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Hornkräuter mit langen Kronblättern und 5 Griffeln

Untere Blätter der blühenden Triebe lanzettlich, mit vegetativen Blattbüscheln in den Blattachseln

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Untere Blätter der blühenden Trieb elliptisch, nie mit vegetativen Blattbüscheln in den Blattachseln
Alpine Pflanzen
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Photo und copyright Julia Kruse

                                                      

1     Untere Blätter lanzettlich, mit vegetativen Blattbüscheln in den Blattachseln


Acker- Hornkraut
(Cerastium arvense)

IV - VII, Äcker, Ruderalstellen, Trockenrasen
                verbreitet z.B.
                Machtoldsheim
                Ofnet- Höhlen
                Leipheimer Moos
                Eselsburger Tal
                Lautertal
                Birkenried, Fahrradweg

Zu den Unterarten

Synonyme:
Centunculus rigidus Scop., Cerastium arvense ssp. commune Gaud., Cerastium arvense ssp. rigidum (Scop.) Hegi, Cerastium ciliatum Waldst. & Kit., Cerastium commune (Gaud.) F. Herm., nom. inval. (sine basion.), Cerastium rigidum (Scop.) Vitman

English name:
Field Chickweed

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: V (Vorwarnliste), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece,
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Ireland, Netherlands, Hungary, Poland, Romania, Sweden, *Finland, *Norway, *European Russia, Morocco, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, *New Guinea, *Canary Isl., *USA

 

 

 

Pflanze 10 - 25 cm groß

Pflanze mit blühenden und nichtblühenden Trieben

Stängel meist mehrblütig
Tragblätter klein, schuppenförmig

Blüten 12 - 20 mm im Durchmesser,
5 Griffel, 10 Staubblätter

Kronblätter doppelt so lange wie der Kelch,
tief ausgerandet, Stängel meist behaart, oben oft drüsig

Kapsel 1 - 2 mal so lang wie die Kelchblätter

Blätter länglich- lanzettlich

 Blühende Triebe meist mit Blattbüscheln in den Blattachseln

Nichtblühende Triebe gestreckt

 

 

2     Untere Blätter elliptisch, nie mit vegetativen Blattbüscheln in den Blattachseln

Blüten 12 - 20 mm im Durchmesser
Oberste Tragblätter klein, an der Spitze mit Hautrand
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Photo und copyright Julia Kruse

Blüten 20 - 30 mm im Durchmesser
Oberste Tragblätter groß, nie hautrandig
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Photo und copyright Julia Kruse

                               

3     Oberste Tragblätter klein, z.T. mit Hautrand


Alpen- Hornkraut
(Cerastium alpinum)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - VIII, Alpine Felsfluren
                   Hinterstein, Hochvogel

Zu den Unterarten

Synonyme:
Cerastium alpinum ssp. kochii Wettst. 

English name:
Alpine Chickweed

Verbreitung in Deutschland:
Selten westliche (Allgäuer) Alpen, 
im Voralpenland verschollen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Finland, Iceland, Jan Mayen Isl., Norway, Poland, Romania, Spitsbergen, Sweden, Baltic States, European Russia, Ukraine, Pakistan, Pakistani Kashmir, Jammu & Kashmir, Greenland, Canada

 

 

Pflanze 6 - 20 cm groß
locker rasig wachsend, graugrün


Photo und copyright Julia Kruse

Blüten 12 - 20 mm im Durchmesser,
5 Griffel, 10 Staubblätter


Photo und copyright Julia Kruse

Kronblätter doppelt so lange wie der Kelch,
tief ausgerandet


Photo und copyright Julia Kruse

Stängel meist behaart, oben oft drüsig
Oberste Tragblätter klein, an der Spitze mit Hautrand


Photo und copyright Julia Kruse

Blätter elliptisch
Blühende Triebe ohne Blattbüschel in den Blattachseln


Photo und copyright Julia Kruse

 Nichtblühende Triebe rosettig


Photo und copyright Julia Kruse

 

 

4     Oberste Tragblätter groß, nie hautrandig

Pflanze lockerrasig, mit wenigen nichtblühenden Trieben
Blätter groß, breit, sitzend
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Photo und copyright Julia Kruse

Pflanze dichtrasig, mit vielen nichtblühenden Trieben
Blätter klein, lanzettlich mit keiligem Grund
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Photo und copyright Julia Kruse

 

5     Blätter groß, breit, sitzend


Breitblättriges Hornkraut
(Cerastium latifolium)

VII - VIII, Alpen
                   in Bayern nur am Hochvogel
                   Col du Galibier, Gipfel (Frankreich)

Synonyme:
Alsine latifolia E. H. L. Krause; Cerastium filiforme Schleich. ex Gaud.; Cerastium flexuosum Hegetschw.; Cerastium glaciale Gaud. ex Ser.; Cerastium glutinosum Hegetschw.; Cerastium macranthum Schur; Cerastium subacaule Hegetschw.; Cerastium wahlenbergii Rupr.; Stellaria latifolia S. F. Gray; Cerastium latifolium ssp. biadegii Chiov.; Cerastium biadegii (Chiov.) Ciferri & Giacom.

English name:
Broad Leaved Mouse- Ear

Verbreitung in Deutschland:
Westliche (Allgäuer) Alpen 
Berchtesgadener Alpen nur Altfunde

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: 4 (potentiell gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
France, Italy (Alps, Apenninen)

 

 

Pflanze 3 - 10 cm groß, lockerrasig, 
mit wenigen nichtblühenden Trieben

Kronblätter wenig ausgerandet

Blüten mit 5 Griffeln und 10 Staubblättern


Photo und copyright Julia Kruse

Kronblätter doppelt so lang wie die Kelchblätter
Kelchblätter und Blütenstiele drüsig behaart

Oberste Tragblätter groß, laubblattartig, ohne Hautrand
am Rand mit ca. 0,5 mm langen Drüsenhaaren

Blätter groß (10 - 35 mm lang), breit eiförmig bis lanzettlich, dicklich, weich, drüsig- borstig behaart, sitzend


Photo und copyright Julia Kruse

 

 

6      Blätter elliptisch, mit keiligem Grund


Einblütiges Hornkraut
(Cerastium uniflorum)


Photo und copyright Julia Kruse

VII - VIII, Alpen
                   Berchtesgaden

Synonyme:
Cerastium hegelmaieri

English name:
One-flowered Mouse-Ear
Glacier Mouse-Ear

Verbreitung in Deutschland:
Berchtesgadener Alpen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: 4 (potentiell gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
France, Italy, former Yugoslavia, 
former Czechoslovakia, Poland

 

 

 

Pflanze 2 - 8 cm groß, dicht rasig wachsend, 
mit zahlreichen nichtblühenden Trieben


Photo und copyright Julia Kruse

Kronblätter stark ausgerandet, 2 mal so lang wie der Kelch
5 Griffel 10 Staubblätter


Photo und copyright Julia Kruse

Oberste Tragblätter groß, ohne Hautrand


Photo und copyright Julia Kruse

Blätter klein (ca. 10 mm lang, 4 mm breit), eiförmig lanzettlich, am Grund +/- keilförmig


Photo und copyright Julia Kruse

Blätter starr, mit  zottigen Gliederhaaren


Photo und copyright Julia Kruse

Nichtblühende Triebe rosettig


Photo und copyright Julia Kruse