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Knöterich mit Blüten in länglichen, lockerblütigen Scheinähren

Fruchtstand stark überhängend
Blüten grünlichweiß, Perigonblätter außen mit gelblichen Drüsen (Lupe!)
Ochrea mit wenigen kurzen Wimpern (1 - 2 mm)
> 1

Fruchtstand wenig überhängend oder aufrecht
Blüten weiß bis intensiv rosa, Perigonblätter außen ohne Drüsen
Ochrea mit vielen langen Wimpern (3 - 6 mm)
> 2

 

1       Perigonblätter außen mit gelben Drüsen


Pfeffer- Knöterich
(Persicaria hydropiper
(L.) Spach)


Photo und copyright Paul Busselen

VII - IX,  Gewässerufer, Grabenränder, Waldwege
                 Reinhartshofen
                 Günzburg, Birketwäldchen

Synonyme:
Wasserpfeffer
Polygonum hydropiper
Persicaria acris Gray, nom. illeg. (nom. superfl.), 
Polygonum acre Lam., nom. illeg. (nom. superfl.)

English name:
Water-Pepper, Marshpepper Knotweed

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Corsica, Italy, Sicily, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Malta, Norway, Poland, Romania,  Sweden, Baltic States, European Russia, Crimea, European Russia, Ukraine, Turkey, European Turkey, Iran, Lebanon, Afghanistan, Pakistan, Pakistani Kashmir, Jammu & Kashmir, 
Algeria, Morocco, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, C-Asia, Mongolia, Java, Transvaal, Natal, Cape, Malaysia, Burma, China, Bhutan, India, Sri Lanka, Indonesia, Japan, Ryukyu Isl., Korea, Mongolia, Nepal, Azores, Madeira, Andamans (South Andamans),

Eingebürgert in:
*Australia, *New Zealand,  *Paraguay, *St. Pierre and Miquelon, *Canada, *Alaska, *USA

 

 

 

Pflanze 20 - 70 cm groß

Scheinähren lockerblütig, überhängend


Photo und copyright Paul Busselen

Blüten grünlichweiß, mit weißer oder rosafarbener Spitze
3, 4 oder 5 Blütenblätter

Perigonblätter mit zahlreichen gelblichen Drüsen
(oft nur mit starker Lupe sichtbar!)


Photo und copyright Paul Busselen

Tragblatt der Blüten ohne oder mit wenigen kurzen Wimpern

Ochrea kurz, auf der Fläche kahl, mit wenigen, kurzen Wimpern

Nüsse im ganzen warzig rau mit unregelmäßigem Netzleistenwerk, matt

Blätter lanzettlich, am Rand oft wellig, 

Seitennerven deutlich sichtbar, beim Zerreiben nach Pfeffer riechend, scharf schmeckend

 

 

2      Perigonblätter außen ohne gelbe Drüsen

Pflanze 10 - 40 cm groß, Scheinähren 1,5 - 2,5 cm lang
Blätter  4 - 12 mal so lang wie breit, 3 - 8 mm breit, ohne oder mit undeutlichen Seitennerven
> 3

Pflanze 20 - 70 cm groß, Scheinähren 2,5 - 4 cm lang
Blätter  4  - 6 mal so lang wie breit, 10 - 20 mm breit, mit deutlichen Seitennerven
> 4

 

3       Blätter  4 - 12 mal so lang wie breit, 3 - 8 mm breit, ohne oder mit undeutlichen Seitennerven


Kleiner Knöterich
(Persicaria minor
(Hudson) Opiz)

VII - IX,  Gewässerufer, Grabenränder, Waldwege
                 Günzburg, Legoland- Dorf (30.07.2017)

Synonyme:
Polygonum minus
Persicaria pusilla (Lam.) Gray, Polygonum angustifolium Roth,  Polygonum pusillum Lam., Polygonum strictum All

English name:
Pygmy Smartweed

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber nur Schleswig-Holstein und Nordwesten ziemlich häufig, im Restgebiet zerstreut bis sehr zerstreut 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, former Yugoslavia, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, Sweden, Crimea, Baltic States, European Russia, Ukraine, European Russia, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, C-Asia, Mongolia, Java, New Caledonia, Malaysia, Pakistan, Pakistani Kashmir, India, Sri Lanka, Nepal, Turkey, Iran, Madagascar, USA

Eingebürgert in:
*Portugal, 
*Argentina, *Canada, 

 

 

 

Pflanze 10 - 40 cm groß
kriechend bis aufsteigend

Scheinähren lockerblütig, meist aufrecht, 1,5 - 2,5 cm lang

Blüten weiß bis intensivrosa, Perigonblätter ca. 2 mm lang, immer drüsenlos, 5 Staubblätter

Tragblatt der Blüten mit vielen 1 - 2 mm langen Wimpern

Nüsse 1,5 - 2 mm lang, stark glänzend

Ochrea lang, auf der Fläche behaart, 
mit vielen langen Wimpern

Blätter sehr lang und schmal- linealisch, (4 - 12 mal so lang wie breit), 
3 - 8 mm breit, in der unteren Hälfte fast parallelrandig, 

mit undeutlichen oder fehlenden Seitennerven

 

 

4     Blätter  4  - 6 mal so lang wie breit, 10 - 20 mm breit, mit deutlichen Seitennerven


Milder Knöterich
(Persicaria mitis
(Schrank) Asenov)

VII - IX,  Gewässerufer, Grabenränder, Waldwege
                 Günzburg Legoland (19.07.2008)

Synonyme:
Polygonum mite
Persicaria laxiflora
Persicaria dubia (Stein) Fourr., Persicaria hybrida (Chaub.) Soják, Polygonum dubium Stein, Polygonum hybridum Chaub., Polygonum hydropiper ssp. mite (Schrank) Walther, Polygonum laxiflorum Weihe

English name:
Tasteless Water- Pepper

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber Mitte streckenweise sehr selten oder fehlend, Osten zerstreut, fehlt Schwäbische Alb 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: G (gefährdet, Status unklar), Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: D (Datenlage unzureichend), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Spain, France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Ireland, Netherlands, Hungary, Poland, Romania, European Russia, Ukraine, European Russia, European Turkey, Iran, Afghanistan, Nepal, Madagascar

Eingebürgert in:
*Chile, 

 

 

 

Pflanze 20 - 70 cm groß
Scheinähren lockerblütig, anfangs aufrecht, später nickend

Scheinähren 2,5 - 4 cm lang, Blüten weiß bis intensiv rosa, ca. 3 - 4 mm lang, meist drüsenlos, meist 5 Blütenblätter, 6 Staubblätter

Tragblatt der Blüten mit vielen 1 - 2 mm langen Wimpern

Nüsse im unteren Teil ± glatt und glänzend, im oberen Teil warzig rau mit unregelmäßigem Netzleistenwerk

Ochrea lang, auf der Fläche behaart, mit vielen langen Wimpern

Blätter lanzettlich, (4  - 6 mal so lang wie breit), 
10 - 20 mm breit, Blattnerven deutlich sichtbar