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Hornkräuter mit 5 kurzen Kronblätter und 6 - 10 Staubblättern

Pflanze hellgrün
Fruchtstiele höchstens so lang wie der Kelch
Blütenstand dadurch knäulig wirkend
> 1

Pflanze grün
Zumindest einige Fruchtstiele 2 - 3 mal so lang wie der Kelch
Blütenstand dadurch locker
> 2

 

1      Fruchtstiele höchstens so lange wie der Kelch


Knäuel- Hornkraut
(Cerastium glomeratum)

III - IX, Äcker, Ruderalstellen
              verbreitet z.B. 
              Peterswörther Weiher
              Leipheim, Baumschule Haage
              Günzburg, Feuerbachstr

Synonyme:
Cerastium viscosum auct. non L., Cerastium vulgatum L., nom. utique rej. prop.

English name:
Sticky Chickweed, Sticky Mouse-Ear

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, Nordosten zerstreut 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, E-Aegaean Isl., 
Belgium, England,
Ireland, Bulgaria, Iceland, former Czechoslovakia, Denmark, Faroer Isl., Netherlands, Hungary, Malta, Norway, Poland, Romania, Sweden, Baltic States, European Russia, Crimea, Ukraine, Mongolia, Libya, Tunisia, Algeria, Morocco, Caucasus / Transcaucasus, C-Asia, Turkestan, Turkey, Cyprus, Egypt, European Turkey, Iran, Iraq, Israel, Jordania, Lebanon, Saudi Arabia, Sinai peninsula, Syria, Yemen, Afghanistan, Azores, Madeira, Canary Isl., Cape Verde Isl. (Ilha de Sao Tiago), India, Bhutan, Nepal, Sikkim, Pakistan, Pakistani Kashmir, Jammu & Kashmir,
*Japan, China, *Western Australia, *Northern Territory, *Southern Australia, *Queensland, *New South Wales, *Victoria, *Tasmania, *Costa Rica, *Panama, Java, Philippines, Sri Lanka, New Guinea (alpine), *Peru, *Jamaica, Natal, Cape, Somalia, *New Zealand, *Ecuador, *Nicaragua, *New Caledonia, *peninsular Malaysia (*Genting Highlands, *Pahan), *Lord Howe Isl., *Norfolk Isl., *Bonin Isl. (*Keetaajima, *Chichijima, *Anijima), *Kerguelen Isl., *Juan Fdz. Isl., *Argentina, *Mexico, *Bolivia, *Chile, *Mauritius, *Réunion, *Madagascar,  *Canada, *USA, *Mexico

 

 

 

Pflanze 2 - 50 cm groß, gelbgrün
Blütenstand knäuelig

Fruchtstiele höchstens so lange wie der Kelch
Kelchblattspitze wird von den Haaren deutlich überragt

Kelch, Blütenstiele und oberer Teil des Stängel drüsig,
alle Tragblätter ohne Hautrand

Kronblätter etwas länger als der Kelch
6 - 10 Staubblätter, 5 Griffel

Blätter bis 2 cm, eiförmig

Stängel abstehend behaart

 

 

2     Zumindest einige Fruchtstiele 2 - 3 mal so lang wie der Kelch

Alle Tragblätter ohne Hautrand
Kelchblattspitze wird von den Haaren deutlich überragt
> 3


Photo und copyright Axel Dembinski

Zumindest einige Tragblätter mit Hautrand
Kelchblattspitze wird von den Haaren nicht überragt
> 4

 

3      Kelchblattspitze wird von den Haaren deutlich überragt


Kleinblütiges Hornkraut
(Cerastium brachypetalum)


Photo und copyright Axel Dembinski

IV - VI, Trockenrasen, Ruderalstellen
              Karlstadt (01.05.2010)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Bärtiges Hornkraut
Cerastium strigosum, Cerastium tauricum, Cerastium brachypetalum f. eglandulosum Fenzl, Cerastium brachypetalum ssp. tauricum (Spreng.) Murb.

English name:
Grey Mouse-Ear

Verbreitung in Deutschland:
Süden und Mitte lokal in niedrigen Lagen (Rhein- und Mainbecken verbreitet), fehlt im Norden bis auf Einzelfunde; isoliert NO-Brandenburg (märkische Sande) 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: unbeständig, Brandenburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 4 (potentiell gefährdet), Niedersachsen: 2 (stark gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 3 (gefährdet), Sachsen-Anhalt: 4 (potentiell gefährdet), Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht), Thüringen: 2 (stark gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete
Belgium, *England, Denmark, Hungary, Bulgaria, Romania, Poland, Czech Republic, Slovakia, Norway, Sweden, Turkey
*USA

 

 

Pflanze bis 40 cm, graugrün
Blütenstand locker


Photo und copyright Günther Blaich

Blüten- und Fruchtstiele 2 - 3 mal so lang  wie der Kelch
alle Tragblätter ohne Hautrand


Photo und copyright Axel Dembinski

Kronblätter etwas kürzer als der Kelch, 6 - 10 Staubblätter, 5 Griffel
Staubblätter am Grund behaart


Photo und copyright Axel Dembinski

 

 

4      Kelchblattspitze wird von den Haaren nicht überragt

Samen kleiner 0,7 mm
Staubblätter 5 - 10
Kelchblätter drüsig
> 5


Photo und copyright Axel Dembinski

Samen größer 0,7 mm
Staubblätter immer 10
Kelchblätter nicht drüsig
> 6

 

5       Kelchblätter drüsig


 Bleiches
Hornkraut
(Cerastium glutinosum)

III- V, Trockenrasen
            Sulzheimer Gipshügel

Synonyme:
Cerastium pallens F. W. Schultz, Cerastium pumilum ssp. glutinosum (Fr.) Corb., Cerastium pumilum ssp. pallens (F. W. Schultz) Schinz & Thell., Cerastium semidecandrum f. pallens F. W. Schultz 

English name:
Dwarf Mouse-Ear

Verbreitung in Deutschland:
Mitte weit verbreitet, Süden selten, Norden und Nordosten bis auf Einzelfunde fehlend 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 0 (ausgestorben), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Aegaean Isl., 
Belgium, Bulgaria, England, Hungary, Poland, Romania, Czech Republic, Slovakia, Denmark, Netherlands, Finland, Norway, Sweden, Turkey, Crimea, Morocco, Baltic States, Russia, Iran

 

 

 

Pflanze 2 - 15 cm

6 - 10 Staubblätter, 5 Griffel
Kronblätter länger als der Kelch

Kelch drüsig behaart


Photo und copyright Axel Dembinski

Alle Tragblätter schmal hautrandig

Erscheinungsbild und Verbreitung siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Bleiches_Hornkraut

 

 

6      Kelchblätter nicht drüsig


Artengruppe Quellen- Hornkraut
(Cerastium fontanum agg.)

III - VI,  Wiesen, Äcker
               häufig z.B.
               Garten Feuerbachstr

Zu den Arten der Artengruppe

 

Pflanze bis 50 cm

Immer 10 Staubblätter, 5 Griffel

Kelchblätter und oberstes Tragblattpaar  
schmal hautrandig, Kelchblätter nicht drüsig

Blütenstiele 2 - 3 mal so lang wie der Kelch

Stängel und Blätter behaart