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Draba - Blüten hellgelb oder cremefarben, Früchte = Schötchen, Stängel kahl, blattlos, Griffel kurz
- Verbreitung: Österreich, Schweiz, Italien -

Verbreitung: Schweiz (Graubünden)
Staubblätter kürzer als die Kronblätter
Schötchen und Blätter unterseits +/- behaart
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Photo und copyright Karsten Rohweder

Verbreitung: Österreich, Italien
Staubblätter ca. so lang wie die Kronblätter
Schötchen und Blätter unterseits kahl
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Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

 

1       Verbreitung: Schweiz (Graubünden), Staubblätter kürzer als die Kronblätter, Schötchen und Blätter unterseits schwach behaart


Draba ladina Braun-Blanq.
(Engadiner Felsenblümchen)


Photo und copyright Karsten Rohweder

VII - VIII, Felsschutt (2600 - 3085 m)
                   Piz Tavrü, Graubünden (Karsten Rohweder Juli 2017)

Synonyme:
Ladiner Felsenblümchen

English name:
Ladinian Whitlow- Grass

Nom francais:
Drave ladine

Nome italiano: 
Draba ladina

Weltweite Verbreitung:
Switzerland 

2n = 32

Etymologie:
- Draba: abgeleitet von griech. drabe = scharf (Samen und Blätter der Pflanze schmecken scharf)
- ladina: zu Ehren der rätoromanisch (ladinisch) sprechenden Bevölkerung im Unterengadin (Kanton Graubünden)

Draba ladina ist entstanden aus Draba aizoides und Draba tomentosa.

 

 

 

 

 

 

Pflanze rasig wachsend
Schaft 1 - 5 cm hoch, kahl

 

Blütenstand doldig, mit 2 - 6 Blüten

 

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter hellgelb oder cremefarben, 3,5 - 5 mm lang, eiförmig, ausgerandet, Staubblätter kürzer als die Kronblätter, schwach ausgerandet

 

Fruchtstand doldig
Schötchen 5 - 9 mm lang, spindelförmig, schwach behaart, Griffel 0,7 - 1,2 mm lang

 

Grundblätter in kugeligen Rosetten, 5 - 8 mm lang, 1,5 - 4 mm breit, lanzettlich
unterseits auf der Fläche spärlich sternhaarig, am Rand bewimpert und sternhaarig

 

 

 

2       Verbreitung: Österreich, Italien, Staubblätter ca. so lang wie die Kronblätter, Schötchen und Blätter unterseits kahl


Draba dolomitica Buttler
(Dolomiten- Felsenblümchen)


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

VII - VIII, Felsen, Schneetälchen (2100 - 3000 m)
                   Pordoijoch, Trentino, ca. 2100 m ü.M. (Jean-Luc-Tasset 13.07.2007)

Synonyme:
Keine

English name:
Dolomites Whitlow- Grass

Nome italiano: 
Draba delle Dolomiti

Weltweite Verbreitung:
Austria (Tirol), 
Italy (Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien)

2n = 32

Etymologie:
- Draba: abgeleitet von griech. drabe = scharf (Samen und Blätter der Pflanze schmecken scharf)
- dolomitica: aus den Dolomiten

Draba dolomitica wird beschrieben in der Publikation "Draba dolomitica Buttler, eine übersehene Art der Dolomiten und der Brenneralpen" (1969) von K.P. Buttler 
in: Mitteilungen der Botanischen Staatssammlung München, Heft 8 (S. 539 - 565)

Draba dolomitica ist wahrscheinlich entstanden aus Draba hoppeana und Draba fladnizensis.

 

 

 

 

 

 

Pflanze rasig wachsend
Schaft 1 - 4 cm hoch, kahl

 

Blütenstand doldig, mit 2 - 6 Blüten

 

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter hellgelb oder cremefarben, 3 - 4 mm lang, eiförmig, ausgerandet, Staubblätter so lang wie die Kronblätter, Kelchblätter 1,7 - 2,5 mm lang


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Fruchtstand doldig
Schötchen 4 - 6 mm lang, 2 - 3 mm breit, kahl, Griffel kurz (0,4 - 0,8 mm)

Photo und copyright Luca Boscain

Grundblätter in kugeligen Rosetten, 5 - 15 mm lang, 1,5 - 4 mm breit, 
auf der Fläche kahl, am Rand bewimpert, vorne stumpf