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Felsenblümchen - Blüten gelb, Blätter linealisch, grundständig
Staubblätter viel kürzer wie die Kronblätter

Verbreitung in Deutschland: Berchtesgadener Alpen
Stängel kahl
Frucht kahl
> 1


Photo und copyright Konrad und Roland Greinwald

Zierpflanze
Stängel behaart oder kahl
Frucht behaart
> 2

 

1        Frucht kahl


Sauter- Felsenblümchen
(Draba sauteri
Hoppe)


Photo und copyright Matthias Kellner

VI - VII, Felsen, Felsschutt (1900 - 2850 m)
                St. Illgen, Österreich, 2200 m (Christian Berg 06.09.2017)

Synonyme:
Draba aizoides var. sauteri (Hoppe) Bolzon, Draba spitzelii Hoppe

English name:
Sauter's Whitlow- Grass

Verbreitung in Deutschland:
Berchtesgadener Alpen

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: 4 (potentiell gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Austria (Oberösterreich, Steiermark, Salzburg)

Etymologie:
- Draba: abgeleitet von griech. drabe = scharf (Samen und Blätter der Pflanze schmecken scharf)
- sauteri: benannt nach Anton Eleuthrius Sauter (1800–1881), österreichischer Botaniker

 

 

 

 

 

Pflanze 5 - 15 cm groß,
am Grund von abgestorbenen, hellgrauen Blättern ummantelt


Photo und copyright Christian Berg

Blütentraube 2 - 5-blütig, 
Blüten goldgelb, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter 4 - 5 mm lang, 3 mm breit, Staubblätter halb so lang wie die Kronblätter


Photo und copyright Dr. H. Wagner

Stängel kahl, Schötchen kahl, Griffel 0,5 - 1 mm lang, 


Photo und copyright Konrad und Roland Greinwald

Schötchen mit 8 Samen, Samen orange, 1,2 - 1,6 mm lang
Grundblätter rosettig, eilänglich, starr, 1,5 - 3 mm breit, auf der Fläche kahl, am Rand bewimpert


Photo und copyright Christian Berg

 

 

2     Frucht behaart


Kissen- Felsenblümchen
(Draba bruniifolia
Steven)

III - V, Steingärten, Felsen
             Gundelfingen, Wohlhüter Gartenland, cult. (12.04.2013)

Synonyme:
Olymp- Felsenbümchen, Zwerg- Felsenblümchen
Draba diversifolia Boiss. & Huet

English name:
Mossy Whitlow- Grass

Verbreitung in Deutschland:
Nur als Zierpflanze

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Turkey, Armenia, Georgia, Azerbaijan,
Chechnya

Etymologie:
- Draba: abgeleitet von griech. drabe = scharf (Samen und Blätter der Pflanze schmecken scharf)
- bruniifolia: Blätter ähnlich der Gattung Brunia (Bruniaceae)

Draba bruniifolia mit den 4 Unterarten ssp. bruniifolia, ssp. olympica, ssp. kurdica und ssp. armeniaca kommt in der Türkei und im Nahen Osten vor und besitzt gemäß der "Flora of Turkey" einen behaarten Schaft.
Allerdings werden in Deutschland auch Pflanzen mit kahlem Schaft unter dem Namen Draba bruniifolia verkauft, die evt. Draba heterocoma (= Draba bruniifolia ssp. heterocoma) sein könnten:

 

 

 

 

Pflanze 5 - 10 cm groß
Polster bildend, Blütentraube 5 - 10-blütig

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter goldgelb

Schötchen 3 - 6 mm lang, behaart, Griffel unter 1 mm lang
mit 4 - 10 Samen

Stängel behaart
Stängelgrund von anliegenden Blättern umgeben

Grundblätter rosettig, starr, auf der Fläche kahl, am Rand bewimpert