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Sisymbrium - Blüten gelb, Kronblätter länger als die Kelchblätter, Stängel und Blätter dicht behaart,
Blätter fiederteilig, junge Schoten die Blüten nicht überragend, reife Schoten abstehend, 2 - 5 cm lang


Sisymbrium loeselii L.
(Loesels- Rauke)

V - VIII, Ruderalstellen, Bahnhöfe, Äcker (0 - 500 m)
                 Mannheim, Hafen, ca. 90 m ü.M. (04.06.2011)

Synonyme:
Sisymbrium hirsutum Gilib.

English name:
Small Tumbleweed Mustard

Verbreitung in Deutschland:
Stabil eingebürgerter Neophyt
Verbreitet Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg; sehr zerstreut Mecklenburg-Vorpommern, nördliche Oberrheinebene, Kölner Bucht, Z-Franken; Restgebiet selten bis Einzelfunde (oft adventiv) 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: unbeständig, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: unbeständig, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, 
Italy (Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien, Friaul, Apulien), 
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Macedonia, Greece (S-Pindos, E- Central, N- Central, N-East), 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania,
Bulgaria, Turkey, Baltic States, Russia, Ukraine, Crimea, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Mongolia, Tajikistan, Turkmenistan, Uzbekistan, China, Iran, Iraq, Saudi Arabia, Afghanistan, Pakistan, India

Eingebürgert in:
*Germany, *Switzerland
*Spain, *France, 
*England, *Belgium, *Denmark, *Finland, *Netherlands, *Norway, *Sweden, 
*Canada, *USA

Etymologie:
- Sisymbrium: In der Antike bezeichnete der Name verschiedene aromatische Kräuter, die der Göttin Venus heilig waren
- loeseli: benannt nach Johannes Loesel ((1607–1655), deutscher Arzt und Botaniker, Professor in Königsberg (heute Kaliningrad)

 

 

             

 

Pflanze 20 - 150 cm groß

Blütenstand vielblütig, anfangs dicht später locker und verlängert, Blüten und Früchte ohne Tragblätter, Blütenstiel 5 - 14 mm lang, junge Schoten Blüten meist überragend

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel,
Kronblätter goldgelb, 5 - 7 mm lang, die Kelchblätter überragend

Schoten 20 - 30 mm lang, 1 mm breit, waagrecht oder schief aufwärts abstehend, kahl,
3- nervig, mit 25 - 30 Samen, Samen ca. 1 mm lang, braun


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Narbe zweilappig


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel dicht borstig behaart

Obere Blätter schmal, ganzrandig oder mit wenigen Fiederabschnitten

Untere Blätter 30 - 120 mm lang, 20 - 70 mm breit,
leierförmig fiederspaltig mit 1 bis 4 Abschnitten jederseits

Endlappen oft spießförmig, größer als die seitlichen
Fiederabschnitte ganzrandig oder gezähnt

Blätter beiderseits dicht behaart