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Familie:   Mistelgewächse (Loranthaceae)

Halbschmarotzer, die zwar Photosynthese betreiben, den Wirtspflanzen aber Wasser und Mineralien entziehen. Misteln bilden "Beeren" aus, die von Vögeln gefressen werden. Mit dem Kot ausgeschieden verfangen sich die Samen auf den Ästen von Bäumen, keimen aus und treiben dann einen wurzelähnlichen Fortsatz = Haustorium in das Holz des Wirtes, wo sie die Leitungsbahnen anzapfen

       Blätter gelbgrün, im Herbst nicht abfallend                         Blätter dunkelgrün, im Herbst abfallend
                              Beeren weißlich                                                                           Beeren gelb
                                                                                                                            schmarotzt nur auf Eichen
                                         > 1                                                                                                  > 2

     

 

1     Blätter gelbgrün, im Herbst nicht abfallend, Beeren weißlich


Gattung
Mistel (Viscum)


hier: Viscum album

 

 

 

 

Pflanzen in kugeligen bis 1 m im Durchmesser betragenden Büscheln
(Eine etwa 50 cm große Kugel ist ca. 30 Jahre alt!)

Blüten in Scheindolden, Griffel fehlend

Blätter immergrün, gelbgrün, lederartig
ganzrandig, gegenständig

Beeren weiß oder gelblich
Fruchtfleisch klebrig- schleimig
(Viscum = Vogelleim)


Photo und copyright Annette Höggemeier annette.j.hoeggemeier@rub.de

 

 

2     Blätter dunkelgrün, im Herbst abfallend, Beeren gelb


Gattung
Riemenblume (Loranthus)

 

IV - V, Auf Eichen
             nur bei Dresden
             Österreich (Mostviertel)

Anderer Name:
Eichenmistel

Gefährdungsgrad in Deutschland: 1
Vom Aussterben bedroht

 

 

 

Pflanze 20 - 50 cm groß,
nur auf Eichen oder Kastanien parasitierend

Blüten in Ähren

Griffel fadenförmig

Blätter dunkelgrün, im Herbst abfallend

 

Beeren hellgelb