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Sumpfkresse - Blüten gelb, Kronblätter länger als die Kelchblätter, mit Schötchen
Obere Stängelblätter gefiedert oder fiederteilig

Obere Stängelblätter mit sehr schmalen, linealischen Abschnitten
> 1


Photo und copyright Paul Busselen

Obere Stängelblätter mit breiten Fiederabschnitten
> 2


Photo und copyright Harald Geier

 

1         Stängelblätter mit sehr schmalen, linealischen Abschnitten


Pyrenäen- Sumpfkresse
(Rorippa pyrenaica)


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

IV - VIII,  Wiesen, Flussufer, Ackerränder (200 - 2100 m)
                   Enveitg, Pyrenees- Orientales, ca. 1400 m ü.M. (Franck Le Driant 15.06.2020)

Synonyme:
Rorippa stylosa (Pers.) Mansf. & Rothm., Sisymbrium pyrenaicum L.
Rorippa hispanica (Boiss. & Reut.) Willk.

English name:
Creeping Yellow-Cress

Nom francais:
Rorippe des Pyrénées

Nome italiano: 
Crescione dei Pirenei

Verbreitung in Deutschland:
Selten südliche Oberrheinebene, 
Einzelfunde Niederlausitz, Mecklenburg-Vorpommern, Z-Sachsen-Anhalt

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Switzerland, 
Portugal (Beira Alta, Beira Litoral, Minho, Tras-os-Montes), N-Spain (widespread), 
France,  
Italy (Aosta, Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Ligurien, Emilia Romagna, Toskana, Latium), 
Slovenia
,
Croatia, Bosnia & Hercegovina, North Macedonia, Albania, Greece, 
Slovakia, Bulgaria, Romania, Russia

Eingebürgert in:
*Belgium, 
*New Zealand, *Haiti, *Dominican Republic

Etymologie:
- Rorippa: evt. von den lateinischen Begriffen rorare (feucht) und ripa (Flussufer) abgeleitet.  (Viele Sumpfkressen-Arten leben an feuchten, oft überfluteten Ufern)
- pyrenaica: aus den Pyrenäen

 

 

             

 

 

 

 

Pflanze 5 - 40 cm groß


Photo und copyright Franck Le Driant

Blütenstand anfangs dicht, später stark verlängert


Photo und copyright Paco Faluke

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel,
Kronblätter 2 - 4 mm lang, goldgelb, länger als der Kelch, 


Photo und copyright Paul Busselen

Früchte elliptisch, ca. 4 mm lang, 2 mm breit, Griffel 1 - 1,5 mm lang
Fruchtstiele meist länger als die Frucht


Photo und copyright Franck Le Driant

Stängel oben +/- kahl, im unteren Teil mit kurzen Haaren, 
Stängelblätter gefiedert, mit 2 - 8 Paar Fiederabschnitten, mit schmalen Öhrchen am Grund


Photo und copyright Francisco Clamote

Fiederabschnitte schmal, linealisch, ganzrandig


Photo und copyright Paul Busselen

Untere Blätter gefiedert mit vergrößertem, ovalem Endabschnitt


Photo und copyright Paul Busselen

Grundblätter rosettig

 

 

2        Stängelblätter mit breiten Fiederabschnitten


Niederliegende Sumpfkresse
(Rorippa x anceps
(Wahlenb.) Rchb.)


Photo und copyright Harald Geier

V - IX,  Schlickböden an Ufern
              Geesthacht, Schleswig- Holstein, 4 m ü.M. (Konrad Greinwald 09.06.2020)

Wahrscheinlich Hybride Rorippa amphibia x Rorippa sylvestris

Synonyme:
Rorippa prostrata (Godr.) Schinz & Thell.

English name:
Prostrate Yellowcress

Nom francais:
Rorippe rampante

Nome italiano: 
Crescione dubbio

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut untere und obere Elbaue; selten Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Sachsen, O-Sachsen-Anhalt; Restgebiet sehr selten und meist nur Einzelfunde 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 2 (stark gefährdet), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
Portugal, Spain, 
France (widespread), Italy (widespread), 
Slovenia
Croatia
, Albania, Greece
England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Sweden, Finland, Faroer Isl., Iceland, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania,
Bulgaria, Turkey, Baltic States, Ukraine, Russia, Crimea

2n = 32

Etymologie:
- Rorippa: evt. von den lateinischen Begriffen rorare (feucht) und ripa (Flussufer) abgeleitet.  (Viele Sumpfkressen-Arten leben an feuchten, oft überfluteten Ufern)
- anceps: doppeldeutig, zweischneidig, zwitterhaft

 

 

 

 

 

Pflanze 30 - 100 cm groß


Photo und copyright Konrad und Roland Greinwald

Blütenstand traubig, anfangs dicht, später stark verlängert
ohne Tragblätter


Photo und copyright Konrad und Roland Greinwald

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter goldgelb, länger als der Kelch, goldgelb


Photo und copyright Harald Geier

Früchte elliptisch, ca. 7 mm lang, 2 mm breit, viel länger als die Frucht


Photo und copyright Harald Geier

Stängelblätter fiederspaltig, mit großem Endabschnitt
Fiederabschnitte breit, gezähnt


Photo und copyright Harald Geier