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Cardamine - Blüten weiß, violett oder rosa, Blätter groß, lanzettlich, spitz, gesägt, gefiedert, mit 7 Fiederabschnitten

Griffel an der Frucht 1 - 4 mm lang
Blüten hellgelb oder cremefarben
> 1


Photo und copyright Louis O'Neill

Griffel an der Frucht 6 - 12 mm lang
Blüten weiß oder hellviolett
> 2

Endemit in Kalabrien
Blüten dunkelviolett
> 3


Photo und copyright Gregorio Cianflone

 

1       Blüten hellgelb


 Cardamine kitaibelii
Bech
(Vielblättrige Zahnwurz)


Photo und copyright Louis O'Neill

IV - VI, Wälder (300 - 1600 m)
               Wernetshausen, Schweiz, ca. 950 m ü.M. (
Louis O'Neill 06.04.2026)
               Hadzin Potok, Bosnien, ca. 300 m ü.M. (Mirko Ubovic 11.04.2026)

Synonyme:
Vielblättriges Schaumkraut, Kitaibels Zahnwurz
Dentaria polyphylla Waldst. & Kit.

English name:
Kitaibel's Bitter-Cress

Nom francais:
Dentaire à neuf folioles

Nome italiano: 
Dentaria di Kitaibel

Weltweite Verbreitung:
Austria (Tirol), Switzerland
Italy
(widespread)
Slovenia
,
Croatia, Bosnia & Hercegovina

2n = 48

Etymologie:
- Cardamine: griechischer Pflanzenname, abgeleitet von griech. kardamon = Kresse
- kiatibelii: benannt nach Pál Kitaibel (1757 - 1817), ungarischer Botaniker
- Dentaria: mit Zähnen (
Rhizome mit zahnförmigen Niederblättern!)
- Schaumkraut: Pflanze oft mit kleinen Schaumnester, die von den Larven der Schaumzikade als Schutzhülle abgesondert werden

 

 

 

 

 

Pflanze 20 - 60 cm groß


Photo und copyright Louis O'Neill

Blütenstand traubig, wenigblütig


Photo und copyright Werner Seiche

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel
Kronblätter hellgelb, 15 - 22 mm lang


Photo und copyright Norbert Griebl

Kelchblätter gelblichgrün, eilanzettlich


Photo und copyright Mirko Ubovic

Schoten 40 - 75 mm lang, 3 - 4,5 mm breit, Griffel 1- 4 mm lang
Samen 2 - 4 mm lang, gelbbraun, glänzend

  
Photo und copyright Norbert Griebl

Stängel mit 2 - 4 quirligen oder genäherten Blättern
im oberen Teil kahl, im unteren Teil behaart


Photo und copyright Norbert Griebl

Stängelblätter gestielt, gefiedert, meist mit 7 Teilblättchen
Teilblättchen groß, lanzettlich, spitz, gesägt


Photo und copyright Mirko Ubovic

Blattunterseite glänzend


Photo und copyright Mirko Ubovic

Grundblätter meist fehlend


Photo und copyright Louis O'Neill

 

 

2       Blüten weiß oder hellviolett


 Cardamine heptaphylla
(Vill.) O.E.Schulz
(Fieder- Zahnwurz)

IV - V, Bergmischwälder (700 - 1700 m)
             Lecco, Grigna- Massiv, Lombardei, ca. 1420 m ü.M. (10.08.2012, fruchtend)

Synonyme:
Fieder- Schaumkraut, Siebenblättrige Zahnwurz
Dentaria heptaphylla Vill.

English name:
Seven-leaflet Bitter-Cress

Nom francais:
Cardamine à sept folioles

Nome italiano: 
Dentaria pennata

Verbreitung in Deutschland:
Oberrhein vom Bodensee bis Kaiserstuhl, generell selten und lokal 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Baden-Württemberg: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Switzerland, 
Spain (Barcelona, Gerona, Huesca, Navarra, Baskenland), 
France (widespread), 
Italy (
Italy (Aosta, Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien, Friaul, Ligurien, Emilia Romagna, Toskana, Latium, Umbrien, Marken, Abruzzen, Molise, Kampanien, Basilikata)

Eingebürgert in:
*Belgium

2n = 48

Etymologie:
- Cardamine: griechischer Pflanzenname, abgeleitet von griech. kardamon = Kresse
- heptaphylla: mit 7 Blättchen
- Dentaria: mit Zähnen (
Rhizome mit zahnförmigen Niederblättern!)
- Schaumkraut: Pflanze oft mit kleinen Schaumnester, die von den Larven der Schaumzikade als Schutzhülle abgesondert werden

 

 

 

 

 

Pflanze 30 - 60 cm groß, kahl


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Blütenstand traubig, mit 8 - 30 Blüten
Blütenstiele 15 - 40 mm lang


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel
Kronblätter weiß oder blasslila, 15 - 20 mm lang, Griffel kürzer als die Staubblätter


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Kelchblätter grün, 7 - 9 mm lang, +/- stumpf

Schoten 40 - 70 mm lang, 4 - 5 mm breit, Griffel 6 - 12 mm lang

Samen 4 mm lang, 3 mm breit, einreihig

  
Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Stängel mit 2 - 4 wechselständigen Blättern


Photo und copyright Michael Hassler

Stängelblätter gestielt, gefiedert, meist mit 7 Teilblättchen
Teilblättchen 60 - 150 mm lang, 15 - 60 mm breit, lanzettlich, gesägt


Photo und copyright Michael Hassler

Blattunterseite blaugrün, kahl

 

 

3       Blüten dunkelviolett


 Cardamine battagliae
Cesca & Peruzzi
(Battaglias- Zahnwurz)


Photo und copyright Gregorio Cianflone

III - VI, Wälder (800 - 1600 m)
               Serrastretta, Kalabrien, ca. 1000 m ü.M. (Gregorio Cianflone 26.04.2012)
               Monte Crocetta, Kalabrien, 900 m ü.M. (Antonio Lupo April 2012)

Synonyme:
Keine

English name:
Battaglia's Bitter-Cress

2n = ca. 160

Weltweite Verbreitung:
Italy (Kalabrien)

Etymologie:
- Cardamine: griechischer Pflanzenname, abgeleitet von griech. kardamon = Kresse
- battagliae: benannt nach Professor Emilio Battaglia (1917–2011), Dozent am Institut für Botanische Wissenschaften der Universität Pisa
- Dentaria: mit Zähnen (
Rhizome mit zahnförmigen Niederblättern!)
- Schaumkraut: Pflanze oft mit kleinen Schaumnester, die von den Larven der Schaumzikade als Schutzhülle abgesondert werden

Cardamine battagliae wird beschrieben in der Publikation "A new species of Cardamine subgen. Dentaria (Cruciferae), apoendemic in Calabria (Southern Italy)" (2002) von Giuliano Cesca und Lorenzo Peruzzi


 

 

 

 

 

Pflanze 30 - 35 cm groß, kahl

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel
Kronblätter dunkelviolett, 25 - 30 mm lang, Griffel länger als die Staubblätter, 
Griffel 20 - 22 mm lang, Staubblätter 15 mm lang
Kelchblätter eiförmig, 12 - 15 mm lang, 4 mm breit, violett


Photo und copyright
Gregorio Cianflone

Schoten 40 - 70 mm lang, 4 - 5 mm breit, 
Fruchtstiele 10 - 20 mm lang

  

Stängelblätter gestielt, gefiedert, meist 7 - 9 Teilblättchen
Teilblättchen 60 - 100 mm lang, 20 - 40 mm breit, lanzettlich, gesägt, spitz


Photo und copyright Antonio Lupo

Blattunterseite weißlich, kahl

Photo und copyright Antonio Lupo