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Arabidopsis - Blüten weiß, obere Stängelblätter linealisch, mittlere Stängelblätter lanzettlich, Grundblätter spatelig, gezähnt

Häufige Acker- und Ruderalpflanze
Schoten gekielt, Stängelblätter meist gabelhaarig
Kronblätter 2 - 4 mm lang
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Seltene Felspflanze
Schoten flach, Stängelblätter fast kahl
Kronblätter 6 - 8 mm lang
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Photo und copyright Julia Kruse

                               

1        Stängelblätter meist gabelhaarig, Kronblätter 2 - 4 mm lang


Acker- Schmalwand
(Arabidopsis thaliana
(L.) Heyn.)

IV - V, Äcker, Ruderalstellen
             Baumschule Haage, Bubesheim, ca. 450 m ü.M. (26.04.2005)

Synonyme:
Arabis thaliana L., Stenophragma thalianum (L.) Celak. 

English name:
Mouseear Cress

Nom francais:
Fausse arabette, Arabette de Thalius

Nome italiano:
Arabetta comune

Verbreitung in Deutschland:
Fast flächendeckend verbreitet, nur Alpen in höheren Lagen fehlend

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, 
France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, Malta, 
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., E- Aegean Isl., Kiklades, Crete)
Azores, Madeira, Canary Isl., England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Norway, Sweden, Finland, Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania,
Bulgaria, Turkey, Cyprus, Crimea, Baltic States, Russia, Ukraine, Turkey, Iran, Lebanon, Syria, Saudi Arabia, Afghanistan, Japan, Kazakstan, Korea, China, Tibet, Kazakstan, Korea, Mongolia, Tajikistan, Uzbekistan, Pakistan, India, Sikkim, Bhutan, Nepal, 
Cape Verde Isl., Ethiopia, Eritrea, E-D.R.Congo, Uganda, Kenya, Tanzania, Algeria, Morocco, Tunisia, Libya

Eingebürgert in:
*Australia, *Tasmania, *Cape Prov., *Argentina,  
*USA, *Canada, *St. Pierre et Miquelon

Etymologie:
- Arabidopsis: ähnlich der Gattung Arabis
- thaliana: benannt nach Johannes Thal (1542–1583), der die Pflanze 1677 entdeckte und beschrieb

Arabidopsis thaliana wird in der biologischen Forschung als Modellpflanze der pflanzlichen Molekularbiologie eingesetzt und ist dadurch jedem Biologiestudenten bekannt.
Die Vorteile, die die Pflanze bietet, sind:
- Das Genom besteht nur aus ca. 25500 Genen und ist vollständig erforscht
- Arabidopsis thaliana hat einen kurzen Generationszyklus von nur acht Wochen
-  Arabidopsis thaliana lässt sich auf relativ kleinem Raum einfach kultivieren
- Es sind bereits viele Mutanten bekannt, die in den Stock-Centern bestellt werden können. Deren Langzeitaufbewahrung als Samen ist ausgesprochen einfach. (nach wikipdia)

 

Pflanze 10 - 30 cm groß

Blüten zunächst kopfig gehäuft, nach der Blüte locker und verlängert

Blüten zwwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter weiß, 2 - 4 mm lang

Kelchblätter 1,5 - 2 mm lang, gelblich, bläulich oder grün, 
deutlich kürzer als die Kronblätter

Schoten 5 - 20 mm lang, 0,5 - 1 mm breit, rundlich bis 4- eckig, fast waagrecht abstehend, 
nach oben gebogen

Stängel im oberen Teil meist kahl
Stängelblätter lanzettlich, ungeteilt, sitzend, 

Stängelblätter meist mit Gabelhaaren

Stängel im unteren Teil abstehend behaart

Grundblätter rosettig, spatelförmig, ganzrandig oder schwach gezähnt

Grundblätter mit Sternhaaren und einfachen Haaren

Blattrosette kann auch fehlen!

 

 

2       Stängelblätter kahl, Kronblätter 6 - 8 mm lang


Felsen- Schaumkresse
(Arabidopsis petraea
(L.) V.I.Dorof.)


Photo und copyright Julia Kruse

V - VII, Steinige Hänge, Felsen (400 - 1300 m)
               Pottenstein, Bärenschlucht, Bayern (Michael Hassler 15.05.2019)
               Krugshof, Bayern, 410 m ü.M. (Julia Kruse 28.04.2012)

Synonyme:
Arabidopsis lyrata ssp. petraea (L.) O'Kane & Al-Shehbaz (Name bei Kew und World Plants),
Cardaminopsis petraea (L.) Hiitonen (Name in der Flora Europaea)
Cardamine petraea L.

English name:
Sand-dune Rockcress

Nome italiano: 
Arabetta delle pietraie

Verbreitung in Deutschland:
Nördliche Fränkische Alb, ansonsten nur Einzelfunde (Kyffhäuser, S-Frankenalb, Westharz), Altfunde Ostharz, S-Sachsen-Anhalt 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Bayern: 4 (potentiell gefährdet), Niedersachsen: 4 (potentiell gefährdet), Sachsen-Anhalt: 2 (stark gefährdet), Thüringen: 4 (potentiell gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, 
England, Ireland, Norway, Sweden, Finland, Iceland, Faroer Isl., 
Czech Republic, Hungary, Poland, Baltic States, Russia, Ukraine, 
Canada, Alaska

Etymologie:
- Arabidopsis: ähnlich der Gattung Arabis
- petrae: Felsen

 

 

Pflanze 10 - 25 cm, ohne Ausläufer


Photo und copyright Michael Hassler

Blütenstand wenigblütig, anfangs dicht, später locker


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel, Narbe kopfig
Kronblätter weiß, selten hellpurpurn, 6 - 8 mm lang


Photo und copyright Julia Kruse

Kelchblätter grünlich oder gelb, Blütenstiel 2 - 15 mm lang


Photo und copyright Julia Kruse

Schoten flach, 20 - 45 mm lang, 1 - 1,5 mm lang, aufrecht abstehend


Photo und copyright Andrea Moro

Stängelblätter sitzend, linealisch -lanzettlich, ganzrandig


Photo und copyright Julia Kruse

Stängelblätter kahl oder am Rand spärlich behaart

 
Photo und copyright Julia Kruse

Grundblätter länglich, ganzrandig, gesägt, buchtig gelappt, oder fiederteilig, 
gabelhaarig, 


Photo und copyright Julia Kruse