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Gänsefuß- Blätter am Blattgrund keilig, Perigon und Blütenstand nicht bemehlt

Blätter eichenblattähnlich
Blattunterseite weiß bemehlt
> 1

Blätter rhombisch, dreieckig, scharf gebuchtet
Blattunterseite grün
> 2


Photo und copyright Paul Busselen

                                                                                                                          

1      Blätter eichenblattähnlich, Blattunterseite weiß bemehlt


Graugrüner Gänsefuß
(Chenopodium glaucum)

VII - X, Wegränder, überdüngte Äcker, Dungplätze
              Nördlingen
              Burgau, Augsburg
              

Synonyme:
Oxybasis glauca
Chenopodium wolffii Simonk. 

English name:
Oak-leaf Goosefoot

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, besonders Osten; nur sehr zerstreut oder selten in O-Bayern, S-Baden-Württemberg, Süderbergland, Münsterland, Emsland 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: 3 (gefährdet), Sachsen: V (Vorwarnliste), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, ?Sardinia, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Netherlands, Hungary, Malta, Norway, Poland, Romania, Sweden, Baltic States, European Russia, Crimea, European Russia, Ukraine, ?Canary Isl., Baleares, *Algeria, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, C-Asia, Japan, Bonin Isl. (Chichijima), *Western Australia, *Southern Australia, *New South Wales, *Victoria, *Tasmania, Talysh, Afghanistan, Pakistani Kashmir, Jammu & Kashmir, *Argentina, *Paraguay, *Chile, *Tierra del Fuego, *Transvaal, *Oranje Free State, *Cape, New Zealand, Fujian, Jiangxi, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Yunnan, Mongolia, Turkey, Bahrain, Egypt, European Turkey, Iran, Kuwait, Saudi Arabia, Canada, Quebec, USA

 

 

 

Pflanze 10 - 50 cm groß
bis oben mit eichenblattförmigen Blätter

Perigon und Blütenstiele kaum bemehlt

Reife Frucht im Perigon sichtbar
(erst bei sehr reifen Früchten sichtbar!)

Blätter länglich buchtig gelappt
Blattoberseite oft dunkelgrün

Blattunterseite weißlich bemehlt

 

 

2     Blattober- und unterseite grün

Blütenstand beblättert
> 3


Photo und copyright Paul Busselen

Blütenstand fast blattlos
> 4


Photo und copyright Günther Blaich

 

3      Blütenstand beblättert


Artengruppe Roter Gänsefuß
(Chenopodium rubrum agg.)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - IX, Wegränder, überdüngte Äcker, Dungplätze
                Flussufer
                Großaitingen, Donauwörth

Zu den Arten der Artengruppe

 

 

 

Pflanze 5 - 80 cm groß
niederliegend, aufsteigend oder aufrecht, vollständig kahl


Photo und copyright Paul Busselen

Blütenstand beblättert


Photo und copyright Paul Busselen

Perigon und Blütenstiele kaum bemehlt
Reife Frucht im Perigon sichtbar
endständige Blüten 4 - 5- zipflig, 
seitenständige Blüten 2 - 3- zipflig


Photo und copyright Paul Busselen

Blätter gestielt, rhombisch

unregelmäßig buchtig gesägt, oft rot überlaufen


Photo und copyright Paul Busselen

Blattunterseite nicht bemehlt


Photo und copyright Paul Busselen

 

 

4      Blütenstand fast blattlos


Straßen- Gänsefuß
(Chenopodium urbicum)


Photo und copyright Alexander Ulmer

VII - IX, Wegränder, Schuttplätze, Straßenränder
                Ulm Südwest (Blaubeurer Tor)
                Coburg

Synonyme:
Stadt-Gänsefuß,
Oxybasis urbica
Chenopodium melanospermum
Chenopodium intermedium
Chenopodium rubrum var. intermedium

English name:
C
ity goosefoot

Verbreitung in Deutschland:
Früher weit verbreitet, aber durchweg selten, heute bis auf wenige Vorkommen überall verschwunden 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 1 (vom Aussterben bedroht), Baden-Württemberg: 0u (unbeständig, nur Altfunde), Bayern: 2 (stark gefährdet), Berlin: 0 (ausgestorben), Brandenburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 1 (vom Aussterben bedroht), Mecklenburg-Vorpommern: 0u (unbeständig, nur Altfunde), Niedersachsen: 0 (ausgestorben), Nordrhein-Westfalen: 0 (ausgestorben), Rheinland-Pfalz: 0u (unbeständig, nur Altfunde), Saarland: , Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: 1 (vom Aussterben bedroht), Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht), Thüringen: 1 (vom Aussterben bedroht)

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, 
 Spain, France, Corsica, Italy, Sicily, former Yugoslavia, Albania, Greece,
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Hungary, Malta, Norway, Poland, Romania, Sweden, Baltic States, European Russia, Crimea, Ukraine, Canary Isl., Talysh, Afghanistan, *Algeria, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, C-Asia, Xinjiang, Mongolia, *Chile, *?Argentina, Turkey, European Turkey, Iran, Iraq, Lebanon, *Canada, *USA

 

 

Pflanze 30 - 100 cm groß,
aufrecht, ziemlich kahl

  
Photo und copyright Günther Blaich

Blütenstand schmal walzlich, fast blattlos, Äste steif aufrecht


Photo und copyright Günther Blaich

Perigon und Blütenstiele kaum bemehlt, 
Reife Frucht im Perigon sichtbar, alle Blüten 5- zipflig


Photo und copyright Günther Blaich

Blätter dreieckig, am Grund gestutzt (Var. urbicum)


Photo und copyright Alexander Ulmer

oder Blätter rhombisch mit keilförmigem Grund (Var. intermedium)


Photo und copyright Günther Blaich

Blätter unregelmäßig buchtig gesägt, nie rot überlaufen


Photo und copyright Günther Blaich