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Rorippa - Blüten gelb, mit Schoten, Blätter gefiedert, ohne Öhrchen

Verbreitung: Balkan, Griechenland
Kronblätter weniger als 1,5 mal so lang wie der Kelch
Blüten auf dünnen Stielen, in dichten Schirmtrauben
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Photo und copyright Denys Davydov

Weit verbreitete Art
Kronblätter mehr als 1,5 mal so lang wie der Kelch
Blüten auf +/- kräftigen Stielen, in +/- lockeren Trauben
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1       Blüten auf dünnen Stielen, in dichten Schirmtrauben


Rorippa prolifera (Heuff.) Neilr.
(Sprossende Sumpfkresse)


Photo und copyright Denys Davydov

V - VI,  Nasse Wiesen, Sümpfe, Ufer (0 - 50 m)
              
Sapozhyne, Ukraine, 75 m ü.M. (Denys Davydov 11.06.2024)

Synonyme:
Nasturtium proliferum Heuffel

English name:
Proliferous Yellowcress

Weltweite Verbreitung:
Serbia & Kosovo, Macedonia, Albania, 
Greece (Korfu, Kerkira, Thasos, S-Pindos, N-Central, N- East), 
Romania, Bulgaria, Turkey, Ukraine

Etymologie:
- Rorippa: evt. von den lateinischen Begriffen rorare (feucht) und ripa (Flussufer) abgeleitet.  (Viele Sumpfkressen-Arten leben an feuchten, oft überfluteten Ufern)
- prolifera: brutbildend (abgeleitet von proles = Nachkommenschaft / Sprössling; ferre = tragen)

 

 

             

 

 

 

 

Pflanze 15 - 45 cm groß
mit vielen aufsteigenden oder aufrechten, schlanken, verzweigten Stängeln,
Blütenstand dicht schirmtraubig, verzweigt, bis 20 cm lang


Photo und copyright Denys Davydov

Blüten gelb, zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel,
 Kronblätter 3 - 4 mm lang, Kelchblätter grünlich, 2 mm lang, 
Kronblätter weniger als 1,5 mal so lang wie der Kelch


Photo und copyright Denys Davydov

Fruchtstand dicht, Fruchtstiele dünn, 5 - 9 mm lang
Früchte 6 - 9 mm lang, 1 - 1,3 mm breit, Schnabel 1 - 1,5 mm lang
Samen 0,8 mm rotbraun, warzig


Photo und copyright Denys Davydov

Stängel im oberen Teil kahl, mit bis zu 10 Stängelblättern, 
Stängelblätter 10 - 60 mm lang, gefiedert, mit 2 - 4 Paar Fiederabschnitten, ohne Öhrchen
Fiederabschnitte 7 - 15 mm lang, stumpf oder spitz, ganzrandig oder gezähnt


Photo und copyright Denys Davydov

Stängel im unteren Teil papillös kurzhaarig, 
Grundblätter +/- rosettig, leierförmig fiederteilig, mit 2 - 7 Paar Fiederabschnitten
Fiederabschnitte rhombisch oder schmal elliptisch, ganzrandig, gezähnt oder gebuchtet,
zur Blütezeit oft schon verwelkt


Photo und copyright Denys Davydov

 

 

2       Blüten auf +/- kräftigen Stielen, in +/- lockeren Trauben


Rorippa sylvestris (L.) Besser
(Wilde Sumpfkresse)

V - IX,  Äcker, Ruderalstellen, Brachland (0 - 1200 m)
              Reisensburg, Bayern, ca. 450 m ü.M. (02.08.2008)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Nasturtium silvestre (L.) R. Br., Sisymbrium sylvestre L.

English name:
Creeping Yellowcress

Nom francais:
Roripe des bois

Nome italiano: 
Crescione radicina

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Portugal (widespread), Spain (widespread), 
France (widespread), Italy (widespread), Sicily, Malta, 
Slovenia
,
Croatia, Bosnia & Hercegovina, Serbia, Kosovo, Montenegro; Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, Ionian Isl., N-Aegean Isl.)
England, Ireland, Belgium,  Denmark, Netherlands, Norway, Sweden, Finland, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Crimea, Baltic States, Russia, Ukraine, Tajikistan, Uzbekistan, China, Iran, Lebanon, Syria,

Eingebürgert in:
*Iceland, 
*Nicaragua, *Chile, *Argentina,  *Canada, *USA

Etymologie:
- Rorippa: evt. von den lateinischen Begriffen rorare (feucht) und ripa (Flussufer) abgeleitet.  (Viele Sumpfkressen-Arten leben an feuchten, oft überfluteten Ufern)
- sylvestris: Wald

 

 

             

 

 

 

 

Pflanze 20 - 60 cm groß
niederliegend, aufsteigend oder aufrecht

Blütenstand meist aus mehreren traubigen Teilblütenständen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Teilblütenstände +/- locker, Blütestiele +/- kräftig

Blüten gelb, zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel,
Narbe kopfig, Kronblätter mehr als 1,5 mal so lang wie der Kelch

Früchte schmal linealisch, 10 - 20 mm lang, 1 mm breit, Schnabel 0,5 - 1 mm lang
Fruchtstiele meist waagrecht, 4 - 10 mm lang

Stängel kantig, kahl oder kurzhaarig

Blätter ohne Öhrchen

Stängelblätter gefiedert, mit breiten, oft gezähnten Fiederabschnitten, 
Endabschnitt nicht größer als die Seitenabschnitte

Grundblätter +/- rosettig, 4 - 15 cm lang, 1 - 5 cm breit, mit 3 - 6 Paar Fiederabschnitten