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Urtica - Blüten in ährigen Trauben, Stängel mit Borstenhaaren und Brennhaaren


 Große Brennnessel
(
Urtica dioica L.)

VII - X, Gebüsche, Wälder, Ruderalstellen
              Günzburg, Auwald, ca. 450 m ü.M. (16.08.2019)

Synonyme:
Urtica major Kanitz

English name:
Stinging Nettle

Nom francais:
Grande Ortie

Nome italiano:
Ortica comune

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, Malta, 
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia, Kosovo, Macedonia, Albania, 
Greece, E-Aegaean Isl., 
England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Norway, Sweden, Finland, Faroer Isl., 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Cyprus, Crimea, Baltic States, Ukraine, Mongolia, Iran, Iraq, Lebanon, Afghanistan, Pakistan, Pakistani Kashmir, Jammu & Kashmir, Gansu, Qinghai, Xinjiang, Tibet, Sichuan, Bhutan, Sikkim, India, Nepal, Java, 
Algeria, Morocco, Tunisia

Eingebürgert in:
*Australia, *Tierra del Fuego, *Lesotho, *Ecuador, *Chile, 
*Alaska, *USA, *Canada, *Greenland, *St. Pierre et Miquelon

Etymologie:
- Urtica: abgeleitet von lat. urere = brennen
- dioica: zweihäusig

2n = 48, 52

Bei Kontakt der Haut mit den Brennhaaren brechen diese ab und es wird eine ameisensäurealtige Brennflüssigkeit in den Körper injiziert, wodurch Rötungen und Quaddeln entstehen.

 

 

Pflanze 30 - 150 cm groß
Blütenstände am  7. - 14. Stängelknoten beginnend 

oft in großen Beständen

Pflanze meist 2- häusig:
Männliche Blütenstände gelblich, meist länger als der Blattstiel

Männliche Blüten meist mit 4 Staubblättern

Weibliche Blüten mit einem Büschel weiß- oder pinkfarbenen Narben

Weibliche Blüten mit einem Fruchtknoten

Früchte ca. 1 mm lang

Stängel deutlich 4- kantig, 3 - 5 mm im Durchmesser, 
mit Brennhaaren (hier: große, unterteilte Haare) und Borstenhaaren (hier: kurze Haare)
Blattstiele mit Brennhaaren

   

Jeder Knoten mit 4 getrennten, ganzrandigen Nebenblättern
Nebenblätter linealisch- pfriemlich


Photo und copyright Harald Geier

Blätter länglich- eiförmig, zugespitzt, gesägt, oft länger als 
5 cm, mit feinen kaum sichtbaren Brennhaaren, oberseits dunkelgrün, kaum glänzend, Blattstiele meist kürzer als 1/3 der Blattspreite

Blätter unterseits mit Brennhaaren und wenigen Borstenhaaren