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Cardamine - Blüten weiß, Kronblätter groß, Staubbeutel gelb
Blätter gefiedert, seitliche Fiederblättchen rundlich oder nierenförmig, kahl
- Verbreitung: Spanien, Italien -

Verbreitung: Katalonien, Mittelitalien
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Verbreitung: NW-Spanien (Leon, Zamorra, Galizien)
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1        Verbreitung: Katalonien, Mittelitalien


 Cardamine amporitana
Sennen & Pau
(Ampurias Schaumkraut)


Photo und copyright Enzo de Santis

III - VI,  Nasse Wiesen, Flussufer (0 - 1400 m)
               
Tolfa, Latium, 100 m ü.M. (Enzo De Santis April 2012)

Synonyme:
Cardamine amara ssp. olotensis O.Bolos (Name in der Flora Iberica und bei Kew)

English name:
Ampurias Bitter-Cress

Nome italiano: 
Billeri amporitano

Weltweite Verbreitung:
Spain (Barcelona, Gerona)
Italy (Marken, Umbrien, Latium, Abruzzen)

2n = 32

Etymologie:
- Cardamine: griechischer Pflanzenname, abgeleitet von griech. kardamon = Kresse
- Schaumkraut: Pflanze oft mit kleinen Schaumnester, die von den Larven der Schaumzikade als Schutzhülle abgesondert werden
- ampuritana: aus der Umgebung von Ampurias stammend (historische Region um die antike Stadt Ampurias, heute in der Gemeinde
L'Escala an der Costa Brava in Katalonien. Dort wurde die Pflanze erstbeschrieben)

Bei World Plants ist Cardamine amporitana ein Synonym von Cardamine amara

 

 

 

 

 

Pflanze 20 - 65 cm groß
aufrecht

 

Blütenstand traubig, anfangs dicht, mit 13 - 34 Blüten


Photo und copyright Enzo de Santis

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel,
Kronblätter weiß, 8 - 11 mm lang, 5 - 6 mm breit, 
Kelchblätter grün,  4 - 5 mm lang, Staubbeutel gelb


Photo und copyright Enzo de Santis

Früchte 20–40 mm lang, 1,2 - 2 mm breit, Griffel 1 - 5,5 mm lang
Fruchtstiele aufrecht abstehend


Photo und copyright Enzo de Santis

Stängel mit 9 - 17 +/- gleichmäßig verteilten Blättern,
obere und mittlere Stängelblätter mit 2 - 4 Paar seitlichen Blättchen, 
End- und Seitenabschnitte rundlich, elliptisch oder eilanzettlich, ganzrandig oder gelappt


Photo und copyright Enzo de Santis

Untere Blätter gestielt, mit 2 - 4 Paar seitlichen Blättchen
Endabschnitt 
nierenförmig, Seitenabschnitte oval oder nierenförmig


Photo und copyright Enzo de Santis

 

 

2        Verbreitung: NW-Spanien (Leon, Zamorra, Galizien)


 Cardamine raphanifolia ssp. gallaecica
M.Laínz
(Galizisches Schaumkraut)


Photo und copyright Jorge Pérez Arienza

VI - VII,  Quellfluren, Nasswiesen, Ufer (1100 - 1800 m)
                 
Foncebadon, Leon, Spanien, ca. 1200 m ü.M. (Jorge Pérez Arienza 03.05.2026)
                 Fonfria, Galizien (Jose Camano Mai 2022)

Synonyme:
Cardamine gallaecica (M.Laínz) Rivas Mart. & Izco

English name:
Galician Bitter-Cress

Weltweite Verbreitung:
NW-Spain (Leon, Zamorra, Galizien)

Etymologie:
- Cardamine: griechischer Pflanzenname, abgeleitet von griech. kardamon = Kresse
- Schaumkraut: Pflanze oft mit kleinen Schaumnester, die von den Larven der Schaumzikade als Schutzhülle abgesondert werden
- raphanifolia: Blätter ähneln Raphanus (Rettich)
- gallaecica: aus Galizien

Meist hexaploid (2n = 48), seltener tetraploid (2n= 32)

Die Unterart ssp raphanifolia hat violette Blüten

 

 

 

 

Pflanze 15 - 65 cm groß


Photo und copyright José Luis Camaño

Blüten weiß
Kronblätter 7–10 mm, Kelchblätter 3–4 mm, Staubbeutel 1,2–1,5 mm


Photo und copyright José Luis Camaño

Früchte (16)20–27(30) mm lang, Fruchtstiele 10–17 mm lang

 

Stängel mit (8)12–17 Blättern 
Endabschnitte der Stängelblätter am Grund meist keilig


Photo und copyright José Luis Camaño

Grundblätter mit 9–11 Fiederabschnitten,
Endabschnitt
nierenförmig,
15–30(38) mm breit, wenig größer als die seitlichen


Photo und copyright José Luis Camaño