Gattung: Feige (Ficus)
Zur Gattung gehören ca. 750
Arten, die vorwiegend in den Tropen verbreitet sind.
In Deutschland werden neuerdings bedingt winterfeste Sorten der Echten Feige
verkauft:
Echte Feige (Ficus carica)
V - IX, Kulturpflanze Verbreitung: Man unterscheidet 2 Formen der
Echten Feige: b) Bocksfeige, var. caprificus, Für die Vermehrung benötigt die
Echte Feige eine 2 - 3 mm große Gallwespenart (Blastophaga psenes). Die
Gallwespenweibchen streifen beim Verlassen der Scheinfrucht die
männlichen Blüten, die sich in der Nähe des Ostiolums befinden. Es gibt
nun zwei Möglichkeiten: Um in Feigenkulturen die Bestäubung sicherzustellen, werden blühende Bocksfeigenzweige in die Essfeigenbäume gehängt („Caprifikation“). Noch häufiger jedoch werden Sorten kultiviert, die auch ohne vorherige Befruchtung Früchte bilden (= Parthenocarpie)
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Bis 16 m hoher Baum
Der Blütenstand liegt in einer "Feige"
Die Befruchtung erfolgt über Gallwespen, die über eine Öffnung (= Ostiolum) in die Feige eindringen und dort ihre Eier ablegen
Die geschlüpften Insekten paaren sich noch in der Feige, nehmen den Blütenstaub auf und fliegen zur nächsten Feige, um dort ihre Eier abzulegen, wodurch der Pollen übertragen wird
Schneidet man eine reife Feige längs, sieht man die Steinfrüchte, welche in rotes Fruchtfleisch eingelagert sind Scheinfrüchte (= Feigen) blattachselständig,
Blätter 10 - 20 cm lang, tief 3 - 5- lappig,
Blätter oberseits rau, unterseits weich behaart
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