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Cardamine - Blüten weiß, violett oder rosa, Kronblätter groß, Staubbeutel gelb
Blätter gefiedert, Fiederblättchen
der unteren Stängelblätter linealisch oder schmal eiförmig
- Verbreitung: Portugal, Spanien -

Pflanze 20 - 60 cm hoch, mit bis zu 12 Stängelblättern
mittlere Stängelblätter mit 4 - 10 Paar Fiederblättchen
> 1

Pflanze 10 - 20 cm hoch, mit 2 - 6 Stängelblättern
mittlere Stängelblätter mit 2 - 5 Paar Fiederblättchen
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Photo und copyright
Ignacio Fernandez Villar

 

1       Pflanze 20 - 60 cm hoch, mit bis zu 12 Stängelblättern, mittlere Stängelblätter mit 4 - 10 Paar Fiederblättchen


 Cardamine pratensis
L.
(Wiesen- Schaumkraut)

IV - VI,  Quellfluren, Wiesen, Moore (0 - 1800 m)
                Günzburg, Garten Feuerbachstr., ca. 450 m ü.M. (17.04.2011)

Synonyme:
Cardamine nemorosa Lej.

English name:
Meadow Bitter-Cress, Cuckooflower, Lady's Smock

Nom francais:
Cardamine des prés

Nome italiano: 
Billeri dei prati

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: V (Vorwarnliste), Brandenburg: V (Vorwarnliste), Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 3 (gefährdet), Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal (Beira Litoral, Douro Litoral, Estremadura, Minho), Spain (widespread), 
France (widespread), Corsica, 
Italy (Aosta, Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien, Friaul, Ligurien, Emilia Romagna), 
Slovenia
, Croatia, Bosnia & Hercegovina
, Albania,  
Azores, England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Norway, Sweden, Finland,
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Baltic States, Russia, Ukraine, Turkey, 
China, Tibet, Kazakstan, Korea, Mongolia, 
Canada, USA

Etymologie:
- Cardamine: griechischer Pflanzenname, abgeleitet von griech. kardamon = Kresse
- Schaumkraut: Pflanze oft mit kleinen Schaumnester, die von den Larven der Schaumzikade als Schutzhülle abgesondert werden
- pratensis: Wiesen

Gefüllte Form:

 

 

 

Pflanze 20 bis 60 cm groß
aufrecht

Blütenstand anfangs kopfig, später traubig und verlängert, mit 5 - 40 Blüten

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter weiß oder blassrosa, 8 - 15 mm lang, Staubblätter gelb

Blüten 5 - 20 mm lang gestielt,, Kelchblätter grün, 3 - 5 mm lang

Schoten flach, 25 - 40 mm lang, 2 mm breit, kahl, Griffel 1mm lang


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel kahl, mit 2 - 12 Blättern
Stängelblätter gefiedert, mit 2 - 8 Paar Fiederblättchen

Blätter gestielt, 
Fiederblättchen der Stängelblätter +/- linealisch bis schmal eiförmig, sitzend

Blättchen nicht abfallend, ganzrandig

Grundblätter rosettig, gefiedert, mit 1 - 8 Fiederpaaren


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Endfieder der Grundblätter rundlich, meist größer als die Seitenblättchen
Fiederblättchen +/- sitzend

Stängel hohl

 

 

2        Pflanze 10 - 20 cm hoch, mit 2 - 6 Stängelblättern, mittlere Stängelblätter mit 2 - 5 Paar Fiederblättchen

Verbreitung: Pyrenäen
Grundblätter mit 1 - 2 Paar Fiederblättchen
Kronblätter breit oval, 4 - 6 mm breit
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Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Verbreitung: Portugal, SW- und Zentralspanien
Grundblätter mit 1 - 4 Paar Fiederblättchen
Kronblätter schmal oval, 2 - 4 mm breit
> 4


Photo und copyright Ignacio Fernandez Villar

 

3        Verbreitung: Pyrenäen, Grundblätter mit 1 - 2 Paar Fiederblättchen, Kronblätter breit oval, 4 - 6 mm breit


 Cardamine crassifolia
Lihová & Marhold
(Dickblättriges Schaumkraut)


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

V - VIII,  Quellfluren, Bergwiesen, Moore (1600 - 2400 m)
                
Formigueres, Pyrénées-Orientales, ca. 2200 m (Jean-Luc Tasset 25.07.2018)

Synonyme:
Cardamine pratensis subsp. nuriae (Sennen) Sennen (Name in der Flora Iberica)
Cardamine nuriae Sennen

English name:
Thick-leaved Bitter-Cress

Nom francais:
Cardamine à feuilles épaisses, Cardamine de Nuria

Weltweite Verbreitung:
Spain (Lerida, Gerona), Andorra, 
France
(Pyrénées Orientales, Aude)

Etymologie:
- Cardamine: griechischer Pflanzenname, abgeleitet von griech. kardamon = Kresse
- Schaumkraut: Pflanze oft mit kleinen Schaumnester, die von den Larven der Schaumzikade als Schutzhülle abgesondert werden
- crassifolia: dickblättrig
- nuriae: benannt nach dem Núria-Tal in den katalanischen Pyrenäen

 

 

 

 

Pflanze 10 - 20 cm groß
aufsteigend, unverzweigt
, Blütenstand anfangs kopfig, später traubig


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter rosa, breit oval, 5 - 8 mm lang, 4 - 6 mm breit
, Staubblätter gelb;
Kelchblätter grün, 2 - 3,5 mm lang


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Schoten kahl, Griffel kurz


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Stängel kahl, mit 2 - 4 Stängelblättern
Stängelblätter gefiedert, mit 2 - 4 Paar Fiederblättchen


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Grundblätter nicht rosettig, gefiedert, mit 1 - 2 Fiederpaaren
Endfieder der Grundblätter rundlich, meist größer als die Seitenblättchen


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

 

 

4        Verbreitung: Portugal, SW- und Zentralspanien, Grundblätter mit 1 - 4 Paar Fiederblättchen, Kronblätter schmal oval, 2 - 4 mm breit


 Cardamine castellana
Lihová & Marhold
(Kastilisches Schaumkraut)


Photo und copyright
Ignacio Fernandez Villar

IV - VI,  Nasse Wiesen, Ufer (1200 - 2000 m)
                
Cangas del Narcea, Laguna de Arbas, Asturien (Ignacio Fernandez Villar 21.06.2023)

Synonyme:
Keine

English name:
Castilian Bitter-Cress

Weltweite Verbreitung:
Portugal (Serra de Estrela)
Spain (Avila, Guadalajara, Teruel, Zamora, Kantabrien, Asturien)

2n = 16

Etymologie:
- Cardamine: griechischer Pflanzenname, abgeleitet von griech. kardamon = Kresse
- Schaumkraut: Pflanze oft mit kleinen Schaumnester, die von den Larven der Schaumzikade als Schutzhülle abgesondert werden
- castellana: aus Kastilien (Landschaft und ehemaliges Königreich in Zentralspanien)

Cardamine castellana wird beschrieben in "The Cardamine pratensis (Brassicaceae) group in the Iberian Peninsula: taxonomy, polyploidy and distribution" (2003) von Judita Lihová, Andreas Tribsch & Karol Marhold

 

 

 

 

Pflanze 15 - 25 cm groß
aufsteigend oder aufrecht, meist unverzweigt


Photo und copyright Ignacio Fernandez Villar

Blütenstand doldig- traubig, wenigblütig

 

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter schmal oval, rosa oder weiß, 5 - 8 mm lang, 2 - 4 mm breit, Staubblätter gelb, Griffel kopfig


Photo und copyright Ignacio Fernandez Villar

Kelchblätter grün, 3 - 4 mm lang


Photo und copyright Ignacio Fernandez Villar

Schoten kahl, Griffel kurz
Fruchtstiele aufrecht abstehend

 

Stängel kahl, mit 2 - 6 Blättern, Stängelblätter kahl, gefiedert, mit 2 - 5 Paar Fiederblättchen
Endblättchen elliptisch oder rundlich, seitliche Fiederblättchen der Stängelblätter schmal eiförmig, sitzend


Photo und copyright Ignacio Fernandez Villar

Grundblätter rosettig oder am Grund gehäuft, gefiedert, mit 1 - 4 Fiederpaaren
Endfieder der Grundblätter rundlich, meist größer als die Seitenblättchen, ganzrandrandig oder schwach gekerbt, seitliche Fiederblättchen elliptisch oder rundlich


Photo und copyright Ignacio Fernandez Villar