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Linaria - Blüten überwiegend gelb, Blätter elliptisch oder eilanzettlich, kahl, 20 - 60 mm lang
- Verbreitung: Deutschland, Österreich, Italien, Balkan, Griechenland -

Krone mit Sporn 30 - 50 mm lang, Sporn 12 - 20 mm lang
Blätter 2 - 4 mal so lang wie breit, am Grund bis 40 mm breit
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Photo und copyright Michael Hassler

Krone mit Sporn 12 - 22 mm lang, Sporn 5 - 12 mm lang
Blätter 5 - 25 mal so lang wie breit, am Grund 2 - 15 mm breit
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Photo und copyright Michael Hassler

 

1        Blätter 2 - 4 mal so lang wie breit, am Grund bis 40 mm breit


Linaria dalmatica
(L.) Mill.
(Dalmatinisches Leinkraut)


Photo und copyright Michael Hassler

VI - X, Trockene Ruderalstellen
             Karlsruhe, Rheinhafen, Baden- Württemberg (Michael Hassler 17.05.2003)

Synonyme:
Dalmatiner Leinkraut,
Linaria genistifolia ssp. dalmatica (L.) Maire & Petitm. (Name in der Flora Europaea)
Antirrhinum dalmaticum L., Linaria macedonica Grisebach,

English name:
Dalmatian Toadflax, Broad- leaved Toadflax, Balkan Toadflax

Nom francais:
Linaire de Dalmatie

Nome italiano: 
Linajola di Dalmazia

Verbreitung in Deutschland:
Unbeständig verwilderte Gartenpflanze
Einzelfunde O-Sachsen-Anhalt, N-Sachsen, nördliche Oberrheinebene,
bei München, Mecklenburg-Vorpommern 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Brandenburg: unbeständig, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: unbeständig, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Italy (Südtirol, Trentino, Basilikata, Kalabrien),
Croatia, Bosnia & Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, 
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- east),
Romania, Bulgaria, Turkey, Armenia, Azerbaijan, Iran, Pakistan

Eingebürgert in:
*Germany,
*USA, *Canada, *Argentina

Etymologie:
- Linaria: ähnlich Linum (Lein); die Blätter einiger Arten ähneln den Blättern des Lein
- dalmatica: aus Dalmatien (Dalmatien ist eine geographische und historische Region an der Ostküste der Adria im heutigen Kroatien)

Linaria dalmatica ist auch als Zierpflanze im Handel.

 

 

 

Pflanze 30 - 75 cm groß


Photo und copyright Michael Hassler

Blütenstände 10 - 20 cm lang, vielblütig, ährig oder verzweigt


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten meist einzeln in den Achseln von Tragblättern
Blütenstiele 1 - 13 mm lang, meist kürzer als die Tragblätter
Kelch lanzettlich oder schmal- dreieckig, Kelchblätter +/- gleich groß


Photo und copyright Michael Hassler

Krone mit Sporn 30 - 50 mm lang, Sporn 12 - 20 mm lang
Schlund geschlossen, dunkelgelb oder bräunlich


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter blaugrün, eilanzettlich, bis 40 mm breit, 1,5 - 4 mal so lang wie breit, kahl


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

2        Blätter 5 - 25 mal so lang wie breit, am Grund 2 - 15 mm breit

Verbreitung: Serbien, Bosnien, Bulgarien
Teilblütenstände am Grund nicht beblättert
Kelchzähne schlaff, spitz oder stumpf, am Grund häutig, 2 - 4 mal so lang wie die Kelchröhre
Untere Blätter zu 3 - 5 im Quirl, +/- schlaff, oft abstehend, am breitesten oberhalb der Mitte
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Photo und copyright Mihailo Vujić


Teilblütenstände am Grund beblättert
Kelchzähne steif, spitz, am Grund nicht häutig, 4 - 6 mal so lang wie die Kelchröhre
Untere Blätter wechselständig, steif, aufrecht, am breitesten unterhalb der Mitte
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Photo und copyright Michael Hassler

 

3       Untere Blätter zu 3 - 4 im Quirl, +/- schlaff, oft abstehend, am breitesten oberhalb der Mitte


 Linaria rubioides Vis. & Pančić
(Röteähnliches Leinkraut)


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

V - VIII, Felsen, Schluchten, steinige Hänge (200 - 1500 m)
                W-Stara Planina, Bulgarien 400 m ü.M (Ivan Kostadinov Mai 2018)
             
   Cajetina, Serbien, ca. 900 m ü.M. (Ekaterina Kostyukhina 09.08.2024)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Linaria concolor var. rubioides (Vis. & Pančić) K.Malý

English name:
Madder- like Toadflax

Weltweite Verbreitung:
Serbia, Kosovo,
Bulgaria

Etymologie:
- Linaria: ähnlich Linum (Lein); die Blätter einiger Arten ähneln den Blättern des Lein
- rubioides: ähnlich Rubia (Färberröte)

Der Linaria genistifolia- Komplex wird beschrieben in der Publikation "Taxonomy and nomenclature of the Linaria genistifolia complex (Plantaginaceae-Antirrhineae) in S.E. Europe and Anatolia" (2008) von Marjan Niketić & Gordana Tomović.

 

 

Pflanze 30 - 75 cm groß
vollständig kahl



Photo und copyright
Mihailo Vujić

Blütenstand vielblütig, zur Blütezeit +/- dicht, Teilblütenstände am Grund nicht beblättert

 

Blüten je nach Unterart gelb oder cremefarben, 13 - 22 mm lang, 
Unterlippenwülste in derselben Farbe, Sporn 5 - 12 mm lang


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

Kelchzähne schlaff, spitz oder stumpf, am Grund häutig, 2 - 4 mal so lang wie die Kelchröhre

Früchte eikugelig, 3 - 5 mm lang, kahl, länger als die Kelchblätter

Samen ungeflügelt, eiförmig, schwarz, warzig

Photo und copyright Mihailo Vujić

Untere Blätter zu 3 - 4 im Quirl, +/- schlaff, oft abstehend, am breitesten oberhalb der Mitte
je nach Unterart lanzettlich oder eilanzettlich, spitz oder stumpf

 

Pflanze am Grund mit bis zu 7 sterilen Sprossen, deren Blätter gegenständig oder quirlig

 

 

 

4       Untere Blätter wechselständig, steif, aufrecht, am breitesten unterhalb der Mitte


 Linaria genistifolia (L.) Mill.
(Ginsterblättriges Leinkraut)


Photo und copyright Andrea Moro

VI - X, Ruderalstellen, Straßenränder, Bahngelände, Felsen, Trockenrasen (300 - 2100 m)
             Karlsruhe, Rheinhafen (Michael Hassler 06.06.2021)
             Botanischer Garten München, cult. (Andrea Moro)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Antirrhinum genistifolium L., Antirrhinum linifolium L., 
Linaria genistifolia var. angustifolia K. Koch 

English name:
Broomleaf Toadflax

Nom francais:
Linaire à feuilles de genêt

Nome italiano: 
Linajola a foglie di ginestra

Verbreitung in Deutschland:
Stellenweise eingebürgerter Neophyt
Einzelfunde Karlsruhe, Würzburg, Z-Franken, SW-Bayern, N-Sachsen, bei Leipzig, N-Nordrhein-Westfalen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: mit Einbürgerungstendenz, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: unbeständig, Brandenburg: unbeständig, Hamburg: unbeständig, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: unbeständig, Sachsen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, 
Italy (Ligurien, Friaul), France (Somme, Tarn), 
Croatia, Bosnia & Hercegovina, Albania, 
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, W-Aegean Isl., N- Aegean Isl.), 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Russia, Ukraine, Crimea, Kazakstan, Syria, China

Eingebürgert in:
*Germany,
*Poland, *USA

Etymologie:
- Linaria: ähnlich Linum (Lein); die Blätter einiger Arten ähneln den Blättern des Lein
- genistifolia: ginsterblättrig

Linaria genistifolia ist auch als Zierpflanze im Handel.

Der Linaria genistifolia- Komplex wird beschrieben in der Publikation "Taxonomy and nomenclature of the Linaria genistifolia complex (Plantaginaceae-Antirrhineae) in S.E. Europe and Anatolia" (2008) von Marjan Niketić & Gordana Tomović.

 

 

Pflanze 30 - 75 cm groß


Photo und copyright Michael Hassler

Blütenstand vielblütig, meist reich verzweigt


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten meist einzeln in den Achseln von Tragblättern
Blütenstiele 1 - 13 mm lang, meist kürzer als die Tragblätter
Kelch lanzettlich oder schmal- dreieckig, Kelchblätter +/- gleich groß


Photo und copyright Andrea Moro

Blüten mit Sporn 12 - 22 mm lang, Sporn 5 - 12 mm lang


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter eilanzettlich, 2 - 15 mm breit, 4 - 10 mal so lang wie breit


Photo und copyright Michael Hassler