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Gattung: Nachtviole (Hesperis)

Zur Gattung gehören 46 Arten.


Gewöhnliche Nachtviole
(Hesperis matronalis
L.)

V- VII, Wälder, Gebüsche, Ruderalstellen (0 - 1300 m)
              Hürben, Charlottenhöhle, ca. 450 m ü.M. (28.05.2014)

Synonyme:
Antoniana sylvestris Bubani

English name:
Dames Rocket

Nom francais:
Julienne des dames

Nome italiano: 
Violaciocca antoniana

Verbreitung in Deutschland:
Stabil eingebürgerter Neophyt

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: unbeständig, Berlin: unbeständig, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: R (sehr selten), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Spain, France (widespread), Italy (widespread), Sicily, 
Slovenia
,
Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia, Kosovo, Macedonia, Albania, 
Greece (N- Pindos, N- East) 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Turkey, Ukraine, Crimea, Russia

Eingebürgert in:
*Germany, *Austria, *Switzerland,
*England, *Belgium, *Denmark, *Netherlands, *Norway, *Sweden, *Finland,*Iceland, 
*China, *Pakistan, *Chile, *Argentina, *Canada, *USA

Etymologie:
- Hesperis: von griech hesperos = Abend (Blüten duften abends und in der Nacht, um nachtaktive Bestäuber anzulocken)
- matronalis: abgeleitet von matrona = Frau (die Pflanze wurde von Frauen oft als Zierpflanze in Bauern- oder Klostergärten kultiviert)

Die Pflanze ist oft auch in Saatmischungen enthalten und verwildert leicht

Mehrere Sorten:
'Alba': mit weißen Blüten

Sind noch keine Früchte vorhanden könnte man die Art mit den beiden Arten der Gattung Silberblatt (Lunaria) verwechseln. Diese beiden Arten haben jedoch +/- herzförmige und wesentlich stärker gesägte Blätter

 

 

 

Pflanze aufrecht, 1 m hoch

Blütenstand verzweigt, aus mehreren vielblütigen Trauben

Kronblätter 18 - 25 mm lang, Blüten wohlriechend

Kronblätter lang genagelt
Kelchblätter nicht verwachsen, kahl oder behaart, +/- ausgesackt


Photo und copyright Andrea Moro

Schoten 4 - 10 cm lang, 2 mm breit

 

Stängel

Blätter eiförmig, gezähnt, nach oben hin kleiner werdend