Home Nach oben Systematik Bestimmung Familien Fundorte Fachbegriffe Artenverzeichnis Hilfe

Mehrköpfige Pippauarten

Hülle +/- kahl
> 1


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

Hülle behaart, drüsig oder flockig
> 4

 

1     Hülle +/- kahl

Stängel blattlos
> 2


Photo und copyright Hans Schön

Stängel beblättert
> 3

 

 

2      Stängel blattlos


 Abgebissener Pippau
(Crepis praemorsa)


Photo und copyright Hans Schön

VI - VIII, Steinrasen, Kiefernwälder
                 Schwenningen bei Albstadt
                 Sontheim
                 Reutlingen

Gefährdungsgrad in Deutschland: 3
Gefährdet

Anderer Name: 
Trauben- Pippau

 

Pflanze 20 - 60 cm groß

Blüten hellgelb, mit 8 - 20 Blüten

Hülle kaum behaart, mit Außenhülle

Pappus schneeweiß, nicht fedrig

Rosettenblätter 10-14 cm lang, eiförmig, entfernt fein gezähnelt bis ganzrandig, zerstreut behaart oder kahl

Stängel im oberen Teil rispig oder traubig verzweigt (Name!), ohne Stängelblätter

 

 

3       Stängel beblättert


Schöner Pippau
(Crepis pulchra)


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

V - VII, Ruderalstellen, Weinberge
              Lampertheim (Günther Blaich 18.06.)

               Leutenbach, Weiler zum Stein
               (bei Stuttgart)

Gefährdungsgrad in Bayern: 1
Vom Aussterben bedroht

 

 

Pflanze 30 - 100 cm groß
verzweigt, vielköpfig, im unteren Teil klebrig


Photo und copyright Günther Blaich

Blüten gelb, klein (1,5 - 2 cm im Durchmesser)


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

Griffel gelb

Blütenhülle kahl, äußere Hüllblätter viel
kleiner als die inneren


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

Pappus schneeweiß
Früchte nach oben verschmälert, ohne Schnabel


Photo und copyright Günther Blaich

Stängelblätter drüsig klebrig oder flaumig, länglich ganzrandig oder schwach gezähnt, mit gestutztem oder pfeilförmigem Grund sitzend


Photo und copyright Günther Blaich

 

 

4     Hülle behaart, drüsig oder flockig

Blätter breit, ganzrandig oder buchtig gezähnt
Vorkommen: Feuchtbiotope, Gebirge
5

Blätter fiederteilig
meist Ruderalpflanzen
Blätter fiederteilig

 

5     Blätter breit, ganzrandig oder buchtig gezähnt

Hülle dicht schwarzzottig
Vorkommen: Feuchtbiotope
> 6

Hülle grauzottig
Vorkommen: Gebirge
> 9

 

6    Hülle dicht schwarzzottig

Stängelblätter gezähnt
Pappus schmutzigweiß
> 7

Stängelblätter +/- ganzrandig
Pappus schneeweiß
> 8

                                               

7     Stängelblätter gezähnt, Pappus hellbraun


Sumpf- Pippau
(Crepis paludosa)

VI - VIII, Nasse Wiesen, Bachufer
                 Waldbergmoor
                 Oberjoch, Moor

 

 

Pflanze 60 - 80 cm groß
verzweigt, vielköpfig

 

Blüten gelb, 2,5 - 3,5 cm im Durchmesser
Griffel schwärzlich- grün

Blütenhülle schwarzzottig, 
Drüsen an der Spitze bräunlich

Pappus schmutzigweiß, zerbrechlich
Früchte nach oben verschmälert, ohne Schnabel

Stängelblätter groß, eiförmig bis lanzettlich, gezähnt, kahl, dünn, stängelumfassend

Grundblätter länglich- eiförmig, buchtig gezähnt

 

 

8      Stängelblätter +/- ganzrandig, Pappus schneeweiß


Weicher Pippau
(Crepis mollis)

VI - VIII, Nasse Wiesen
                 Waldberg, Moor
                 Falkenstein, Parkplatz
                 Hechingen

Gefährdung in Deutschland: 3
Gefährdet

 

Pflanze 30 - 80 cm groß
verzweigt, viel- oder wenigköpfig

Blüten dunkelgelb, 2 - 3 cm im Durchmesser

Griffel schwärzlich- grün

Blütenhülle schwarzzottig drüsig
Hüllblätter ungleich lang

Pappus schneeweiß

Früchte nach oben verschmälert, ohne Schnabel

 

Blätter länglich eiförmig, behaart, ganzrandig oder etwas gezähnt, sitzend

oder mit abgerundetem Grund ± stängelumfassend

Grundblätter bei der Blüte noch vorhanden

 

 

9    Hülle grauzottig, Gebirgspflanzen

Pflanze bis oben dicht beblättert
Hüllblätter schmal, die äußeren abstehend, so lang wie die inneren
> 10


Photo und copyright Günther Blaich

Pflanze sparrig, meist wenigblättrig
Hüllblätter breiter, die äußeren anliegend, viel kürzer als die inneren
> 11

                                          

10        Pflanze bis oben dicht beblättert


Schabenkraut Pippau
(Crepis pyrenaica)


Photo und copyright Julia Kruse

VI - VIII, Alpine Matten
                 Hindelang, Pfronten

Anderer Name:
Pyrenäen- Pippau

 

Pflanze 30 - 70 cm groß
verzweigt, 2 - 6- köpfig, bis oben dicht beblättert


Photo und copyright Günther Blaich

Blüten dunkel gelb, 2 - 3 cm im Durchmesser
Griffel gelb


Photo und copyright Julia Kruse

Blütenhülle hell borstig behaart


Photo und copyright Gerhard Nitter

Alle Hüllblätter etwa gleich lang, schmaler als bei C. conyzifolia, äußere Hüllblätter abstehend


Photo und copyright Günther Blaich

Pappus schneeweiß


Photo und copyright Günther Blaich

Früchte nach oben verschmälert, ohne Schnabel

Blätter breit eiförmig, buchtig gezähnt, behaart, 


Photo und copyright Julia Kruse

obere sitzend, mit spitzen Öhrchen stängelumfassend


Photo und copyright
Julia Kruse

Grundständige Blätter zur Blütezeit verwelkt

 

 

 

11        Pflanze sparrig, meist wenigblättrig


Großköpfiger Pippau
(Crepis conyzifolia)

VII - IX, Subalpine Magerrasen, Ruderalstellen
               Walmendinger Horn
               Hinterstein, Unterammergau

Gefährdung in Bayern: 3
Gefährdet

 

Pflanze 20 - 60  cm groß, kräftig, sparrig verzweigt, mit 2 - 9 jeweils 1- köpfigen Ästen

Griffel gelb

Kopfstiele oberwärts etwas verdickt
Äußere Hüllblätter viel kürzer als innere,
meist anliegend

Hülle schwärzlich, oft drüsig
mit hellen krausen Haaren

Obere und mittlere Stängelblätter mit pfeilförmigem Grund stängelumfassend, drüsig

 

Stängel borstig behaart

Pappus schneeweiß
Früchte nach oben verschmälert, ohne Schnabel