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Knöterich mit Blüten in länglichen dichtblütigen Scheinähren

Blattstiel  ca. in der Mitte der Ochrea abzweigend
Blattspreite am Grund abgerundet oder herzförmig
> 1

     

Blattstiel im unteren Teil der Ochrea abzweigend
Blattspreite in den Stiel verschmälert
> 2

  

 

1    Blattspreite am Grund abgerundet oder herzförmig


Wasser- Knöterich
(Persicaria amphibia
(L.) S. F. Gray)

VII - IX, Landform: Flutrasen, Äcker, feuchte Ruderalstellen 
               Garten Feuerbachstr
               Burgau, Mindelufer
         
               Wasserform: stehende, flache Gewässer
               Teich beim Erdbeersee
               Silbersee
               Mooswaldseen

Synonyme:
Polygonum amphibium L.

English name:
Amphibious Bistort

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet (Süden stellenweise zerstreut) 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Faroer Isl., Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Iceland, Malta, Norway, Poland, Romania, Sweden, Baltic States, European Russia, Crimea, European Russia, Ukraine, Tunisia, Algeria, Morocco, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, C-Asia, Japan, Mongolia, *Transvaal, *Oranje Free State, *Lesotho, *trop. Afr., Turkey, European Turkey, Iran, Lebanon, Saudi Arabia, Syria, Yemen, Afghanistan, Bhutan, NW-India, Pakistan, Pakistani Kashmir, Jammu & Kashmir, Mongolia, Nepal, China



               

 

 

 

Die Art kommt in einer Land- und in einer Wasserform vor, die sich vom Aussehen stark unterscheiden:

Landform:

Pflanze 30 - 100 cm

Landform nicht immer blühend
Scheinähren dichtblütig, aufrecht, selten überhängend

Stängel aufrecht bis aufsteigend,
meist nur 1 endständigen Scheinähre

Blätter sehr kurz gestielt, länglich, allmählich zugespitzt, am Grund abgerundet oder schwach herzförmig

Kanten und Oberseite borstig behaart

Blattstiel in oder oberhalb der Mitte der Ochrea abzweigend

Wasserform:

Stängel lang flutend (bis 3 m)

Schwimmblätter lang gestielt, länglich- eiförmig, 

Blattstiel in oder oberhalb der Mitte der Ochrea abzweigend

Blattadern nicht parallel 
(im Gegensatz zu Potamogeton, welches zu den Einkeimblättrigen Pflanzen gehört!)

 

 

2     Blattspreite in den Blattstiel verschmälert

Ochrea auf der Fläche behaart
Stiele der Scheinähren ohne Drüsen
> 3

Ochrea auf der Fläche kahl
Stiele der Scheinähren mit Drüsen
> 4

                                                                                                                   

3      Stiele der Scheinähren ohne Drüsen


Floh- Knöterich
(Persicaria maculosa
S. F. Gray)

VII - IX,  Äcker, Gärten, Ruderalstellen               
                Burgau, Silbersee
                Gundelfingen, Solarpark

Synonyme:
Persicaria maculata (Raf.) Fourr. non Gray, Persicaria mitis Delarbre, Persicaria mitis Gilib., nom. inval., Persicaria rivularis Opiz, Persicaria ruderalis C. Reed, nom. illeg., Persicaria vulgaris Webb & Moq., nom. illeg., Polygonum biforme Wahlenb., Polygonum maculatum Raf., Polygonum persicaria L., Polygonum ruderale Salisb., nom. illeg. superfl. 

English name:
Spotted Ladysthumb

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria,  Germany,  Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Belgium, Baleares, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Faroer Isl., Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Iceland, Malta, Norway, Poland, Romania, Sweden, Baltic States, European Russia, Crimea, European Russia, Ukraine, Algeria, Morocco, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, C-Asia, Turkey, Egypt, European Turkey, Iran, Iraq, Lebanon, Sinai peninsula, Syria, N-Yemen, Afghanistan, Pakistan, Pakistani Kashmir, Jammu & Kashmir, China, Japan, Korea, Azores, Madeira, Canary Isl., 

Eingebürgert in:
*Australia, *Tasmania, *Chile, *Argentina, *Brazil, *Greenland, *St. Pierre and Miquelon, *Canada, *Alaska, *USA

 

 

 

Pflanze 20 - 80 cm groß,
meist niederliegend oder aufsteigend

Scheinähren dick, dichtblütig, Blüten meist rosa

Stiele der Scheinähren ohne Drüsen

Blätter länglich,  größte Breite in der Mitte, kurz gestielt oder sitzend, am Grund in den Stiel verschmälert, oberseits häufig mit schwarzen Flecken

Blattstiel am Grund der Ochrea abzweigend, Ochrea auf der Fläche behaart, oben mit 1 - 2 mm langen Wimpern

 

 

4      Stiele der Scheinähren mit Drüsen


Perigon weiß oder rosa, 
Blütenstandsachse mit ungestielten Drüsen
> 5

Seltener Neophyt
Perigon rosa, 
Blütenstandsachse mit gestielten Drüsen
> 6


Photo und copyright Michael Hassler

 

5    Blütenstandsachse mit ungestielten Drüsen


Ampfer- Knöterich
(Persicaria lapathifolia
(L.) S. F. Gray)

VII - IX,  Äcker, Gärten, Ruderalstellen
                Burgau, Silbersee
                Münsingen, Feld beim Parkplatz
                Günzburg, Legoland- Dorf (30.07.2017)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Persicaria maculata Gray, Persicaria nodosa (Pers.) Opiz, Persicaria polystachya Opiz, Persicaria salicifolia Gray, Persicaria tomentosa (Schrank) Bicknell, Polygonum incanum F. W. Schmidt, nom. illeg. (nom. superfl.), Polygonum incarnatum Elliott, Polygonum lanigerum R. Br., Polygonum lapathifolium L.

English name:
Curlytop Knotweed

Nom francais:
Renouée à feuilles d'oseille

Nome italiano: 
Poligono nodoso

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, former Yugoslavia,  Albania, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Faroer Isl., Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Iceland, Malta, Norway, Poland, Romania, Sweden, Baltic States, European Russia, Crimea, European Russia, Ukraine, Tunisia, Algeria, Morocco, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, C-Asia, Mongolia, Java, Turkey, Cyprus, European Turkey, Iran, Iraq, Israel, Lebanon, Syria, N-Yemen, China, India, Japan, Korea, Mongolia, Pakistan, Pakistani Kashmir, Jammu & Kashmir, Philippines, Burma, Nepal, Azores, Madeira, Greenland, St. Pierre and Miquelon, Canada, Alaska, USA, Mexico

Eingebürgert in:
*Australia, *Transvaal, *Oranje Free State, *Natal, *Cape, *Namibia, *Swaziland, *Lesotho, *Botswana, *Chile, *Juan Fdz. Isl., *Argentina, *Paraguay, *Mexico, *Uruguay, 

 

 

 

Pflanze 20 - 80 cm groß
aufrecht oder aufsteigend

Scheinähren schlank, dichtblütig, Blüten weiß, mit 4 - 5 Kronblättern

Blüten weiß oder rosa, mit 4 - 5 Kronblättern, 6 Staubblätter

  

Fruchtknoten mit 2 Griffeln, die miteinander verwachsen sind


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blütenhüllblätter meist mit deutlichen hervortretenden Nerven

Stiele der Scheinähren mit ungestielten Drüsen

Früchte bikonvex, die zwei Schalenhälften auf den Schmalseiten kantig gewinkelt aneinanderstoßend, einen leichten Grat bildend


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blattstiel am Grund der Ochrea abzweigend

Ochrea häutig, kahl, ohne oder mit kurzen Wimpern

Blätter länglich,  größte Breite in der Mitte oder im unteren Drittel, bis 3 cm lang gestielt, am Grund in den Stiel verschmälert, oberseits mit oder ohne schwarze Flecken

Blätter unterseits evt. auf den Nerven striegelhaarig, 
auf der Fläche kahl oder behaart

 

 

6        Blütenstandsachse mit gestielten Drüsen


Pennsylvanischer Knöterich
(Persicaria pensylvanica
(L.) M. Gómez)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - IX,  Ruderalstellen, Flussufer
                 Düsseldorf
                 Neusser Floßhafen

Synonyme:
Polygonum pensylvanicum L. 
Persicaria mississippiensis (Stanford) Small, Persicaria omissa Greene

English name:
Pennsylvania Smartweed, Pinkweed

Verbreitung in Deutschland:
Seltener Neophyt, wohl in Einbürgerung begriffen (Baden-Württemberg, Niederrhein) 

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
USA, Canada, Mexico

Eingebürgert in:
*Germany, 
*England, 
*Ecuador

 

 

Pflanze 50 - 150 cm groß


Photo und copyright Michael Hassler

Scheinähren 0,8 - 1,2 cm dick


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten rosa, mit 5 Kronblättern


Photo und copyright Michael Hassler

Blütenhüllblätter ohne deutlich hervortretenden Nerven


Photo und copyright Michael Hassler

Stiele der Scheinähren mit gestielten Drüsen


Photo und copyright Michael Hassler

Nussfrucht auf den Schmalseiten gleichmäßig gerundet (das Aneinanderstoßen der Schalenhälften nur als Linie sichtbar)

Blattstiel am Grund der Ochrea abzweigend
Ochrea kahl, ohne oder mit kurzen Wimpern


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter länglich, meist behaart, seltener auch kahl


Photo und copyright Michael Hassler

Größte Breite der Blätter in der Mitte oder im unteren Drittel, bis 3 cm lang gestielt, am Grund in den Stiel verschmälert, oberseits mit oder ohne schwarze Flecken, kahl oder angedrückt behaart


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter unterseits kahl oder behaart, drüsenlos oder schwach drüsig