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Dianthus - Blüten weiß, Kronblätter tief eingeschnitten, Außenkelchblätter stumpf oder mit kurzer Spitze

Verbreitung im Gebiet: Brandenburg (Deutschland)
Kronblätter am Grund mit grünlichem der violettem Fleck
Kelchzähne lanzettlich
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Verbreitung im Gebiet: Niederösterreich
Kronblätter am Grund ohne Fleck
Kelchzähne lanzettlich
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Photo und copyright Stefan Lefnaer

Verbreitung im Gebiet: Balkan, Griechenland
Kronblätter am Grund ohne Fleck
Kelchzähne sehr schmal
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Photo und copyright Michael Hassler

 

1     Verbreitung im Gebiet: Brandenburg (Deutschland), Kronblätter am Grund mit grünlichem der violettem Fleck


Dianthus arenarius L.
(
Sand- Nelke)

VI - IX, Sandtrockenrasen, Kiefernwälder
              Günzburg, Feuerbachstr., cult. (06.06.2015)
             
Gartz, Brandenburg (Julia Kruse 29.10.2016)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Dianthus borussicus (Vierh.) Juz.

English name:
Sand Pink

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten NO- und O-Brandenburg, 
Altfunde Vorpommern

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 2 (stark gefährdet), 
Brandenburg: 2 (stark gefährdet), 
Mecklenburg-Vorpommern: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Germany
Sweden, Finland, 
Hungary, Poland, Romania, Estonia, Latvia, Lithuania, Belarus, Ukraine

Etymologie:
- Dianthus: Götterblume (abgeleitet von griech. dios = Gott und anthos = Blume, Blüte)
- arenarius: Sand

Die Art wird häufig als Zierpflanze kultiviert. Sie wächst in meinem Garten schon seit vielen Jahren und die Polster sterben auch im Winter nicht ab.


 

 

Pflanze 10 - 45 cm groß

Stängel verzweigt, mit 1 - 3 Blüten
Platte der Kronblätter mindestens zu 1/3 zerschlitzt

Kronblätter weiß, am Grund mit violettem oder grünlichem Fleck, Schlund bebärtet

Blüten vormännlich d.h. die 10 Staubblätter reifen vor den Griffeln

Nach dem Ausfallen der Staubblätter besitzt die Blüte 2 Griffel

Kelch röhrenförmig, zylindrisch, Außenkelch stumpf oder mit kurzer Spitze

Blätter gegenständig, linealisch 0,5 - 1 mm breit

Pflanze mit unfruchtbaren Trieben, die Polster bilden können

 

 

2     Verbreitung im Gebiet: Niederösterreich, Kronblätter am Grund ohne Fleck

Verbreitung im Gebiet: Hainburger Berge (Österreich)
Stängel meist einblütig, blaugrün, 4- kantig
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Photo und copyright Rolf Marschner

Verbreitung im Gebiet: Sandberge bei Gänserndorf (Österreich)
Stängel meist mehrblütig, grasgrün, rund
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Photo und copyright Stefan Lefnaer

 

3     Verbreitung im Gebiet: Hainburger Berge (Österreich), Stängel meist einblütig, blaugrün, 4- kantig


Dianthus lumnitzeri Wiesb.
(Hainburger Nelke)


Photo und copyright Rolf Marschner

V - VI, Felsrasen, Trockenrasen
             Hainburg, Braunsberg, Niederösterreich (Rolf Marschner 19.06.2008)

Synonyme:
Lumnitzers Feder- Nelke, Pressburger Feder- Nelke
Dianthus plumarius ssp. lumnitzeri (Wiesb.) Domin
Dianthus lumnitzeri Wiesb. (Name in der Exkursionsflora von Österreich)
Dianthus praecox ssp. lumnitzeri (Wiesb.) Kmet'ová (Name im Catalogue of Life)

English name:
Lumnitzers Pink

Weltweite Verbreitung:
Austria, 
Hungary, Czech Republic, Slovakia

Etymologie:
- Dianthus: Götterblume (abgeleitet von griech. dios = Gott und anthos = Blume, Blüte)
- lumnitzeri
: benannt nach dem österreichischen Botaniker Stephan Lumnitzer (1750 – 1806).

 

 

Pflanze 20 - 30 cm groß
polsterbildend


Photo und copyright Rolf Marschner

Stängel blaugrün, 4- kantig meist mit 1 Blüte


Photo und copyright Rolf Marschner

Krone weiß, am Grund ohne Fleck, mindestens 1/3 zerschlitzt


Photo und copyright Rolf Marschner

Blätter blaugrün, oberste Stängelblätter borstenförmig, klein, aufrecht, 


Photo und copyright Rolf Marschner

 

 

4      Verbreitung im Gebiet: Sandberge bei Gänserndorf (Österreich), Stängel meist mehrblütig, grasgrün, rund


Dianthus serotinus Waldst. & Kit.
(Späte Nelke)


Photo und copyright Stefan Lefnaer

VII - X, Sandhügel, Sandsteppen
              Gänserndorf, NSG Sandberge, Niederösterreich (Stefan Lefnaer 21.07.2013)

Synonyme:
Keine

English name:
Late Pink

Weltweite Verbreitung:
Austria, Croatia, Serbia, 
Hungary, Poland, Romania, Slovakia, Ukraine

Etymologie:
- Dianthus: Götterblume (abgeleitet von griech. dios = Gott und anthos = Blume, Blüte)
- serotinus: spät (Blühzeit)

 

Pflanze 20 - 30 cm groß


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel verzweigt, mit 2 - 5 Blüten und  8 - 14 Paar Stängelblättern


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kronblätter reinweiß, am Grund ohne Fleck, mindestesn 1/3 zerschlitzt


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kelchzähne schmal dreieckig, Außenkelchblätter eiförmig, etwa 1/4 mal so lang wie der Kelch, hautrandig, mit sehr kurzer Stachelspitze


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kapseln mit 4 Klappen aufspringend (bei allen Dianthus- Arten)


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel grasgrün, rund
Laubblätter vom Grund an schmäler werdend, 1 - 2 mm breit 


Photo und copyright Stefan Lefnaer

 

 

5     Verbreitung im Gebiet: Balkan, Griechenland, Kronblätter am Grund ohne Fleck, Kelchzähne sehr schmal


Dianthus noeanus Boiss.
(Igel- Nelke)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - VIII, Felsige Hänge (900 - 1300 m)
                   Botanischer Garten Wien (Michael Hassler 29.05.2009)
                   Mt. Orvilos, Nordostgriechenland

Synonyme:
Dianthus petraeus subsp. noaeanus (Boiss.) Tutin (Name in der Flora Europaea)
Dianthus noaeanus Boiss

English name:
Noe's Pink

Weltweite Verbreitung:
Serbia & Kosovo, Montenegro, 
Greece (N- East), 
Bulgaria

Etymologie:
- Dianthus: Götterblume (abgeleitet von griech. dios = Gott und anthos = Blume, Blüte)
- noeanus:
benannt nach dem österreichischen Botaniker Friedrich Wilhelm Noe (1798-1858) oder dem französischen Botaniker Frank Vicomte de Noë.

Auch als Zierpflanze im Handel.

 

 

Pflanze 20 - 30 cm groß
dichte Kissen bildend

 

Stängel meist einblütig, seltener in Gruppen zu 2 - 3,
Blüten ober- und unterseits weiß, 

 

Kronblätter reinweiß, 8 mm lang, am Grund ohne Fleck, mindestens 1/3 zerschlitzt


Photo und copyright Michael Hassler

Kelch 26 - 33 mm lang, mit 6 - 8 Außenkelchblätter Kelchzähne schmal- linealisch spitz
Außenkelchblätetr eiförmig mit kurzer Granne (Grane ist jedoch länger als bei Dianthus serotinus)

Grundblätter 8 - 20 mm lang, 1 - 2 mm breit, starr, scharf zugespitzt, stechend,