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Unterarten von Biscutella laevigata
Blätter weichhaarig, Früchte kahl

Grundblätter stumpf gelappt
Nur in Rheinland- Pfalz, Hessen und Baden- Württemberg
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Photo und copyright Thomas Muer

Grundblätter +/- ganzrandig, 
Nur in Niedersachsen
> 2
Grundblätter mit spitzen Zähnen
Nur in Sachsen- Anhalt und Thüringen
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Photo und copyright Thomas Muer

 

1     Grundblätter stumpf gelappt, nur in Rheinland- Pfalz, Hessen und Baden- Württemberg


Veränderliches Glattes Brillenschötchen
(Biscutella laevigata ssp. varia
(Dumort.) Rouy & Foucaud)


Photo und copyright Michael Hassler

V - VII, Felsen
              Klotten, Dortebachtal (Michael Hassler 29.04.2012)
              Altenahr, Teufelsloch (Thomas Muer 22.11.2016)

Synonyme:
Elsässer Brillenschötchen, Rheinisches Brillenschötchen
Biscutella alsatica Jord., Biscutella laevigata ssp. alsatica (Jord.) Machatschki-Laurich
incl.
Biscutella laevigata ssp. subaphylla Mach.-Laur.

English name:
Varied Buckler Mustard

Verbreitung in Deutschland:
Sehr lokal Nordpfälzer Bergland, Mittelrhein, Mosel 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Switzerland
France,
Belgium

Etymologie:
- Biscutella: an geleitet aus bi = zwei, scutella = kleiner Schild (Form der Früchte!)
- laevigata: glatt
- varia: verschieden, variabel

 

 

 

 

 

Pflanze 15 - 30 cm groß
Stängel verzweigt, am Grunde behaart, 


Photo und copyright Michael Hassler

 Fruchtstand locker
Früchte brillenförmig, 7 mm hoch, fast kahl


Photo und copyright Michael Hassler

Grundblätter bis 8 cm lang, 12 mm breit, lanzettlich, stumpf gelappt, weich flaumig, mit längeren Haaren dazwischen


Photo und copyright Thomas Muer

 

 

2       Grundblätter ganzrandig, nur in Niedersachsen


Westfälisches Glattes Brillenschötchen
(Biscutella laevigata ssp guestphalica
Mach.-Laur.)

 

V - VII, Felsen
              Lokalendemit in Süd- Niedersachsen (Süntel)

Synonyme:
Keine

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten Weserbergland (Süntel) 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: R (sehr selten), Niedersachsen: 4 (potentiell gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Lokalendemit in Süd- Niedersachsen (Süntel)

Etymologie:
- Biscutella: an geleitet aus bi = zwei, scutella = kleiner Schild (Form der Früchte!)
- laevigata: glatt
- guestphalica: aus Westfalen

 

 

 

Pflanze 15 - 30 cm groß

 Stängel verzweigt, am Grunde behaart, 

Früchte brillenförmig, 5 mm hoch, kahl

Grundblätter bis 8 cm lang, 10 - 15 mm breit, lineal lanzettlich, 
ungelappt, meist ganzrandig, rau flaumig

 

 

3       Grundblätter gezähnt, nur in Sachsen, Sachsen- Anhalt, Thüringen

Grundblätter lang gestielt, mit spitzen Zähnen
Stängel verzweigt
nur in Sachsen- Anhalt
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Photo und copyright Thomas Muer

Grundblätter kurz gestielt, mit stumpfen Zähnen
Stängel wenig verzweigt
nur in Thüringen
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Photo und copyright Thomas Muer

 

4        Grundblätter lanzettlich, lang gestielt, mit spitzen Zähnen


Zierliches Glattes Brillenschötchen
(Biscutella laevigata ssp gracilis
Mach.-Laur.)


Photo und copyright Thomas Muer

V - VII, Felsfluren, Sandtrockenrasen
              Döblitz, (Thomas Muer Mai 1995)

Synonyme:
Keine

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten Sachsen und Sachsen-Anhalt entlang von Elbe und Saale 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Brandenburg: 0 (ausgestorben), Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Germany

Etymologie:
- Biscutella: an geleitet aus bi = zwei, scutella = kleiner Schild (Form der Früchte!)
- laevigata: glatt
- gracilis: zierlich

 

 

 

Pflanze 15 - 30 cm groß

 Stängel verzweigt, am Grund behaart

Früchte brillenförmig, kahl oder behaart

Grundblätter etwa 5 cm lang, 10 mm breit, lang gestielt, lanzettlich, spitz gezähnt, weich flaumig mit längeren Haaren dazwischen, aufgerichtet


Photo und copyright Thomas Muer

 

5       Grundblätter kurz gestielt, mit stumpfen Zähnen


Schmalblättriges Glattes Brillenschötchen
(Biscutella laevigata ssp tenuifolia
(Bluff & Fingerh.) Mach.-Laur.)


Photo und copyright Thomas Muer

V - VII, Halbtrockenrasen
              Niedersachswerfen, Harz (Thomas Muer Mai 1995)

Synonyme:
Keine

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten S-Harz (Nordhausen)

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: [R (sehr selten)], Thüringen: 2 (stark gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Germany

Etymologie:
- Biscutella: an geleitet aus bi = zwei, scutella = kleiner Schild (Form der Früchte!)
- laevigata: glatt
- tenuifolia: schmalblättrig

 

 

 

Pflanze 15 - 30 cm groß

 Stängel wenig verzweigt, am Grund behaart

Früchte brillenförmig, kahl oder behaart

Grundblätter etwa 5 cm lang,  8 mm breit, kurz gestielt, stumpf lanzettlich, ungelappt, meist gezähnt, aufgerichtet, grau flaumig, mit längeren weichen Haaren


Photo und copyright Thomas Muer