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Weißdornarten mit mindestens 2 Griffeln und 2 Steinkernen

Junge Zweige, Blätter, Blütenstiele filzig-wollig
Blätter tief geteilt (bis über 3/4 der Blattspreite)
Zierpflanze, nicht frosthart
> 1

Junge Zweige, Blätter, Blütenstiele +/- kahl
Blätter max. zu 2/3 geteilt

> 2

 

1     Junge Zweige, Blätter, Blütenstiele filzig-wollig


 Azarol- Weißdorn
(Crataegus azarolus)

V, Ziergehölz
     Botanischer Garten Würzburg
     Saintes Maries de la Mer (Frankreich)

Synonyme:
Welsche Mispel, Azaroldorn
Azarolus crataegoides Borkh.; Azarolus maroccana M. Roem.; Crataegus heterophylla Fluegg.; Crataegus triloba Poir.; Lazarolus oxyacanthoides Borckh.; Mespilus azarolus All.; Mespilus heterophylla Poir.; Oxyacantha azarolus Bub.; Pyrus azarolus Scop.; Mespilus azarolus (L.) Castigl.

English name:
Azarole, Azerole, Crete Hawthorn

Nome italiano: 
Biancospino azzarolo

Verbreitung in Deutschland:
Selten gepflanzt

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Crete, E-Aegaean Isl.,
Turkey, Cyprus, Israel, Jordania, Lebanon, Sinai peninsula, Syria, Iran, Iraq, C- Asia

Eingebürgert in:
*Spain, *Baleares, *France, *Italy, *Croatia, Sardinia*Sicily, 
*Algeria, *Morocco, *Tunisa, 

Im Mittelmeerraum als Obstgehölz gepflanzt. Die im Juli/August reifenden Früchte schmecken apfelartig und werden zur Herstellung von Backwaren und Konfitüren verwendet

 

Bis 10 m großer Baum, meist ohne Dornen

Junge Zweige, Blütenstiele, Blätter und Kelche behaart

Blüten weiß, 2 cm im Durchmesser

Blüten mit 2 - 3 Griffeln, Antheren purpurn

Früchte rundlich, orangerot oder gelb, 2 - 4 cm im Durchmesser, 
mit 1 oder 2 Steinkernen

Blätter tief geteilt (bis 3/4 der Blattspreite), 3 - 7 cm lang

Blattlappen spitz

Blattunterseite behaart

 

 

2     Junge Zweige, Blätter, Blütenstiele +/- kahl


 Zweigriffliger Weißdorn 
(Crataegus laevigata)

V, Wälder, Waldränder
     Dettenhart
     Leipheim
     NSG Ebnet, Kaiserstuhl

Zu den Unterarten

Synonyme:
Crataegus helvetica W. Koch, Crataegus laevigata ssp. palmstruchii (Lindm.) Franco, Crataegus laevigata ssp. walokochiana (Hrabetova) Holub, Crataegus oxyacantha ssp. oxyacantha auct. non L., Crataegus oxyacantha ssp. palmstruchii (Lindm.) Hrabetova, Crataegus oxyacantha ssp. walokochiana Hrabetova, Crataegus oxycanthoides Thuill., Crataegus palmstruchii Lindm., Crataegus palmstruchii ssp. rhenana R. Knapp, Crataegus walokochiana (Hrabetova) Soó, Mespilus laevigata Poir. 

English name:
Midland Hawthorn, Woodland Hawthorn

Verbreitung in Deutschland:
Fast flächendeckend verbreitet 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht), Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung: 
Austria, Germany, Switzerland,
Spain, France, Italy, 
Belgium, England, former Czechoslovakia, Denmark, Netherlands,  Hungary, Poland, ?Romania, ?Baltic States, ?Ukraine, Sweden, 
*Norway, *USA, *Canada

 

2 - 8 m großer, dorniger Strauch oder Baum

Kurztriebe meist ohne Dornen

Blüten weiß, 1 - 1,5 cm im Durchmesser
mit 2 - 3 Griffeln

Kelchzipfel breit dreieckig, etwa so lang wie breit, stumpf

Früchte rundlich, rot

immer mit 2 Steinkernen

Blattlappen stumpflich, wenig geteilt (kaum über 1/3 der Blattspreite), in den Einschnitten und dem unteren Drittel des Blattes oft ganzrandig

Hauptnerv der unteren Blattlappen bogig

Einige Blätter fast ungeteilt