Gewöhnliche Nachtviole
(Hesperis matronalis
L.)

V- VII, Wälder, Gebüsche, Ruderalstellen (0 - 1300 m)
Hürben, Charlottenhöhle, ca. 450 m ü.M. (28.05.2014)
Synonyme:
Antoniana sylvestris
Bubani
English name:
Dames Rocket
Nom francais:
Julienne des dames
Nome italiano:
Violaciocca antoniana
Verbreitung in Deutschland:
Stabil eingebürgerter Neophyt
Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: unbeständig, Berlin: unbeständig, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: R (sehr selten), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet
Weltweite Verbreitung:
Spain, France (widespread), Italy (widespread), Sicily,
Slovenia, Croatia,
Bosnia & Hercegovina,
Montenegro,
Serbia,
Kosovo, Macedonia, Albania,
Greece (N- Pindos, N- East)
Czech Republic, Slovakia,
Hungary, Poland, Romania, Turkey, Ukraine, Crimea, Russia
Eingebürgert in:
*Germany, *Austria, *Switzerland,
*England, *Belgium,
*Denmark, *Netherlands, *Norway, *Sweden, *Finland,*Iceland,
*China, *Pakistan, *Chile, *Argentina, *Canada, *USA
Etymologie:
- Hesperis: von griech hesperos = Abend (Blüten duften abends und in der
Nacht, um nachtaktive Bestäuber anzulocken)
- matronalis: abgeleitet von matrona = Frau (die Pflanze wurde von Frauen
oft als Zierpflanze in Bauern- oder Klostergärten kultiviert)
Die Pflanze ist oft auch in
Saatmischungen enthalten und verwildert leicht
Mehrere Sorten:
'Alba': mit weißen Blüten
Sind noch keine Früchte
vorhanden könnte man die Art mit den beiden Arten der Gattung Silberblatt
(Lunaria) verwechseln. Diese beiden Arten haben jedoch +/-
herzförmige und wesentlich stärker gesägte Blätter