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Leinkraut - Blüten überwiegend gelb, Blätter linealisch, Tragblatt der Blüten länger als die Blütenstiele


Gewöhnliches Leinkraut 
(Linaria vulgaris
Mill.)

VI - X, Wegränder, Äcker, Ruderalstellen
             Limbach, Fahrradweg nach Burgau, Bayern, ca. 450 m ü.M. (22.09.2022)

Synonyme:
Antirrhinum linaria L. 

English name:
Common Toadflax, Butter-and-Eggs

Nom francais:
Linaire vulgaire

Nome italiano: 
Linaria comune

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Corsica, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, Czech Republic, Slovakia, Denmark, Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Malta, Norway, Poland, Romania, Sweden, Baltic States, Russia, European Russia, Ukraine, C-Asia

Eingebürgert in:
*Australia, *Tasmania, *Jamaica, *Chile, Korea, *Japan, Turkey, European Turkey, Iran, Pakistan, *South Africa, *Transvaal, *Oranje Free State, *Natal, *Cape, *Alaska, *USA, *Canada, *Greenland, *St. Pierre et Miquelon

2n = 12

Etymologie:
- Linaria: ähnlich Linum (Lein); die Blätter einiger Arten ähneln den Blättern des Lein
- vulgaris = gewöhnlich

 

 


 

Pflanze 20 - 70 cm groß
unverzweigt

Blütenstand traubig, mit 5 - 30 Blüten

Blütenstand oft drüsig

Deckblatt der Blüten meist deutlich länger als die Blütenstiele

Blüten 25 - 30 mm lang, schwefelgelb mit orangem Gaumen
Schlund geschlossen, Oberlippe 2- lappib, Unterlippe 3- lappig

Sporn gerade oder schwach gebogen, 10 - 13 mm, deutlich länger als die Krone

Fruchtknoten mit 1 schlanken Griffel, mit +/- kopfiger Narbe

Staublätter paarig, ungleich, nicht untereinander, aber mit der Kronröhre verwachsen
reifen zur gleichen Zeit wie die weiblichen Blütenorganen

Frucht elliptisch, Kelchblätter breit lanzettlich, am Grund verwachsen

Samen geflügelt


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Mittelnerv der Blätter meist deutlich eingesenkt

Blätter linealisch, 20 - 60 mm lang, 1 - 5 mm breit, am Grund verschmälert, 
1 - 3- nervig, am Rand oft nach oben gerollt