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Dianthus - Blüten rosa oder rot, ohne Punkte, nicht büschelig gehäuft, 
Kronblätter schartig, nicht punktiert, behaart, Blätter schmal

- Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Balkan, Griechenland -

Verbreitung: Balkan, Griechenland
Pflanze 5 - 25 cm groß
> 1

Verbreitung im Gebiet: Spanien, Frankreich Italien, Mitteleuropa
Pflanze 10 - 60 cm groß
> 2

 

1        Pflanze 5 - 12 cm groß


Dianthus haematocalyx Boiss. & Heldr.
(Zwerg- Nelke)

V - VII,  Felsen, Felsschutt, felsige Hänge (20 - 2700 m)
                Rochers de Naye, Alpengarten
                Botanischer Garten Würzburg

Zu den Unterarten

Synonyme:
Dianthus alpinus Sibth. & Sm.

English name:
Blood- calyced Pink

Weltweite Verbreitung:
Macedonia, Albania, 
Greece (Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- East)

Etymologie:
- Dianthus: Götterblume (abgeleitet von griech. dios = Gott und anthos = Blume, Blüte)
- haematocalyx: mit blutrotem Kelch (abgeleitet von „haima“ = Blut und „calyx“ = Kelch)

 

 

                  

 

Pflanze 5 - 12 cm groß
+/- dichte Polster bildend

Blüten rosa, zu 1- 3, Kronblätter an der Basis behaart

Äußere Kelchblätter ca. 2/3 so lang wie der Kelch

Kapsel kürzer als der Kelch

Stängelblätter linealisch oder eilanzettlich


Photo und copyright Roland Tsantekidis

Grundblätter eilanzettlich oder linealisch, am Rand fein gezähnelt

 

 

2    Pflanze 10 - 60 cm groß, Blätter am Rand ohne Zähnchen

Blüten immer einzeln
Blätter blaugrün
> 3

Blüten meist zu 2 oder in lockeren Blütenständen
Blätter graugrün
> 4

 

3   Blüten immer einzeln, Blätter blaugrün


Dianthus gratianopolitanus Vill.
(Pfingst- Nelke)

V - II,  Felsfluren, alpine Matten
             Habelstein, Rhön (31.05.2009)
             Forchheim, NSG Ehrenbürg

Synonyme:
Grenobler Nelke
Dianthus caesius Sm.; Dianthus caespitosus Poir.; Dianthus flaccidus Fieber; Dianthus glaucus Huds.; Dianthus pulchellus Pers.; Dianthus suavis Willd.; Silene caesia E. H. L. Krause

English name:
Cheddar Pink

Nom francais:
Oeillet de Grenoble

Nome italiano: 
Garofano di Grenoble

Verbreitung in Deutschland:
Sehr zerstreut Schwäbische Alb, Hegau, selten Frankenalb, Thüringer Wald, sehr selten Niederbayern, Nordpfälzer Bergland, Eifel, Nordhessen, Harz, Sachsen entlang Elbe, Oder in Brandenburg 
Wird oft als Zierpflanze in verschiedenen Farben verkauft!

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Brandenburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Niedersachsen: 4 (potentiell gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 0 (ausgestorben), Rheinland-Pfalz: 3 (gefährdet), Sachsen: 2 (stark gefährdet), Sachsen-Anhalt: 4 (potentiell gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Italy,  France, 
Belgium, England, Czech Republic, Slovakia, Poland, Ukraine

Eingebürgert in:
*Canada

Etymologie:
- Dianthus: Götterblume (abgeleitet von griech. dios = Gott und anthos = Blume, Blüte)
- gratianopolitanus: benannt nach Gratianopolis
(= lateinische Name für die Stadt Grenoble)

 

 

                  

 

Pflanze 10 - 25 cm groß
in lockeren Polstern

Stängel mit 2 - 3 Paar Stängelblättern, Blüten meist einzeln

Blüten rosa, Kronblätter am Grund behaart, Platte 7 - 15 mm lang


Photo und coyright Julia Kruse

Kelch 13 - 17 mm lang, zylindrisch, Kelchzähne stumpf oder spitz
Außenkelchblätter ca. 1/4 so lang wie der Kelch, mit aufgesetztem Spitzchen

Grundblätter linealisch, 2 - 6 cm lang, 1 - 2 mm breit, kahl, blaugrün, stumpf
in dichten Polstern

 

 

4       Blüten meist zu 2 oder in lockeren Blütenständen, Blätter graugrün spitz


Dianthus seguieri Vill.
(Busch- Nelke)

VI - VIII, Magerrasen, steinige Hänge (50 - 1500 m)
                 Bardolino, Hotel Arca Mure, Venetien (14.08.2011)
                 Garda, La Rocca, Venetien (16.08.2011)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Seguiers Nelke, 
Dianthus sylvaticus Willd.

English name:
Ragged Pink, Seguier's Pink

Nom francais:
Oeillet de Séguier

Nome italiano: 
Garofano di Seguier

Verbreitung in Deutschland:
Sehr lokal SW-Schwäbische Alb / Baar / SO-Schwarzwald, Z-Voralpenland (entlang Isar), Regensburg bis Oberpfalz, N-Bayerischer Wald / Fichtelgebirge, O-Erzgebirge; sehr selten SO-Thüringen, O-Sachsen-Anhalt, N-Sachsen, S-Brandenburg, Einzelvorkommen Südschwarzwald 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 2 (stark gefährdet), Baden-Württemberg: 2 (stark gefährdet), Bayern: 2 (stark gefährdet), Brandenburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen: 2 (stark gefährdet), Sachsen-Anhalt: 1 (vom Aussterben bedroht), Thüringen: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Switzerland
Spain, France, Italy, 
Czech Republic, Slovakia, Turkey

Eingebürgert in:
*Canada

Etymologie:
- Dianthus: Götterblume (abgeleitet von griech. dios = Gott und anthos = Blume, Blüte)
- seguierii: benannt nach dem französischen Botaniker, Archäologen und Astronomen Jean-François Séguier (1703–1784)

 

 

Pflanzen 25 - 60 cm groß
Stängel meist mit mehr als 4 Paar Stängelblättern


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten in wenigblütigen Rispen (oft zu 2), gestielt
mit 2 - 6 Hochblätter am Kelchgrund

Blüten hellrosa bis intensiv rot, gezähnt, am Schlund behaart

Am Grund der Platte mit oder ohne Kreis dunkelroter Punkte, meist ohne weiße Punkte

Äußere Kelchblätter 1/4 - 3/4 so lang wie der 14 - 20-mm lange Kelch


Photo und copyright Christoph Bausch

Außenkelchblätter je nach Unterart allmählich oder abrupt in eine Granne übergehend

Blätter linealisch, 20 - 45 mm lang, 1 - 6 mm breit, graugrün, spitz, kahl