Home Nach oben Systematik Bestimmung Familien Fundorte Fachbegriffe Artenverzeichnis Hilfe Saatblumen

Leinkraut - Blüten 7 - 15 mm lang, weißlich, violett gestreift, Gaumen gelb Kelch kahl, Sporn kurz und dick
Stängel aufrecht, 15 - 60 cm hoch


Streifen- Leinkraut
(Linaria repens
(L.) Mill.)

VII - VIII, Rasen, Ruderalstellen (0 - 2400 m)
                  Vogesen, Le Hohneck, Frankreich, ca. 1300 m ü.M. (22.08.2014)

Synonyme:
Antirrhinum repens L., 
Linaria monspessulana (L.) Mill., Linaria striata DC. 

English name:
Pale Toadflax, Striped Toadflax

Nom francais:
Linaire rampante, Linaire à fleurs striées

Nome italiano: 
Linajola striata

Verbreitung in Deutschland:
Sehr zerstreut Süderbergland, O-Nordrhein-Westfalen, Pfälzerwald, Saarland; selten restliche Mitte, Südwesten, südlicher Osten; nur Einzelfunde im Norden und Südosten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: unbeständig, Berlin: unbeständig, Brandenburg: unbeständig, Hamburg: unbeständig, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: unbeständig, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: 2 (stark gefährdet), Sachsen: unbeständig, Sachsen-Anhalt: 0 (ausgestorben), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Germany, 
N- und O- Spain (Alicante, Valencia, Castellon, Barcelona, Gerona, Huesca, Lleida, Tarragona, Cuenca, Guadalajara, La Rioja, Navarra, Saragossa, Segovia, Soria, Teruel, Baskenland),
France (widespread), Italy (Piemont, Ligurien, Toskana, Friaul), 
Belgium

Eingebürgert in:
*Austria, *Switzerland, 
*England, *Ireland, *Denmark, *Netherlands, *Norway, *Sweden, *Finland,  
*Czech Republic, *Poland, *Baltic States, *Turkey, 
*USA, *Canada

2n = 12

Etymologie:
- Linaria: ähnlich Linum (Lein); die Blätter einiger Arten ähneln den Blättern des Lein
- repens: kriechend

Einige Autoren gliedern eine Unterart Linaria repens ssp. blanca (Pau) Rivas Goday & Borja aus, welche weiß oder fast weiß ist und einen weißen Gaumen besitzt. Diese Unterart wird sowohl bei Kew als auch bei World Plants als Synonym der Nominatform angesehen:


hier: reinweiße Exemplare zwischen normal gefärbten (Hohneck, Vogesen)

 

 

 

 

Pflanze mit 1 - 12 fertilen und 0 - 11 sterilen Sprossen, vollständig kahl
fertile Sprosse 20 - 60 cm hoch, Blütenstand mit 5 - 45 Blüten

Blütenstand 7 - 55 cm lang, +/- dicht, Blütenstiele 2 - 5 mm lang, Tragblätter 2 - 9 mm lang


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Blüten 7 - 15 mm lang, Unterlippe weiß oder hellviolett , Oberlippe dunkelviolett längsgestreift, deutlich kürzer als die Unterlippe, Gaumen gelb, behaart 

Seltener kommen auch rein weiße oder undeutlich gestreifte Sippen
 mit weißem Gaumen vor

Sporn kurz und dick, 2 - 5 mm lang

Kelch 2 - 3 mm lang, Kelchblätter schmal lanzettlich, +/- gleich lang

Früchte kugelig, 3 - 4 mm im Durchmesser, kahl

Samen nicht geflügelt, scharfkantig, dreieckig oder tetraedrisch 1,2 - 1,9 mm lang, warzig


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Blätter der fertilen Sprosse 10 - 50 mm lang, 0,5 - 5 mm breit, schmal lanzettlich bis linealisch,  
bläulich grün bereift, flach, kahl, die oberen wechselständig, die unteren quirlig zu 4 - 6