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Gelbe Kleearten

Blüten verblühen dunkelbraun bis schwarz
> 1

Blüten verblühen hellbraun
> 4

                              

1      Blüten verblühen dunkelbraun

Krone verblüht kastanienbraun
Köpfchen zuletzt rund oder eiförmig
Alpenpflanze
> 2

Krone verblüht schwarzbraun
Köpfchen zuletzt walzlich
Moorpflanze
> 3

 

2        Köpfchen zuletzt rund oder eiförmig


Braun- Klee 
(Trifolium badium)

VII - VIII, Subalpine und alpine Fettweiden
                   Fellhorn
                   Nebelhorn

Synonyme:
Amarenus badius (Schreb.) C. Presl; Chrysaspis badia (Schreb.) E. L. Greene; Chrysaspis badia ssp. rytidosemia (Boiss. & Hohen.) Hendrych; Chrysaspis rytidosemium (Boiss. & Hohen.) Yu.R. Roskov; Trifolium aureum Geners.; Trifolium pseudobadium Velen.; Trifolium ponticum Alb.; Trifolium rivulare Boiss. & Balansa; Trifolium rytidosemium

English name:
Brown Clover

Verbreitung in Deutschland:
Alpen sehr zerstreut und lokal (mehr Westen)

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
former Czechoslovakia, Poland, Bulgaria, Romania, Ukraine, Turkey, Iran, Iraq, Gruzia, Caucasus, Adzharia, Abkhazia

 

 

 

Pflanze 10 - 25 cm groß
meist unverzweigt

Krone verblüht kastanienbraun

Köpfchen +/- eiförmig oder rundlich

Nebenblätter eiförmig- lanzettlich

Oberste Blätter gegenständig

 

 

3        Köpfchen zuletzt walzlich


Moor- Klee 
(Trifolium spadiceum)

VII - VIII, Moor- und Bergwiesen
                   Rhön, Basaltsee
                   Rhön, Schwarzes Moor
                   Schwenningen bei Albstadt

                   Memmingen, Feldberg, 
                   Bayerischer Wald (Regen)
                   nicht in den Alpen!

Synonyme:
Amarenus spadiceus (L.) C. Presl; Chrysaspis spadicea (L.) E. L. Greene; Trifolium litigiosum Desv.; Trifolium montanum L.; Trifolium spadiceum f. ramosum St.Kozhukharov

English name:
Large Brown Clover

Verbreitung in Deutschland:
Zerstreut Rhön, Thüringer Wald, Erzgebirge, Oberlausitz, Bayerischer Wald, Harz, Südschwarzwald; selten und lokal Süderbergland, Taunus, Vogelsberg, Allgäu, Einzelfunde Schwäbisch-Fränkischer Wald 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 2 (stark gefährdet), Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet), Bayern: 2 (stark gefährdet), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 2 (stark gefährdet), Niedersachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Nordrhein-Westfalen: 2 (stark gefährdet), Rheinland-Pfalz: 2 (stark gefährdet), Sachsen: 2 (stark gefährdet), Sachsen-Anhalt: 2 (stark gefährdet), Schleswig-Holstein: 0 (ausgestorben), Thüringen: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, former Yugoslavia, Greece, 
former Czechoslovakia, Finland, Norway, Poland, Bulgaria, Romania, Sweden, European Russia, Estonia, Latvia, Lithuania, European Russia, Belarus, Ukraine, Moldavia, Caucasus, Armenia, Azerbaijan, Gruzia, W-Siberia, *C-Siberia, *Russian Far East, Kazakhstan, *Chile, *Tierra del Fuego, Turkey, Iran

 

 

 

 

Pflanze 10 - 30 cm groß

Krone verblüht schwarzbraun
Köpfchen zuletzt walzlich, ca. 1 cm breit und 2 cm lang

Blättchen +/- sitzend, schwach gekerbt
Nebenblätter länglich- lanzettlich

 

 

4        Blüten verblühen hellbraun

Blüten 2,5 - 3 mm lang, Fahne nicht gerillt
Blütenköpfchen mit 3 - 15 Blüten
> 5

Blüten 4 - 7 mm lang, Fahne muschelförmig, gerillt
Blütenköpfchen mit 10 - 40 Blüten
> 6

                                                                                                                                                                        

5       Fahne ganzrandig, Blütenköpfchen mit weniger als 20 Blüten


Artengruppe Kleiner Klee 
(Trifolium dubium agg)

Zu den Arten der Artengruppe

 

 

Pflanze 10 - 40 cm groß, 
niederliegend bis aufrecht, verzweigt

Blütenköpfchen locker, 0,5 - 1 cm groß
mit 5 - 20 Blüten, gestielt

Blüten blühen braun ab, Früchte nicht schneckenförmig 
(Im Gegensatz zu Medicago lupulina)

Nebenblätter groß, eiförmig

Mittleres Blättchen länger gestielt als die seitlichen
Blättchen ohne aufgesetzte Spitze, manchmal mit Härchen

 

 

6        Fahne muschelförmig, Blütenköpfchen mit 10 - 40 Blüten

Alle 3 Blättchen fast sitzend
Nebenblätter länglich lanzettlich, am Grund nicht verbreitert
länger als der Laubblattstiel
> 7

Mittleres Blättchen länger gestielt als die seitlichen
Nebenblätter eiförmig, am Grund verbreitert
oft stängelumfassend, meist kürzer als der Laubblattstiel
> 8

                                 

7        Nebenblätter länglich lanzettlich, am Grund nicht verbreitert


Gold- Klee
(Trifolium aureum)

VI - VII, Trockenrasen, Wegränder, Waldränder
                Rottenstein, Straßenrand

                Langenau, Giengen

Synonyme:
Trifolium agrarium L., Trifolium strepens Crantz
Chrysaspis aurea (Pollich) Greene 

English name:
Hop Clover, Golden Clover

Verbreitung in Deutschland:
Mitte, Sachsen und Süden zerstreut (Alpenvorland und Oberrheinebene selten), Nordosten ziemlich selten; 
fast verschwunden Niederrhein, Nordwesten, Schleswig-Holstein 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 3 (gefährdet), Niedersachsen: 2 (stark gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: V (Vorwarnliste), Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Schleswig-Holstein: 2 (stark gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Italy, former Yugoslavia, Albania,  Greece, 
Belgium, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, Bulgaria,Sweden, Canary Isl., Crimea, European Russia, Estonia, Latvia, Lithuania, European Russia, Belarus, Ukraine, European Russia, Moldavia, Caucasus, Armenia, Azerbaijan, Gruzia, W-Siberia, *China, *Russian Far East, *Japan, *Tierra del Fuego, *Falkland Isl., *Argentina, Turkey, European Turkey, Iran, *Alaska, *USA, *Canada, *St. Pierre et Miquelon

 

 

 

Pflanze 20 - 40 cm groß

Blütenköpfchen mit 20 - 40 Blüten
Blüten 5 - 7 mm groß, Fahne muschelförmig, hellbraun abblühend


Photo und copyright Julia Kruse

Alle 3 Blättchen fast sitzend
Blättchen ohne aufgesetzte Spitze, Nebenblättchen länglich- lanzettlich, am Grund nicht verbreitert

 

 

8       Nebenblätter eiförmig, am Grund verbreitert

Blüten 4 - 5 mm groß, in 20 - 30- blütigen Köpfchen, 
Griffel höchstens 1/3 so lang wie die Frucht
Mittleres Blättchen deutlich länger gestielt als die seitlichen
Blättchen länglich eiförmig (17 mm lang, 6 mm breit), vorne gestutzt oder ausgerandet
Häufig
> 9

Blüten  5 - 7 mm groß, in 12 - 20- blütigen Köpfchen, 
Griffel so lang oder länger wie die Frucht
Mittleres Blättchen wenig länger gestielt als die seitlichen
Blättchen länglich- elliptisch (18 mm lang, 6 mm breit), vorne spitz
Seltene Adventivpflanze aus dem Mittelmeerraum
> 10


Photo und copyright "sophy"  

 

9     Blüten in 20 - 30- blütigen Köpfchen, Blätter breit eiförmig, gestutzt oder ausgerandet


Feld- Klee 
(Trifolium campestre)

VI - IX, Trockenrasen, Straßenränder, Ruderalstellen
              verbreitet z.B. 
              Offingen, Straßenrand
              Hurlach
              Günzburg, Muna

Synonyme:
Gelber Acker- Klee
Trifolium procumbens 

English name:
Field Clover

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet (Ostfriesland zerstreut) 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, 
Belgium, England, former Czechoslovakia, Denmark, Faroer Isl., Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Malta, Bulgaria, Romania, Sweden, Estonia, Latvia, Lithuania, European Russia, Belarus, Ukraine, Moldavia, Crimea, Libya, Tunisia, Algeria, Morocco, Caucasus, Armenia, Azerbaijan, Gruzia, *Russian Far East, *Japan, *Tajikistan, *Turkmenistan, *Uzbekistan, *Kazakhstan, *China, *Western Australia, *South Australia, *Queensland, *New South Wales, *Victoria, *Tasmania, *Java, *Sri Lanka, Jammu & Kashmir, *Transvaal, *Cape, Djibouti, Ethiopia, Sudan, *Zimbabwe, *Norfolk Isl., *Kermadec Isl., *Falkland Isl., *Chile, *Juan Fdz. Isl., *Argentina, *Brazil, Turkey, Cyprus, E-Aegaean Isl., Egypt, European Turkey, Iran, Iraq, Israel, Jordania, Lebanon, Saudi Arabia, Sinai peninsula, Syria, Afghanistan, Azores, Madeira, Canary Isl., *Alaska, *USA, *Canada, *St. Pierre et Miquelon

 

 

 

 

Pflanze 15 - 30 cm groß

Blüten in 20 - 30- blütigen Köpfchen

Blüten 4 - 5 mm groß, Fahne muschelförmig

Welke Blüten hellbraun, nicht abfallend und die viel kleinere eiförmige Frucht umschließend
(im Gegensatz zu Medicago lupulina)

Griffel höchstens 1/3 so lang wie die Frucht

Blättchen länglich eiförmig (17 mm lang, 6 mm breit), vorne gestutzt oder ausgerandet, ohne aufgesetzte Spitze (im Gegensatz zu Medicago lupulina)

Mittleres Blättchen der oberen Stängelblätter deutlich länger gestielt als die seitlichen

Mittleres Blättchen der unteren Stängelblätter und der Grundblätter kann auch kurz gestielt oder ungestielt sein

Nebenblätter eiförmig, am Grund verbreitert
meist kürzer als der Blattstiel, zugespitzt, schwach gesägt

 

 

10     Blüten in 12 - 20- blütigen Köpfchen, Blätter länglich elliptisch, vorne spitz


Spreiz- Klee 
(Trifolium patens)


Photo und copyright Günther Blaich

VI - VIII, Ruderalstellen, Wiesen
                 Mannheim

Synonyme:
Südlicher Gold- Klee
Chrysaspis patens

English name:
Southern Hop Trefoil

Verbreitung in Deutschland:
Seltene Adventivpflanze

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Austria, *Germany, Switzerland, 
Spain, France, Corsica, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, 
former Czechoslovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Ukraine, Turkey, Egypt, European Turkey

 

 

 

Pflanze 15 - 30 cm groß


Photo und copyright Andrea Moro

Blüten in 12 - 20- blütigen Köpfchen


Photo und copyright "sophy"  

Blüten 5 - 7 mm groß, 
Griffel so lang oder länger wie die Frucht


Photo und copyright "sophy"  

Welke Blüten orangegelb

 

 Blättchen länglich- elliptisch (18 mm lang, 6 mm breit), vorne spitz, ohne aufgesetzte Spitze, (im Gegensatz zu Medicago lupulina), scharf gesägt


Photo und copyright "sophy"  

Mittleres Blättchen der oberen Stängelblätter wenig länger gestielt als die seitlichen

 

Nebenblätter eiförmig, am Grund verbreitert
meist kürzer als der Blattstiel, halbstängelumfassend