Home Nach oben Systematik Bestimmung Familien Fundorte Fachbegriffe Artenverzeichnis Hilfe Saatblumen

Gattung: Weidenröschen (Epilobium)

Zur Gattung gehören 209 Arten und 128 Hybride.

Blüten groß (2 - 3  cm im Durchmesser)
Narbe 4- spaltig
> 1

Blüten klein (kleiner 1,8 cm im Durchmesser)
Narbe 4- spaltig oder kopfig
> Blüten klein

 

1      Blüten groß (2 - 3 cm im Durchmesser)

Stängel abstehend behaart
Blätter wenigstens im unteren Teil gegenständig
> 2

Stängel kahl oder kurzhaarig, unten oft verholzt
Blätter wechselständig
> 3

 

2     Blätter wenigstens im unteren Teil gegenständig


Zottiges Weidenröschen
(Epilobium hirsutum)

VI - IX,  Bäche, Gräben, Flussufer 
               verbreitet z.B.
                Riemgraben Günzburg

Anderer Name:
Rauhaariges Weidenröschen

 

 

Pflanze 80 - 150 cm groß

Kronblätter rot, 2 - 3 cm im Durchmesser
Narbe vierspaltig

Blätter wenigstens im unteren Teil gegenständig

Blätter 6 - 12 cm lang, scharf gezähnt- gesägt
weder stängelumfassend noch herablaufend

Stängel abstehend behaart

 

 

3     Blätter wechselständig

Kronblätter genagelt,
Blätter lanzettlich (10 - 20 mm breit), mit Seitennerven
> 4

 Kronblätter nicht genagelt
Blätter schmal linealisch (max. 5 mm breit), ohne Seitennerven
> 5

                                                                                          

4     Blätter lanzettlich


Schmalblättriges Weidenröschen
(Epilobium angustifolium)

VI - VII, Gebüsche, Waldlichtungen
                verbreitet z.B.
                Waldsaum Brenne Reisensburg
                Schutthaufen Niederstotzingen
                Muna

 

 

 

Pflanze 60 - 120 cm groß

Blüten in vielblütiger Traube

Krone groß (2 - 3 cm Durchmesser)
Griffel abwärts geneigt, Narbe 4- teilig

Kronblätter purpurrot, mit kurzem Nagel
4 linealische Kelchblätter

Kapselfrüchte schlank, rot überlaufen

Blätter wechselständig, lanzettlich, weich
oberseits grün

Blätter unterseits blaugrün, mit deutlichen Seitennerven

Stängel rund bis leicht kantig, oft rot überlaufen

 

 

5        Blätter schmal linealisch

Pflanze 50 - 100 cm groß
Blüten hellrot,
Griffel fast so lang wie die Staubblätter
> 6

Pflanze 20 - 40 cm groß
Blüten purpurrot,
Griffel deutlich kürzer wie die Staubblätter
> 7

 

6      Blüten hellrot, Griffel nur unten behaart, schlank


Rosmarinblättriges Weidenröschen
(Epilobium dodonaei)

VI - VII, Flusschotter, Gleisschotter, Felsen
                Kissinger Bahngruben
                Monte Baldo Rückweg

                Ulm Nordwest, Mindelheim,
                Landsberg, Buchloe

Gefährdungsgrad in Bayern: 3
Gefährdet

Seltener Neophyt

Herkunft:
Frankreich, Italien, Balkan

Auch als Zierpflanze verwendet!

 

 

Pflanze 20 - 100 cm groß

Kronblätter hellrot, nicht genagelt, 

Griffel nur unten behaart, fädlich, fast so lang wie die langen Staubblätter, Narbe 4- teilig

Kelchblätter grün oder rot

Früchte anfangs dicht weißfilzig, später sind sie rötlich überlaufen und kurz angedrückt behaart

Blätter wechselständig, schmal lanzettlich, starr,
ganzrandig oder schwach schwielig gezähnt
ohne deutliche Seitennerven

Stängel an der Basis verholzend

 

 

 

7      Blüten purpurrot, Griffel bis zur Mitte behaart, dick


Fleischers Weidenröschen
(Epilobium fleischeri)

VII - IX, Flussschotter, alpine Schotterfluren
                Großer St. Bernhard
                Botanischer Garten München
                Landsberg, Kempten, Hinterstein

Andere Namen:
Kies- Weidenröschen

Gefährdungsgrad in Bayern und Deutschland: 1 
Vom Aussterben bedroht
Kein Vorkommen in anderen deutschen Bundesländern

Verbreitung:
Frankreich
Italien
Österreich
Schweiz

 

 

Pflanze 20 - 40 cm groß

Kronblätter purpurrot, nicht genagelt, 
Griffel bis zur Mitte behaart, walzlich dick

Staubblätter am Grund +/- verklebt

Griffel deutlich kürzer als die Staubblätter
Narbe 4- teilig

Kelchblätter rotviolett

Blätter wechselständig

Blätter schmal lanzettlich, starr, schwielig gezähnt
ohne hervorstehende Seitennerven, beiderseits kahl