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Sisymbrium - Blüten gelb,  Blätter fiederteilig, reife Schoten 5 - 18 cm lang
Obere Blätter lanzettlich oder spießförmig 3-teilig

Endemit in Spanien
Rosettenblätter blaugrün, mit kräftigen weißen Mitteladern
Blütentrauben vielblütig, Fruchtstände oft einseitswendig
1


Photo und copyright Franck Le Driant


Rosettenblätter grün, mit +/- undeutlich Mitteladern
Blütentrauben wenigblütig, Fruchtstände +/- allseitswendig
2


Photo und copyright Stefan Lefnaer

 

1        Blütentrauben vielblütig, Fruchtstände oft einseitswendig


Sisymbrium crassifolium Cav.
(Dickblättrige Rauke)


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

II - VII,  Äcker, Wegränder, Brachland, Felsen (200 - 2550 m)
                Agres, Sierra de Mariola, Alicante (Santiago Gonzalez Torregrosa)
                Felix, Almeria, ca. 1400 m ü.M. (Paco Faluke 01.05.2025)

Synonyme:
Sisymbrium granatense Boiss., Sisymbrium laxiflorum Boiss.

English name:
Thick- leaved Rocket

Weltweite Verbreitung:
Spain (widespread)
Morocco, Algeria

Etymologie:
- Sisymbrium: In der Antike bezeichnete der Name verschiedene aromatische Kräuter, die der Göttin Venus heilig waren
- crassifolium: dickblättrig

 

             

 

Pflanze 10 - 120 cm groß


Photo und copyright Santiago González Torregrosa

Stängel sparrig verzweigt, oft mit wenigen Stängelblättern


Photo und copyright Paco Faluke

Blütentrauben vielblütig, anfangs +/- dicht, später locker und verlängert


Photo und copyright Franck Le Driant

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter blassgelb, 7 - 10 mm lang


Photo und copyright Jesús Vílchez

Kelchblätter kahl oder behaart, 4 - 5 mm lang
+/- ausgesackt


Photo und copyright Jesús Vílchez

Schoten 50 - 80 mm lang, 1 mm breit, kahl, oft +/- einseitig


Photo und copyright Franck Le Driant

Schoten waagrecht oder schief aufwärts abstehend, mit 40 - 100 Samen, 
Fruchtstiele 3 - 7 mm lang, dünner als die Basis der Schoten


Photo und copyright Jesús Vílchez

Samen 1 - 1,8 mm lang, einreihig angeordnet


Photo und copyright Jesús Vílchez

Stängel im oberen Teil kahl oder behaart, im unteren Teil behaart
alle Blätter mit deutlichen Adern, auf den Adern und auf dem Blattstiel behaart, verkahlend

 

Oberste Blätter ungeteilt, lanzettlich, 
mittlere Blätter spießförmig, buchtig gelappt oder fiederteilig

   

Grundblätter rosettig, +/- fleischig, blaugrün, fiederteilig, meist mit 2 5 Fiederabschnitten auf jeder Seite, Fiederabschnitte dreieckig, 


Photo und copyright Jesús Vílchez

 

 

2        Blütentrauben wenigblütig, Fruchtstände +/- allseitswendig

Früchte 140 - 180 mm lang, +/- kahl
abstehend oder hängend
> 3


Photo und copyright  Abdelmonaim Homrani Bakali

Früchte 50 - 100 mm lang, behaart oder verkahlend
aufrecht abstehend
> 4


Photo und copyright Stefan Lefnaer

 

3       Früchte 140 - 180 mm lang, +/- kahl, abstehend oder hängend


Sisymbrium macroloma Pomel
(Breitrandige Rauke)


Photo und copyright  Abdelmonaim Homrani Bakali

V - VIII,  Felsen (440 - 1650 m)
                 Marokko (Abdelmonaim Homranis Bakali)

Synonyme:
Sisymbrium orientale subsp. macroloma (Pomel) H.Lindb.,
Sisymbrium orientale subsp. gaussenii (Chouard) O.Bolòs & Vigo

English name:
Broad-brimmed Rocket

Nom francais:
Sisymbre à grande frange

Weltweite Verbreitung:
Spain (Jaen, Granada, Malaga, Gerona, Huesca, Tarragona, Burgos, Castellon, Cuenca, Guadalajara, Leon, La Rioja, Navarra, Segovia, Soria, Teruel, Valencia, Saragossa, Baskenland), 
France (Hautes-Pyrénées, Pyrénées-Atlantiques)
Algeria, Morocco, Libya

2n = 14

Etymologie:
- Sisymbrium: In der Antike bezeichnete der Name verschiedene aromatische Kräuter, die der Göttin Venus heilig waren
- macroloma: von griech. makro = groß, weit, loma = Rand

 

             

 

Pflanze 50 - 120 cm groß


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Blütentraube wenigblütig, anfangs dicht, später locker und verlängert
Blütenstiele 2 - 5 m lang, Kelchblätter 5 - 7 mm lang, behaart


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel, Narbe zweilappig
Kronblätter gelb, 8 - 12 mm lang, 


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Schoten 140 - 180 mm lang, abstehend oder hängend


Photo und copyright  Abdelmonaim Homrani Bakali

Schoten kahl oder verkahlend, mit 100 - 240 Samen
Samen 1,2 - 1,5 mm lang, einreihig angeordnet


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Stängel im oberen Teil kahl, im unteren Teil abstehend behaart
Obere Blätter ungeteilt oder spießförmig 3-teilig

   
Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Mittlere Stängelblätter leierförmig fiederspaltig 
mit 1 bis 3 Abschnitten jederseits und großem Endabschnitt


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Grundblätter rosettig, fiederteilig, mit 4 - 5 Fiederabschnitten auf jeder Seite
Fiederabschnitte dreieckig, ganzrandig oder gezähnt, Endlappen größer als die seitlichen, dicht behaart


Photo und copyright  Abdelmonaim Homrani Bakali

 

 

4       Früchte 50 - 100 mm lang, behaart oder verkahlend, aufrecht abstehend


Sisymbrium orientale L.
(Orientalische Rauke)


Photo und copyright Stefan Lefnaer

V - VIII,  Äcker, Wegränder, Böschungen, Brachland (0 - 800 m)
                 Traiskirchen, Niederösterreich, ca. 250 m ü.M. (Stefan Lefnaer 06.05.2016)

Synonyme:
Sisymbrium columnae Jacq.

English name:
Oriental Rocket, Indian Hedgemustard

Nom francais:
Sisymbre d'Orient

Nome italiano: 
Erba cornacchia orientale

Verbreitung in Deutschland:
Stellenweise eingebürgerter Neophyt
Sehr zerstreut (oft adventiv) Ruhrgebiet, Kölner Bucht, südlicher Osten, N-Mecklenburg-Vorpommern; Restgebiet Einzelfunde 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: R (sehr selten), Bayern: unbeständig, Berlin: R (sehr selten), Brandenburg: unbeständig, Hamburg: unbeständig, Mecklenburg-Vorpommern: unbeständig, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: unbeständig, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: unbeständig, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Portugal (Baixo Alentejo, Estremadura, Ribatejo), Spain (widspread), Baleares, 
France (widespread), Corsica, Italy (widespread), Sardinia, Sicily, 
Slovenia
,
Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia, Kosovo, Macedonia, Albania, 
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., E- Aegean Isl., Kiklades, Crete)
Canary Isl., Czech Republic, Slovakia, Poland, Hungary, Romania, Bulgaria, Turkey, Cyprus, Iran, Iraq, Israel, Jordania, Lebanon, Saudi Arabia, Syria, Qatar, Bahrain, Kuwait, Pakistan, Jammu & Kashmir, India
Algeria, Morocco, Tunisia, Libya

Eingebürgert in:
*Germany, *Austria, *Switzerland,
*Madeira, *England, *Ireland, *Belgium, *Denmark, *Netherlands, *Norway, *Sweden, *Finland, *Ukraine, *Crimea, *Russia, *Japan, China,
*Australia, *Tasmania, 
*Mexico, *Peru,  *Chile, *Argentina, *Bolivia, *Canada, *USA

Etymologie:
- Sisymbrium: In der Antike bezeichnete der Name verschiedene aromatische Kräuter, die der Göttin Venus heilig waren
- orientale: östlich, orientalisch

 

             

 

Pflanze 40 - 100 cm groß


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blütentraube wenigblütig, anfangs dicht, später locker und verlängert


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter gelb, 8 - 9 mm lang, Kelchblätter behaart


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Narbe zweilappig


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Schoten 50 - 100 mm lang,  die jungen Blüten meist nicht überragend
waagrecht oder schief aufwärts abstehend, behaart oder verkahlend


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Fruchtstiele 5 -6 mm lang, etwa so dick wie die reifen Schoten


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel abstehend behaart bis fast kahl


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Obere Blätter ungeteilt oder spießförmig 3-teilig

  
Photo und copyright Stefan Lefnaer

Untere Blätter leierförmig fiederspaltig 


Photo and copyright Michael Hassler

mit 1 bis 3 Abschnitten jederseits und großem Endabschnitt


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Grundblätter fiederteilig, mit 2 - 5 Fiederabschnitten auf jeder Seite


Photo and copyright Michael Hassler