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Gelbe Hahnenfüße mit gelappten Blättern und zurückgeschlagenen Kelchblättern

Früchte ohne Höckerchen
Stängel am Grund knollig verdickt 
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Früchte mit Höckerchen
Stängel am Grund nicht knollig verdickt
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1        Stängelgrund knollig verdickt, Früchte ohne Höckerchen


Knolliger Hahnenfuß
(Ranunculus bulbosus)

V – VIII,  Wiesen, Halbtrockenrasen
                  verbreitet z.B. 
                  Brenne Reisensburg
                  Pfannental
                  Garten Grainau
                  Emausheim

Synonyme:
Ranunculus bulbosus ssp bulbosus
Ranunculus bulbifer Jord., Ranunculus valdepilosus Jord. 

English name:
Bulbous Buttercup, St. Anthony's Turnip

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, nur Nordwesten sehr zerstreut 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 3 (gefährdet), Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 2 (stark gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, ?Sicily, Italy, former Yugoslavia, 
Belgium, England, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, Sweden, Baltic States, European Russia, Ukraine, Bulgaria, ?Algeria, Morocco, *Madeira, Caucasus / Transcaucasus, *Réunion, *USA, *Canada

 

 

 

 

Pflanze 15 - 40 cm groß, kräftig, 
oft stark abstehend behaart

Blüten gelb, 2 - 3 cm im Durchmesser

Kelchblätter zurückgeschlagen

Früchte flach, kahl, mit deutlich abgesetztem Rand, Schnabel kurz, ohne Höckerchen

Blätter dreiteilig, vielgestaltig,
Abschnitte meist +/- spitz

Stängel am Grund mit Wurzelknolle

 

 

2     Stängelgrund nicht knollig verdickt, Früchte mit Höckerchen

 
 Sardischer Hahnenfuß
(Ranunculus sardous Crantz)

V – IX, Äcker, Trittrasen, Flussufer (0 - 1000 m)
             Githio, Peloponnes (23.05.2018)
             Memmingen, Kempten

Synonyme:
Rauhhaariger Hahnenfuß, 
Ranunculus philonotis Ehrh., Ranunculus pseudobulbosus Schur

English name:
Hairy Buttercup

Nom francais:
Renoncule des marais

Nome italiano: 
Ranuncolo sardo

Verbreitung in Deutschland:
Osten und Mitte sehr zerstreut (vor allem Kölner Bucht bis Main und Südpfalz, nur Eifel etwas häufiger), entlang der Elbe, sehr lokal Wattenmeer und Ostseeküsten. Südlich des Mains sowie restliche norddeutsche Tiefebene ausgestorben oder fehlend. 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 2 (stark gefährdet), Niedersachsen: 2 (stark gefährdet), Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: 3 (gefährdet), Saarland: 3 (gefährdet), Sachsen: 2 (stark gefährdet), Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: 2 (stark gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia, Serbia, Kosovo, Macedonia,  Hercegovina, Montenegro, Albania,
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East), Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., E- Aegean Isl., Kiklades, Crete
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Netherlands, Hungary, Malta, Poland, Romania, Sweden, European Turkey, European Russia, Crimea, Ukraine, Tunisia, Algeria, Morocco, Caucasus / Transcaucasus, Azores, Canary Isl., India, 

Eingebürgert in:
*Australia, *Shanghai, *USA, *Canada

 

 

 

 

Pflanze 10 - 40 cm groß,  

am Boden ausgebreitet, vielstängelig

zarter als R. bulbosus, behaart


Photo und copyright Harald Geier

Kelchblätter zurückgeschlagen

Blüten hellgelb

Früchte abgeflacht , mit deutlich abgesetztem Rand, 

Schnabel kurz, mit Höckerchen (bei den Früchtchen oben rechts erkennbar)

Stängel stark gefurcht, 

Stängelblätter abstehend behaart später verkahlend, sehr verschieden:
die oberen linealisch ganzrandig, die mittleren fiederteilig

Untere Stängelblätter rundlich und dreiteilig

Grundblätter dreiteilig oder gelappt

Pflanze ohne Wurzelknolle