrheinaue, Kölner Bucht, Niederrhein, obere Elbe, Neckar, Main, Oder in NO-Brandenburg; Restgebiet Einzelfunde, z. B. Mecklenburg-Vorpommern 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: Neophyt, Bayern: Neophyt, Berlin: unbeständig, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: Neophyt, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: 4 (potentiell gefährdet), Nordrhein-Westfalen: Neophyt, Rheinland-Pfalz: Neophyt, Sachsen: V (Vorwarnliste), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: Neophyt, Thüringen: Neophyt 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Italy (widespread), 
Croatia, Bosnia & Hercegovina, Serbia, Kosovo, North Macedonia, Albania
Greece (N- East)

Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Crimea, Baltic States, Russia, Ukraine

Eingebürgert in:
*France, *Italy, 
*England, *Belgium, *Denmark, *Netherlands, *Norway, *Sweden, *Russia,
*Canada, *USA

Etymologie:
- Rorippa: evt. von den lateinischen Begriffen rorare (feucht) und ripa (Flussufer) abgeleitet.  (Viele Sumpfkressen-Arten leben an feuchten, oft überfluteten Ufern)
- austriaca: aus Österreich

 

 

             

 

 

 

 

Pflanze 40 - 100 cm groß

Blütenstände zunächst dicht, später stark verlängert


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter 3 - 4,5 mm lang, goldgelb, länger als der Kelch


Photo und copyright Günther Blaich

Früchte 7 - 15 mm lang gestielt


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Früchte eikugelig, ca. 3 mm lang, Griffel verdickt, 1 - 2 mm lang


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel +/- kahl

Obere Stängelblätter ungeteilt, ganzrandig oder unregelmäßig gezähnt

Stängelblätter mit 2 Zipfeln den Stängel öhrchenartig umfassend


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Untere Stängelblätter gestielt


Photo und copyright Stefan Lefnaer

 

 

2        Stängelblätter sitzend


Wasser- Sumpfkresse
(Rorippa amphibia
(L.) Besser)


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

V - VIII,  Teichränder, Altwässer, Gräben
                 Lauingen, Weiher Ortsausfahrt, ca. 450 m ü.M. (28.05.2009)

Synonyme:
Nasturtium amphibium (L.) R. Br., Sisymbrium amphibium L.

English name:
Great Yellow-Cress

Nom francais:
Rorippe amphibie

Nome italiano: 
Crescione anfibio

Verbreitung in Deutschland:
Mäßig häufig gesamte norddeutsche Tiefebene, Niederrhein, Osten, Oberrheinebene; Restgebiet zerstreut, fehlt Alpen und Alpenvorland 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Portugal (Beira Litoral, Ribatejo), Spain (Valladolid, Zamora), 
France (widespread), Corsica, 
Italy (widespread), Sardinia, Malta, 
Slovenia
,
Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia, Kosovo, Macedonia, Albania Greece (Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, N- Central, N- East), 
England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Norway, Sweden, Finland, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Crimea, Baltic States, Russia, Ukraine, Iraq, Iran, Israel, Syria

Eingebürgert in:
*Canada, *USA

Etymologie:
- Rorippa: evt. von den lateinischen Begriffen rorare (feucht) und ripa (Flussufer) abgeleitet.  (Viele Sumpfkressen-Arten leben an feuchten, oft überfluteten Ufern)
- amphibia: im Wasser und auf dem Land lebend

 

 

             

 

Pflanze 40 - 120 cm groß

Blütenstand anfangs dicht, später stark verlängert

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel
Kronblätter goldgelb, länger als der Kelch

Früchte eiförmig- elliptisch (ca. 5 mm lang, 2 mm breit), Griffel 1 - 2,5 mm lang


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Fruchtstiele waagrecht abstehend, 6 - 15 mm lang


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Früchte vielsamig, Samen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel und Blätter kahl, obere Stängelblätter ungeteilt

Obere Stängelblätter lanzettlich oder elliptisch bis lanzettlich, gezähnt, sitzend
am Grund ohne Öhrchen

Untere Blätter fiederschnittig, zur Blütezeit meist schon verwelkt


Photo und copyright Stefan Lefnaer