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Erysimum - Blüten gelb, Schoten +/- aufrecht abstehend, Blätter hauptsächlich mit 2- teiligen Haaren

Pflanze bis 120 cm groß
Blätter linealisch- lanzettlich, ganzrandig
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Photo und copyright Stefan Lefnaer

Pflanze 15 - 60 cm groß
Obere Blätter linealisch- lanzettlich, untere Blätter buchtig gezähnt
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1        Pflanze bis 120 cm groß, Blätter linealisch- lanzettlich, ganzrandig


Erysimum diffusum Erh.
(
Grauer Schöterich)


Photo und copyright Stefan Lefnaer

V - VII, Trockenrasen, Bahnanlagen
               Haulesbergen, Niederösterreich, ca. 200 m ü.M. (Stefan Lefnaer 31.05.2015)

Synonyme:
Erysimum canescens Roth

English name:
Diffuse Wallflower

Verbreitung in Deutschland:
Unbeständig eingebürgert in Sachsen, Brandenburg, Hamburg, Weserbergland 

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Austria (Burgenland, Wien, Niederösterreich)
Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Macedonia, Albania, 
Czech Republic, Slovakia, Bulgaria, Turkey, Crimea, Russia, Ukraine,  Kazakhstan, Kyrgyzstan, Tajikistan, Uzbekistan

Eingebürgert in:
Estonia*, Lithuania*, Latvia*
*USA

Etymologie:
- Erysimum: abgeleitet vom altgriechischen Wort 'erysimon', welches in der Antike eine Kreuzblütlerart bezeichnete
- diffusum: ausgebreitet

 

 

Pflanze 30 - 120 cm groß, graugrün
1 - 5- stängelig


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blütenstände zunächst dicht, später stark verlängert
Blüten 3 - 6 mm lang gestielt


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kronblätter 8 - 10 mm lang, hellgelb, lang genagelt


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Antheren bzw. Konnektiv mit 1 oder mehreren Kompassnadelhaaren


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Griffel behaart, Narbe kopfig, eingedellt


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Schoten 30 - 55 mm lang, 0,7 mm breit, abstehend, mit dem Stängel einen Winkel von 30 - 50 ° bildend, vierkantig, Kanten kaum schwächer behaart als die Seiten


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängelblätter ganzrandig, linealisch oder lanzettlich


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blätter 15 - 70 mm lang, 2 - 8 mm breit


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blätter mit überwiegend 2- schenkligen Haaren (Kompassnadelhaare) besetzt


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Pflanze zweijährig, deswegen mit Laubblattresten und Blattnarben am Stängelgrund

 

 

2       Pflanze 15 - 60 cm groß, obere Blätter linealisch- lanzettlich, untere Blätter buchtig gezähnt


Erysimum crepidifolium Rchb.
(
Bleicher Schöterich)

IV - VII, Felsfluren, Trockenrasen
                Bopfingen, Ruine Schenkenstein, ca. 550 m ü.M. (10.05.2008)

Synonyme:
Gänsesterbe, Pippaublättriger Schöterich
Erysimum pallens Wallr.

English name:
Hardy Wallflower

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut und lokal Nordpfälzer Bergland, S-Frankenalb, Fränkische Schweiz, Saale-Unstrut, S-Sachsen-Anhalt; sehr selten Schwäbische Alb, restliches Thüringen, Z-Brandenburg, Altfunde Voralpenland, Nordrhein-Westfalen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: R (sehr selten), Bayern: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Germany, 
Croatia
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Bulgaria

Etymologie:
- Erysimum: abgeleitet vom altgriechischen Wort 'erysimon', welches in der Antike eine Kreuzblütlerart bezeichnete
- crepidifolium: Blättern ähneln dem Pippau (Crepis)

 

 

Pflanze 15 - 60 cm groß, verzweigt
nicht duftend

Blütenstand anfangs dicht, später stark verlängert,
Blütenstiele kürzer als der Kelch, ohne Tragblätter

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter hellgelb, 2 - 4 mm breit
, Narbe 1,5 - 2 mal so breit wie der 0,8 - 2 mm lange Griffel

Schoten 20 - 70 mm lang, stumpf vierkantig an den Kanten graugrün behaart, Mittelnerv kaum sichtbar, in einem Winkel von ca. 10 - 30 ° nach oben abstehend

Obere Stängelblätter ganzrandig oder schwach buchtig gezähnt
mit 2- schenkligen Haaren

Untere Stängelblätter oft umgerollt, schwach buchtig gezähnt 
Stängel kantig, behaart, am Grund mit Laubblattresten

Rosettenblätter buchtig gezähnt, überwinternd
daraus treiben im Frühjahr des nächsten Jahres die nächsten Pflanzen aus